So geht Schmuckreinigung

So geht Schmuckreinigung

Schmuck will gereinigt werden, so wie auch alle anderen Lieblingsstücke in deinem Leben. Dabei macht es gar keinen Unterschied, ob es sich um teuren Echtschmuck handelt, oder ob es günstiger Modeschmuck ist, von dem wir hier reden. Wir erklären dir in diesem Blogeintrag, wie du deinen Schmuck beim Reinigungsvorgang schonst und wie du ihm mit ein paar guten Tricks zu altem Glanz verhilfst.

Ist das Lieblingsstück verunreinigt worden, ärgert man sich bereits genug. Besonders dann ist es wichtig, dass du ein ruhiges Gemüt behältst, denn sonst beschädigst du deinen Schmuck am Ende aus Versehen. Vermeide also ruckartige Bewegungen, übe keinen zu starken Druck darauf aus und sei sanft. Dir stehen einige verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung:

Hilfsmittel, die du bestimmt zu Hause hast

  • Eine Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Geschirrspülmittel
  • Eine Zitrone
  • Backpulver

Nicht ganz so gewöhnliche Hilfsmittel

  • Ein weiches- bzw. Microfasertuch
  • Schmuckpoliermaschine
  • Ultraschallgeräte für Schmuckreinigung
  • spezielle Reinigungsmittel aus dem Fachhandel

Wenn Schmuck leicht verschmutzt ist

Kleinere Verunreinigungen können im Alltag schnell passieren. Da es nicht gut ist, sofort zu Reinigungsmitteln zu greifen, um den Schmuck möglichst zu schonen, solltest du zunächst nur ein Tuch dazu benutzen, den Schmutz zu entfernen. Ein Microfasertuch oder auch ein weiches, aber fusselfreies Tuch sind hierfür gut geeignet.

Achtung! Verwende zum Reinigen von deinem Schmuck keine Geschirr- oder Handtücher. So gelangen am Ende womöglich sehr viele Staubpartikel darauf und genau das willst du ja eigentlich verhindern.

Besonders, wenn Schmuck länger in einer Schatulle liegt und nicht getragen wird, lohnt es sich, diesen vor der nächsten Verwendung einfach kurz abzuwischen.

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Wenn Schmuck mittelschwer verschmutzt ist

Eine Schüssel lauwarmes Wasser oder auch Geschirrspülmittel bewirken hier wahre Wunder. Allerdings legst du das Schmuckstück nicht wie im nachfolgenden Punkt in ein kleines Bad, sondern nimmst eine Zahnbürste zur Hilfe. Denn nicht vergessen: Du willst noch lange etwas von dem Schmuck haben und aus dem Grund musst du möglichst schonend vorgehen.

Vorsichtig und aufmerksam bürstest du nun die Stellen, an denen du Verunreinigungen sehen kannst. Vergiss nicht, diese Stellen sofort im Nachhinein ordentlich trocken zu wischen, damit keine Rückstände vom verwendeten Mittel zurückbleiben und sich auch keine ungewünschten Flecken bilden.

So geht Schmuckreinigung

Wenn Schmuck stark verschmutzt ist

Bei starker Verunreinigung hilft es zum Beispiel, den Schmuck in ein spezielles Bad zu legen. Lauwarmes Wasser vermischt du dafür mit einem Reinigungsmittel, das du im Fachhandel erhältst. Von der Marke Sidol gibt es zum Beispiel einen Reiniger, der für Zinn, Gold und Silber geeignet ist. Modeschmuck hingegen solltest du in ein lauwarmes Wasserbad einlegen, das du mit Zitrone oder Backpulver versetzt hast. Auch hautverträgliches Geschirrspülmittel eignet sich dafür. Aber lass das Wasserbad nicht zu lange unbeaufsichtigt, damit du starke Verfärbungen im Metall vermeidest. Schließlich reagiert die Legierung von solchen Schmuckstücken meist sehr empfindlich auf Chemikalien. Aggressive Reiniger sind daher sowieso tabu. Ein Tipp: Suche bei deinem Schmuckstück zunächst eine eher versteckte Stelle aus, die man nicht so schnell sieht, wenn du ihn trägst. Teste hieran aus, wie sich der Reiniger auf das Metall auswirkt.

Auch in diesem Fall ist es wichtig, den Schmuck im Nachhinein gut abzutrocknen – verwende wie sonst auch ein fusselfreies Tuch dazu.

In sehr hartnäckigen Fällen braucht es aber schon einen Ultraschallreiniger oder eine spezielle Poliermaschine – letzteres besonders bei Silberschmuck.

Poliermaschinen für zu Hause liefern selten so gute Ergebnisse, wie es bei einem Juwelier der Fall ist. Hier wird in der Regel mit gewerblichen Gerätschaften gearbeitet, die auf eine ganz andere Leistung ausgelegt sind, als für den Heimbedarf.

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Tipps, um Verunreinigungen von Schmuck vorzubeugen

Liegt Schmuck länger herum und ist dabei einem Lichteinfluss ausgesetzt, kann es schonmal passieren, dass er anläuft. Du solltest ihn daher immer richtig aufbewahren. Auch in Verbindung mit Chemikalien passiert es schnell, dass der Glanz erlischt oder die silberne Farbe nicht mehr so schön ist, wie es einst der Fall war. Lege daher Ringe immer ab, bevor du deine Hände wäscht und lasse Armbänder sowie auch Halsketten und anderen Schmuck beim Duschen nicht an deinem Körper.

Schmuck reagiert auf alles, was auf ihn einwirt. (Sonnen-)Licht, Sauerstoff, Öle, Parfüm, Deos, Haarspray, Schweiß und selbstverständlich auch Verschleiß, der sich einfach nicht vermeiden lässt. Kratzer und Reibungen üben sich schädlich auf die Legierung aus. Aus diesem Grund solltest du darauf verzichten, Ringe oder Armbänder zu tragen, wenn du weißt, dass ein aktiver Tag im Werkunterricht bevorsteht. Auch in den Kratzern beginnt sich übrigens Schmutz anzusammeln. Wenn du besonders viel Schmuck besitzt, solltest du ihn regelmäßig darauf überprüfen, ob er gereinigt werden muss.

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Leder, Keramik, Glas & Co. – So reinigst du anderen Schmuck

  • Ob künstlich oder echt, Lederschmuck ist im Prinzip auf dieselbe Weise zu reinigen. Du brauchst nur lauwarmes Wasser und eine Zahnbürste. Je weicher diese ist, desto besser. Denn du willst ja nicht die Textur des Leders beschädigen. Bei Schmuckparteien, die aus Leder bestehen, aber nicht irgendwie geformt oder geflochten sind, kannst du auch einfach mit dem in Wasser getupften Tuch über die Oberfläche wischen.
  • Bei Glasschmuck kommt es immer ganz auf die Gesamtzusammenstellung an. Hast du zum Beispiel eine Perlenkette aus gläsernen Perlen, wird in der Regel ein transparenter Nylonfaden und nicht etwa Metall dazu verwendet, sie beisammen zu halten. Ist es aber nur der Anhänger, wie etwa bei der Pusteblumenkette oder der Wunschfläschchenkette, so darfst du bei Bedarf zwar Glasreiniger einsetzen, aber wirklich nur auf dem Glas. Für das Metall ist ein solcher absolut schädigend. Für den Rest gehst du dann vor, wie oben beschrieben.
  • Teure Juweliere bieten oft Keramikschmuck in ihrem Sortiment an, da dieses Material besonders widerstandsfähig ist. Aus diesem Grund eignet es sich natürlich entsprechend gut dafür, Schmuck daraus zu erstellen. Die Reinigung davon ist äußerst einfach, beschränkt sich aber auch hier rein auf die Bestandteile aus diesem Material. Du verwendest ein weiches, fusselfreies Tuch und einen Reiniger ohne Mineralien. Auch hier lohnt es sich, zur Zahnbürste zu greifen.
  • Steinschmuck neigt dazu, Fette zu speichern und dadurch fühlt er sich nach einer Zeit mitunter leicht schmierig an. Dabei ist es egal, ob es sich um Edel- oder Natursteinschmuck handelt. Auch hier hast du mit einem lauwarmen Wasser, das entweder mit Geschirrspülmittel, Zitrone oder auch Backpulver versetzt ist, ausgesorgt. Natürlich empfiehlt es sich auch bei Steinen, schwer erreichbare Stellen mit einer Zahnbürste zu reinigen. Vor allem deshalb, weil sie von Natur her feine Kratzer, Furchen oder Rillen aufweisen. Wenn möglich, verwende eine Pipette, um den Stein danach mit Wasser abzuspülen. Aber nicht, wenn du damit auch Metall treffen würdest. Und wie immer wischt du das Ganze mit einem fusselfreien Tuch trocken.
Ein besonderer Pflegetipp bei Lederschmuck: Wie auch Schuhe kannst du diesen prägnieren, damit er nicht so stark auf deinen Schweiß oder allgemein Wasser reagiert.
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