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Stehst du auch so auf Dinos, wie wir? Ist ja cool! Wir lieben diese urzeitlichen Giganten und können es kaum erwarten, unser Sortiment um weitere Stücke davon zu erweitern. Und woher diese majestätischen Riesen überhaupt stammten bzw. wie ihre genaue Geschichte aussieht, erzählen wir dir gerne.

Alles begann im Trias

Aus drei Zeitaltern besteht das Mesozoikum; Trias, Jura und Kreide. Das Mesozoikum begann nach einer Katastrophe am Ende des Perms im Paläozoikum, deren Ursache bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. 90% aller Tier- und Pflanzenarten starben dabei aus. Dies ermöglichte die Evolution einer völlig neuartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Langsam teilt sich der erste Superkontinent aus dem frühen Mesozoikum auf und verteilt die Kontinente, die sich nach und nach so formen, dass sie dem heutigen Stand der Kontinente ähneln. Pangaea wird zu Laurasia und Gondwana.

Laurasia umfasste die heutigen Kontinente Nordamerika, Europa und zum überwiegenden Teil auch Asien, während zu Gondwana Afrika, Australien, Südamerika, die Antarktis und die arabische Halbinsel gehörten. Der Südpol lag damals im Meer.

Ganz Pangaea schob sich langsam nach Norden.

Im Trias herrschten Reptilien

Während der Trias regierten eindeutig die Reptilien. Zu den Pflanzenfressern gehörten die etwa nilpferdgroßen Dicynodonten, die gedrungenen, etwa schweinsgroßen Rhynchosaurier sowie säugerähnliche Cynodonten. Letztere stellten auch einige beachtliche Raubtiere. All diese Reptilien starben während eines mysteriösen Massensterbens aus, und ihre Lebensräume wurden weitgehend von den Thecodontiern übernommen, die dann ebenfalls während einer zweiten »Sterbewelle« verschwanden. Zu den überlebenden zählten Schildkröten, auf dem Land lebende Krokodile, Dinosaurier und kleine Säugetiere. Die beiden Hauptgruppen der Dinosaurier (Ornithischier und Saurischier) bildeten sich während der Oberen Trias.

Im Jura waren Prosauropoden, Ornithischier und kleine säugerähnliche Reptilien die vorherrschenden Wirbeltiere. Dies änderte sich im Oberen Jura, als die großen Sauropoden dominierten. Diese Tiere fraßen sowohl Bodenpflanzen als auch hochgelegene Blätter und Zweige. Die Nahrung wurde bei Sauropoden meist durch Magensteine zerkleinert, das Gebiss spielte dabei kaum eine Rolle. Die herbivoren Stegosaurier als zweithäufigste Dinosauriergruppe dieses Zeitabschnitts besaßen einen zahnlosen »Schnabel«; es gab schon die ersten Ankylosaurier und Ornithopoden. Die Raubsaurier jener Zeit waren die Carnosaurier, große Theropoden. sowie kleinere Coelurosaurier und Compsognathiden.

In der Kreide kamen die Eidechsen

Gegen Ende der Kreide machten die Kleinsäuger eine explosionsartige Artenentwicklung durch – auch Schlangen hatten sich aus Eidechsen entwickelt. Doch die dominierenden Landtiere waren nach wie vor die Dinosaurier. Neue Ornithischierfamilien mit hochspezialisiertem Gebiß entstanden. Zahlreicher wurden auch die von Bodenpflanzen lebenden Ankylosaurier, während Stegosaurier verschwanden. Auf den nördlichen Kontinenten starben die Sauropoden ebenfalls aus, obwohl sie im Süden nach wie vor eine dominierende Gruppe darstellten. Die Theropoden der Kreide waren sehr formenreich, die Palette reichte von vogelähnlichen Ornithomimiden bis zu den wohl größten Landraubtieren aller Zeiten, den Tyrannosauriern.

Erst mit der Entstehung des Atlantiks und des beginnenden Zerfalls von Pangaea in Kontinente im Jura wurden die weltweiten Meeresströmungen unterbrochen und der weltweite Ausgleich der Klimazonen blieb aus. Gegen Ende der Kreide gab es durch den fehlenden globalen Temperaturausgleich erstmals Jahreszeiten mit Kaltzonen im Norden und Süden der Erde.

So starben die Dinos aus

Zum Massensterben am Ende der Kreide gibt es mehrere Theorien: Die am weitesten verbreiteten sind heute die des Einschlags eines großen Meteoriten, genannt KT-Impact, sowie die des Trapp-Vulkanismus. Ebenso weiß man, dass sich am Ende der Kreide durch die Radiation der Angiospermen die Vegetation stark veränderte, was für pflanzenfressende Dinosaurier problematisch gewesen sein könnte. Eine andere Änderung der Vegetation war vermutlich die Folge eines Meteoriteneinschlages – höhere Pflanzen fielen dem dramatischen Ereignis zum Opfer, woraufhin sich eine Zeit lang Farne stärker ausbreiteten.

Frühere Theorien zum Massensterben am Ende der Kreidezeit gingen von einer Supernova in der Nähe unseres Sonnensystems aus, die dadurch angestiegene kosmische Strahlung hätte die Ozonschicht stark in Mitleidenschaft gezogen und dadurch viele Organismen einer tödlichen Strahlung ausgesetzt. Allerdings ist ein derartiges Strahlungsereignis nur schwer nachzuweisen.