Über den Modeschmuck

Infos zu Modeschmuck

Es ist ein altbekanntes Thema, das viel Stoff für Diskussionen liefert: Günstiger Modeschmuck und seine Qualität. Oftmals fällt zusammen mit diesem Begriff das vorschnelle Urteil, dass etwas, das nicht viel kostet, automatisch keine gute Qualität aufweisen kann. An dieser Stelle ist es allerdings wichtig, sich darüber im Klaren zu werden, wie sich Qualität überhaupt definiert. Wir für unseren Teil achten zum Beispiel darauf, dass unser Sortiment:

  • den Wünschen unserer Kunden entspricht
  • nicht schnell anläuft oder gar abfärbt
  • in der Regel nickelfrei ist und damit auch bei Allergien getragen werden kann
  • Ketten reißfest sind und geklebter Schmuck möglichst stabil ist

Bevor wir ein Schmuckstück auf Reisen schicken, wird es zum Beispiel in jeder Weise auf die Probe gestellt. Es wird gezogen, vielleicht sogar fallengelassen und auch überprüft, wie es sich im Alltag so trägt. Nun ist unser Sortiment natürlich auch manchmal erfüllt von ganz schön wuchtigen Stücken. Ringe, die gar nicht kleiner sein dürften, weil es zum jeweiligen Stil einfach so gehört und  Harajuku schließlich auffallen muss. Auch hier gibt es gewisse Qualitätsansprüche, die wir daran haben. Je größer der Ring ist, umso stabiler muss er auch sein.

Günstige Preise trotz guter Qualität

Das benutzte Material bestimmt den Preis vom Schmuck. Ausnahmen stellen natürlich Fälle dar, in denen man für den Namen des Designers mitbezahlt.

Was ist Modeschmuck? Hierbei handelt es sich um Schmuck, der keinen großen materiellen Wert besitzt, aber modisch ist. Im besten Fall folgt er aktuellen Trends, hauptsächlich definiert er sich aber dadurch, ohne Edelmetalle und Edelsteine auszukommen.

Um mit damit verbundenen Fehlannahmen aufzuräumen, schaffen wir gerne Klarheit und beantworten die gängigsten Fragen zu diesem Thema.

Wo liegt die Grenze zwischen Modeschmuck und Echtschmuck?

Völlig zu Unrecht wird Modeschmuck also oft als minderwertig abgestempelt. Schließlich ist es nicht nur Tibetsilber, das hier Verwendung findet. Auch Leder, Kunstleder, Glas, Kunstharz/Resin, Fimo und andere Polymer Clay Sorten sowie jede Menge weitere Materialien werden dabei eingesetzt. Wunderschöne Ketten mit Glasfläschchen und Echtblumen darin, getrocknetem Moos oder Pusteblumensamen sind ebenfalls Modeschmuck. Es ist also Silber enthalten, aber der Schmuck besteht nicht rein aus Silber. Der materielle Wert ist vergleichsweise gering und daher gilt auch so etwas im Volksmund als Modeschmuck.

Ist Modeschmuck wirklich immer modischen Trends unterworfen?

Ursprünglich war das ein Kriterium dafür, dass man Schmuck als solchen bezeichnet hat, ja. Heutzutage sind allerdings die Trend schnelllebig und gleichzeitig könnten persönliche Vorlieben nicht unterschiedlicher sein. Aus diesem Grund ist es mittlerweile schwierig, eine klare Mittellinie dafür zu finden. Wir persönlich bezeichnen auch unseren Schmuck als Modeschmuck, da er zu großenTeilen den fernöstlichen Trends unterliegt.

Beim Stil sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Modeschmuck kann edel, verträumt, verspielt, sportlich oder auch ernst sein.

Woran ist hochwertiger Modeschmuck zu erkennen?

Es gibt verschiedene Faktoren, die dir dabei helfen, zu erkennen, ob der Modeschmuck wirklich hochwertig ist und wie lange du etwas von ihm haben wirst:

  • Ist er stabil / reißfest?
  • Womit ist er beschichtet? Je höher der Nickelgehalt, desto höher ist die Gefahr, dass der Schmuck abfärbt.
  • Wurden noch weitere Materialien verwendet?
  • Bei Ringen & Ohrschmuck: Sind an der Vorderseite Kleberückstände zu erkennen?
  • Bei handgemachtem Schmuck: Wie sauber wurde gearbeitet? Sind mit dem bloßen Auge Fingerabdrücke oder Staubpartikel zu sehen?

Hinzukommt noch der Faktor des Abfärbens oder Anlaufens. Hier musst du natürlich bedenken, dass Metalle darauf reagieren, wenn sie mit Chemikalien in Verbindung geraten. Das kann dir mitunter also auch bei hochwertigen Edelmetallen passieren, wenn du zum Beispiel den Ring beim Händewaschen nicht ablegst. Natürlich ist das bei echtem Silber, Gold, etc. unwahrscheinlicher – aber es ist auch hier schon vorgekommen. In jedem Fall hast du die Möglichkeit dazu, Schmuck zu polieren und ihm dadurch wieder zu seinem alten Glanz zurückzuverhelfen.

Woran erkennt man echten Schmuck?

Echter Schmuck aus Metall verfügt in der Regel über eine Prägung. Hierbei handelt es sich um einen Feingehaltsstempel, der aussagt, wie viel Anteil von dem Edelmetall enthalten ist. Die vier gängigsten sind:

  • Bei Goldschmuck: 333, 585, 750
  • Bei Silberschmuck: 925 (Stichwort: Sterling Silver)

Achtung wegen Doppelkennzeichnungen! Die wohl bekannteste ist 750/18Kt, was schweren, aber gefälschten Goldschmuck bezeichnet. Im Volksmund sagt man auch Autobahngold dazu. Hierbei handelt es sich – wie du bestimmt schon richtig vermutest – um keinen echten Schmuck.

Welcher Schmuck ist die richtige Wahl?

Es kommt immer auf die Situation und eigene Bedürfnisse an, welcher Schmuck sich am besten eignet. Echtschmuck bedarf natürlich eine sehr viel höhere Investition und viele möchten das nicht tun, wenn es sich dabei dann nicht um Schmuck handelt, der andauernd getragen wird. Aus diesem Grund greifen Kunden, die gerne den Schmuck wechseln und diesen möglichst zum aktuellen Outfit anpassen, meist zu Modeschmuck. Er ist günstig, aber lässt sich nach Belieben und auch ohne schlechten Gewissen der Brieftasche gegenüber kombinieren.

Was sagst du persönlich zu diesem Thema? Vielleicht besitzt du ja sogar Schmuck aus beiden Sparten und möchtest unseren Lesern ein paar Worte dazu hierlassen. Wir freuen uns!

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