Fruchtscheiben aus Fimo herstellen

Fruchtscheiben. Überall kann man sie sehen, es gibt sie in ganzen Rollen, von denen man mit einer scharfen Klinge feine Scheiben oder ganze Stücke herunterschneidet. Die einen verwenden sie für Nageldesign, die anderen für Schmuck und/oder Anhänger. Wir werden wirklich ziemlich oft gefragt, wie man die eigentlich macht und haben deshalb heute ein kleines Tutorial für dich.

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– Mehr solche Tipps erhältst du in unserem Guide zum sauberen Arbeiten mit Fimo! –

So machst du Orangenslices

Wenn man das Prinzip solcher Slices verstanden hat, sind alle anderen auch nicht mehr schwer.

Als erstes brauchst du die Farbe für das Fruchstück; in unserem Fall ein helles Orange für Orangenscheiben. Zuerst knetet und rollt man die orange Farbe, bis man sie gemütlich ausrollen kann. Dann schneiden man mehrere kleine Streifen ab, die eine Länge von zirka 5cm haben. Um die Orange realistisch zu halten, haben wir 10 kleine Rollen gemacht.

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Die werden im Anschluss mit einer weißen Schicht, die nicht ganz 3mm dick ist (oder dicker, wenn du willst) umhüllt und gleich darauf vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger so gedrückt, dass wir lauter Tropfenförmige Streben haben. Eine Strebe vom weißen Fimo rollen wir direkt zu einem kleinen Röllchen. Denn wenn die Tropfen aneinander gereiht sind, sodass sie einen Kreis ergeben, bleibt die Mitte leer.

Also kommt die weiße Rolle in die Mitte. Danach werden die ganzen Stangen vorsichtig aneinandergedrückt und am äußeren Ende vorsichtig verwischt, dass sie zusammenwachsen. Dann kommt eine ausgerollte Schicht von weißem Fimo drüber. Natürlich musst du sie nicht so fein säuberlich ausschneiden, aber es macht vieles einfacher.

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Der Realistik zu Liebe kommt dann noch ein solcher Streifen – aber zweimal so dick wie der weiße, der grade draufkam – er sollte in derselben Farbe sein, wie es die inneren Schichten sind. Außen kommt am Schluss dann noch ein dunkleres Orange drauf und dann wird alles nochmal vorsichtig festgedrückt.

Im Anschluss rollt man die Stücke dann vorsichtig. Je nachdem, wie groß die Scheiben im Durchmesser werden sollen, so lange rollt man. Je kleiner, desto höher natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass man sie mit einem Schnitt teilen muss, da sie sich sonst verformen.

Will man die Fruchtscheiben nachher noch auf Tortenstücke oder was anderes derartiges geben, wo sie nochmals mitgebacken werden, empfiehlt es sich, die Fruchtscheiben nur 10 Minuten lang bei 180°C im Backofen zu lassen.

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Hier ein kleines Beispiel, welches  das ausrollen ganz gut veranschaulicht.

Erdbeeren oder etwa Äpfel sind etwas tricky beim Rollen – hier darf man nicht zu schnell sein, da man sie sonst rund macht und Erdbeeren sollen ja z. B. eher dreieckig sein. ^_^

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