Ach, ich schwelge momentan so gerne in Erinnerungen. Gerade momentan ist es ja so, dass wir alle noch immer viel zu Hause bleiben mĂŒssen. Das Leben ist noch nicht dasselbe, wie es einmal vor Covid gewesen ist und besonders Conventions und Ă€hnliche tolle Events kehren damit noch lĂ€nger nicht in unseren Alltag zurĂŒck. Denn selbst, wenn manche schon wieder abgehalten werden, ist es lĂ€ngst nicht so, dass man sich sicher und wohl dort fĂŒhlt. Viele betreiben dann doch lieber noch immer Social Distancing – und ich kann es keinem verĂŒbeln!

Ganz ehrlich, wir hatten ja 2019 beschlossen, keine Conventions mehr als HĂ€ndler zu besuchen. Es ist einfach so schwer möglich, unser Sortiment, das mittlerweile mehr als 1.000 verschiedene Produkte zĂ€hlt, auf einen sechs Meter langen Tisch unterzubringen und dann vor und nach der Con entsprechende Sortierungen vorzunehmen. Es war eine schwierige Wahl, als uns klar wurde, dass wir entweder nur mehr Conventions besuchen oder den Onlineshop betreiben wĂŒrden. Und ganz ehrlich, so sehr wir es auch vermissen, aber es ist die wohl beste Entscheidung gewesen, dass wir 365 Tage im Jahr erreichbar bleiben, anstatt nur immer mal wieder eine Art Popup-Verkaufsstand zu haben.

NatĂŒrlich bedeutet das nicht, dass wir Conventions nicht vermissen!

Ich habe gerade ein paar alte Fotos durchgeblickt und dachte mir, dass ich unbedingt einen RĂŒckblick zu den vielen Conventions und Messen schreiben muss, auf denen wir mit selfesteem gewesen sind.

Die allererste Convention, auf der selfesteem vertreten war, war die Nippon Nation 2014. Hier hatten wir erstmal nur einen zwei Meter breiten Tisch und noch kaum Sortiment. Der Shop war gerade erst ein paar Monate eröffnet und so nutzten wir die Conventions natĂŒrlich in erster Linie dazu, den Namen da raus zu bekommen und bei unseren Kunden in Erinnerung zu bleiben.

Wenige Tage spÀter waren wir auf der Aninite 2014, ebenfalls noch mit einem zwei Meter breiten Stand.

Ach, es war immer so lustig. Man kann in den Fotos so richtig sehen, wie sich der Stand entwickelt hat. Wir haben uns immer wieder ausprobiert, haben mal ein paar Acryltreppen gemacht, dann ein paar Aufsteller, haben es mit WĂŒhlbehĂ€ltern probiert, und und und. Ich glaube, die Ringschublade (die ist spĂ€ter nochmal besser zu sehen) ist das einzige Teil, das wirklich von Tag 1 dabei gewesen ist. Alle anderen Sachen wurden frĂŒher oder spĂ€ter mal ausgetauscht.

Auf den Bildern kannst du ĂŒbrigens mich und Diana sehen. Diana (das supercoole MĂ€del mit den roten Haaren) hat unsere Shirts und ĂŒbrigens auch das Logo von selfesteem erschaffen!

Danach kam die Vienna Comix 2014, allerdings habe ich davon aus irgendeinem Grund nur Fotos von meiner eigenen Ausbeute, nicht aber von dem Stand selbst. Ups.

So viele Bestellungen kamen damals ĂŒbrigens schon an einem Wochenende rein, dank der fleißigen Promo auf den Conventions:

Wenige Wochen spĂ€ter, im Februar 2015, ging es nach MĂŒnchen – erstmals eine Convention im Ausland! Es war allerdings weder eine AniManga, noch eine Comicconvention, sondern die Creativmesse MĂŒnchen 2015!

Dort war ich ganz alleine und wollte erstmal die FĂŒhler ausstrecken, um zu sehen, wie selfesteem so bei der allgemeinen Kundschaft ankommt. Die Buchung bei dieser Messe war wirklich völlig spontan und ganz aus dem Bauch heraus. Und es war großartig!

Hier kannst du ĂŒbrigens die Lade der Ringe besser sehen.

Schon damals hat sich schnell rausgestellt, welche Produkte die großen Lieblinge der Kunden von selfesteem sind. Und das seit literally der Eröffnung unseres Shops!

Wenig spĂ€ter ging es zum Kunst & Designmarkt Linz 2015 weiter. Dort war es ganz ok, allerdings war es eine eher kleine Messe. Der Umsatz war also nicht ganz so toll wie bei den Messen zuvor. Da sie aber ganz in der NĂ€he von meinem Zuhause stattgefunden hat, brauchte ich kein Hotel und so nahm ich es in Verkauf und nahm mir auch vor, es direkt nochmal zu versuchen. Das war dann einige Monate spĂ€ter, ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht mehr, wann genau.

Davor ging es aber erstmal nach FĂŒrstenfeldbruck weiter, denn die Animuc 2015 stand an!

Erneut war Diana dabei und wir hatten eine Menge Spaß und viele viele VerkĂ€ufe erzielt. Das hat mich echt gefreut und mir gezeigt, dass AniManga Fans wirklich die perfekte Zielgruppe fĂŒr meinen Shop waren.

Ganz so stark war das auf Comicconventions nicht vertreten, wie sich bei der kommenden Vienna Comix 2015 im FrĂŒhjahr zeigte. Wobei auch deren Zielgruppe im Grunde mehr SchnĂ€ppchenjĂ€ger von Comics sind. Da will man nicht zwangslĂ€ufig viel Schmuck kaufen.

Und dann kam der große Umbruch. Ich kĂŒndigte nĂ€mlich meinen Nebenjob, selfesteem wurde zu meinem Hauptberuf.

Die Dokomi 2015 war die erste Convention, die ich unter diesem neuen Umstand besucht habe und das Feeling war einfach großartig. I mean, wer wĂŒrde es nicht toll finden, das zu seinem Beruf machen zu können, was er wirklich liebt?

Danach ging es zur Nipponcon 2015 in Bremen.

 

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Danach standen die Nippon Nation 2015, die Aninite 2015 und die kleine Wiener Comic Con 2015 fĂŒr den Herbst an. Ich zeig dir hier die Posts fĂŒr die beiden letzten Conventions – der Stand der Nippon Nation sah im Grunde wie der von der Nippon Con in Bremen aus.

 

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Anschließend gab es im Einkaufszentrum meiner Stadt eine kleine AniManga Convention, die nicht wirklich groß betitelt wurde. Die haben wir besucht, das nĂ€chste Wochenende ging es dann nach Kassel zur Connichi 2015 weiter. Du siehst – da hat schon die Zeit angefangen, in der wir wirklich so gut wie jedes Wochenende zur Hochsaison der ganzen Conventions unterwegs waren.

 

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Gleich das darauffolgende Wochenende ging es noch weiter weg – wir besuchten die FACTS 2015 Expo in Gent, Belgien! Das war die wohl grĂ¶ĂŸte Comic-Convention, auf der wir jemals gewesen sind, hahaha.

Und im Oktober gab es nochmal eine Vienna Comix 2015, nĂ€mlich die fĂŒr den Herbst. selfesteem war sogar im Heft des kommenden Comix Market gefeatured.

 

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Bevor das Jahr dann zu Ende war, gab es noch zwei weitere Zwischenstopps fĂŒr mich (alleine, buhu!). ZunĂ€chst ging es nach Kiel zur eigenART 2015.

Der nÀchste Zwischenstopp war ein Popup-Stand in einem Einkaufszentrum; nÀmlich im Lentia in Linz, als die Lentia City Lifestyle Tage 2015 stattfanden. Danach auch schon direkt nach Bremen auf die Christmas & MORE 2015.

 

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Hui, was fĂŒr ein trubeliges Jahr!

Danach war erstmal Energie tanken und Schmuck nachbasteln sowie nachbestellen angesagt, denn das Sortiment ging ordentlich zur Neige.

Die erste Convention wurde dann im Februar besucht, hier ging es nÀmlich nach Dresden zur Dedeco 2016.

Mittlerweile hatten sich die liebsten Produkte der Kunden gewaltig verÀndert, weil es ja auch schon ein sehr viel breiteres Sortiment gab.

Anschließend gab es die erfolgreichste Convention, die es bislang je fĂŒr selfesteem gegeben hat. Auf der Comic Con Linz 2016 bzw. der Austrian Comic Con 2016 gab es nicht wirklich einen vergleichbaren Stand zu selfesteem und so sind alle zu uns gekommen, die etwas haben kaufen wollen.

Im Nachhinein muss ich ehrlich sagen, dass ich sooo froh bin, dass sich Diana last minute dazu entschlossen hat, mir Gesellschaft zu leisten. Alleine hÀtte ich den Kundenansturm kaum geschafft, aber wir dachten zunÀchst, dass es ok ging, weil die Con wieder nahe unserem Zuhause stattfand.

Wir hatten auch einen wirklich riesengroßen Stand! Eben weil ich hier wieder kein Hotel brauchte, habe ich mich dazu ĂŒberwunden, so richtig zu investieren und einen großen Stand direkt am Kopf zu buchen.

Hat sich definitiv gelohnt.

UngefÀhr zwei Wochen spÀter war auch schon die Animuc 2016, bei der wir wieder zu Gast waren.

 

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Bis zur Dokomi 2016 verstrichen ein paar Wochen, die Convention wurde direkt mit einem wunderschönen Urlaub in DĂŒsseldorf verbunden.

Danach folgte die wie.mai.kai 2016, die sich leider als ziemlicher Reinfall rausstellte, denn es gab kaum Besucher und so weit zu fahren, dann noch Kosten fĂŒr die Reise und das Hotel… uff, das gab leider fiese rote Zahlen. Es hat schon davor Messen gegeben, die nicht allzu erfolgreich waren (die Weihnachtsmesse in Bremen z.B.), aber das war hilfreich, da ich dadurch in Erfahrung gebracht habe, wer zur Zielgruppe von selfesteem gehört. Reine Kreativmessen wurden damit erstmal von der Liste gestrichen.

DafĂŒr lief die Magnology 2016 zwei Wochen spĂ€ter wieder großartig. Ich glaube nicht, dass jemals auf einer Convention davor oder danach so viele ArmbĂ€nder gekauft wurden, wie bei dieser, hehe.

 

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Dann war es auch schon Zeit fĂŒr die Nippon Nation 2016 – natĂŒrlich wieder mit der Lieblingsbegleitung fĂŒr Conventions, wo wir unseren inneren Geek so richtig nach außen kehren dĂŒrfen!

Das war auch ungefĂ€hr die Zeit, zu der einfach gefĂŒhlt jeder mit unseren Sprossenspangen umhergelaufen ist. Die Dinger wurden echt zum Megakult.

Findet die Nippon Nation statt, ist erstmal die Aninite nicht mehr fern. Aber bevor es so weit war, hatten wir erst noch die Mini-Convention im lokalen Einkaufszentrum vor uns. Diese fand 2016 schon zum zweiten Mal statt.

Und dann war auch schon die Aninite 2016!

Danach standen die Akicon 2016 und die Vienna Comix 2016 an.

 

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Zwischendrin fand allerdings die Connichi 2016 statt, von der ich aus irgendeinem Grund kein Foto vom Stand und stattdessen nur lustige Selfies von mir und Diana habe.

Und so fand das Conventionjahr 2016 auch sein Ende.

Die restlichen Monate des Jahres wurden dazu genutzt, den Shop auf das nahende WeihnachtsgeschĂ€ft vorzubereiten. Und dann ging es allmĂ€hlich in die schwierige Phase im Jahr 2017 ĂŒber, in der jede Convention schon richtig schwierig zu organisieren war, weil auch die Bestellungen immer stĂ€rker zunahmen.

Ich war sogar so im Stress, dass ich bei den FrĂŒhjahrsconventions gar keine Fotos gemacht habe…

Im Jahr 2017 habe ich daher unbewusst nur vier Conventions protokolliert, sogar auf Instagram.

Zuerst kam die Aninite 2017, dann die Connichi 2017.

 

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Anschließend fand die Vienna Comix 2017 und dann die AkiCon 2017 in Graz statt.

 

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Im Jahr 2017 war stets mein LebensgefĂ€hrte an meiner Seite der VerkaufsstĂ€nde. FĂŒr Diana war das natĂŒrlich sehr erholsam, denn sie musste sich nicht mehr jedes Wochenende fĂŒr eine neue Convention vorbereiten, aber mittlerweile vermissen wir beide diese AusflĂŒge ziemlich.

Tja, und 2018 folgte dann eben die große Conventionpause, in der mir bewusst wurde, dass ich Cons wohl in Zukunft nur noch als Besucher betreten werde, weil selfesteem eine solche SortimentsgrĂ¶ĂŸe erreicht hat, dass Conventions gar nicht mehr zu stemmen wĂ€ren.