Kategorie: Tipps & Tricks

Amigurumi: Ein allgemeiner Guide

Amigurumi: Ein allgemeiner Guide

Beim Amigurumi häkeln stellt sich doch eigentlich zunächst die Frage, was genau man dabei überhaupt macht. Es sind japanische Häkelpüppchen, die vor einigen Jahren ihren Weg zu uns in den Westen und damit nach Europa, Amerika und eigentlich überall hin gefunden haben. Man macht ganz kleine, verwendet Styroporkugeln für den Kopf oder füllt sie auch einfach nur mit Watte. Ganz kleine Tierchen sind perfekt geeignet, um Wollreste zu verarbeiten und ein besonderes Geschenk geben sie sowieso ab. In diesem Blogeintrag zeige ich euch nunmal die wichtigsten Tipps zum Häkeln eines Amigurumis. Außerdem gibt es eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit euch das problemlos gelingt. Viel Spaß!

Getting Started – was ihr alles braucht, um euer eigenes Amigurumi zu häkeln

Zum Start braucht ihr erst einmla eine Häkelnadel, Watte und Wolle. Bei größeren Figuren kommt auch noch eine Styroporkugel dazu. Danach kommt es ganz drauf an, was ihr mit dem Amigurumi vorhabt. Braucht ihr künstliche Haare? Sicherheitsaugen? Ein paar Bänder zum Verzieren?

Manche Amigurumis werden mit zusätzlichen Materialien verfeinert. Einem Häschen werden dabei zum Beispiel Stoffe in die Ohren genäht, ein süßer Bär bekommt eine Krawatte aus Filz verpasst.

Die wichtigsten Tipps für eure ersten japanischen Häkelpüppchen

  • Fangt klein an. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wenn ihr erst einmal übt, wie man im Kreis häkelt, oder einzelne Teile noch während dem Anfertigen eines anderen anbringt, werdet ihr unschlagbar!
  • Perfektioniert zunächst immer eine Häkeltechnik, bevor ihr mit der nächsten beginnt. Nicht zu viel auf einmal anpacken!
  • Übt auch verschiedene Nähstiche, denn damit könnt ihr für mehr Details sorgen.
  • Beim Füllen der Amigurumis müsst ihr darauf achten, dass ihr sie nicht zu fest, aber auch nicht zu locker macht.
  • Verwendet im besten Fall Wolle, die man waschen kann!
  • Ganz aufwändige Figuren werden am besten im Vorhinein aufgezeichnet, damit ihr auch wisst, wo am Ende welches Stückchen hinkommen muss.

Amigurumi häkeln – eine Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Wir beginnen mit dem Kopf. Gleich vorweg gesagt: Bei JEDEM Teil, das an das Amigurumi dran kommt, beginnen wir mit einem gehäkelten Kreis. Wer so etwas noch nie gemacht hat, sollte sich diese Seite hier Mal eben durchlesen. Benutzt man zwei verschiedene Farben, bricht man – je nach Größe der Kugel – bei etwa einem Drittel ab und häkelt einfach mit der zweiten Farbe weiter.
  2. Um eine gleichmäßige Form beim Kopf zu erhalten, häkeln wir nicht in einem durch sondern häkeln zwei Teile, die wir dann um die Styroporkugel herum zusammennähen. Kommt nun kein Körper mehr dran, bringen wir den Kopf in eine Muffinform an oder machen sonst was damit und gehen sofort über zu Schritt 8. Kommt ein Körper unten dran, folgen wir den nächsten Schritten ohne Auslassungen.
  3. Wichtig ist es, die Arme immer kleiner zu machen, als die Beine werden sollten. Natürlich kommt das auch stark darauf an, was gehäkelt wird. Mensch oder Tier? Aber dennoch macht man im Normalfall die Arme um etwa einen Zentimeter kürzer, als die Beine. Ob sie den gleichen Durchmesser bekommen, ist euch überlassen.
  4. Für Arme und Beine werden immer längliche Säckchen gehäkelt, die man dann einfach in gleicher Höhe und Diagonale am Körper anbringt.
  5. Der Körper wird, wie jeder andere Teil des Amigurumis, in einem Kreis begonnen, wird aber mit dem nicht unterbrochenen im-Kreis-häkeln zu einem länglichen Sack, den man durch das Auslassen einer Schlaufe (oder teilweise jeder dritten Schlaufe) oder auch durch das gelegentliche hinzufügen einer Schlaufe erweitern oder zusammenziehen kann. Nähert man sich dem Hals, ist es natürlich empfehlenswert, den Kragen “zu zu ziehen”.
  6. Reis ist bei Wolle eher weniger als Füllmittel zu empfehlen – ich verwende stets Normal- oder Bastelwolle.
  7. Falls bei der Figur ein Schwänzchen benötigt wird (oder etwas anderes, wie zum Beispiel ein Schnabel), so bringt man ihn einfach wie Arme und Beine am Körper an.
  8. Für die Augen werden unterschiedliche Materialien verwendet – genauso wie für das Gesicht / den Mund. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Meistens verwendet man fertige Puppenaugen oder ganz herkömmliche Knöpfe. Entweder man verwendet 2 große (für die Iris) und 2 kleine (für die Pupillen) oder einfach 2 kleinere. Diese werden mit ganz normalem Nähgarn an der Wolle befestigt.
  9. Die Haare werden nun befestigt, genauso wie Kopfbedeckungen, Schleifchen oder Ohren – je nachdem, was ihr mit eurem Amigurumi geplant habt. Nachdem ihr dann auch diesen letzten Schliff (plus / minus Bekleidung…) hinter euch gebracht hat, ist euer Amigurumi fertig! Herzlichen Glückwunsch. :’)
Umzug mit Schmuck

Umzug mit Schmuck

Endlich steht der Termin fest, an dem du mit Sack und Pack in deine neue Bleibe ziehst. Ob du nun noch mit deinen Eltern umziehst oder schon eigene vier Wände, allein oder mit einem Freund/in beziehst, ist dabei nebensächlich. So ein Umzug muss aber geplant werden, damit alles möglichst schnell und reibungslos verläuft. Dabei solltest du nicht nur an deine Möbel und Klamotten denken, sondern auch den Transport deines dir wichtigen Schmucks berücksichtigen. Vor allem, da dieser oft an unterschiedlichen Stellen gelagert wird, musst du darüber nachdenken, wie du den entsprechend für den Auszug einsortierst.

Umzug mit Schmuck

Unsere Schmuck Checkliste für deinen Umzugs

Wer einen Schmuckkoffer oder eine Schmuckschatulle hat, kann natürlich diese dafür verwenden. Meist reichen in diesen Teilen aber nicht die Steckplätze für die vielen großartigen Ringe und Ohrstecker. Die dünnen Halskettchen sollten dabei auf jeden Fall einzeln verpackt werden, damit keine Knoten darin entstehen können.

Ein dicker Pappkarton – der ideale Steckplatz für Ringe und Ohrringe

Am besten ist ein stabiler Pappkarton von drei oder vier Millimeter Dicke. Mit einem Teppichmesser (natürlich geht auch ein spitzes Küchenmesser, aber vorsichtig sein!) schneidest du schnell reihenweise Schlitze in den Karton. Für Ringe sind am besten Schlitze von etwa zwölf Millimeter Länge, das gibt den Ringen Halt, wenn diese in die Pappe gesteckt werden. Hast du alle Ringe so eingeschoben, drehst du die Pappe um und fixierst alles von der Rückseite her mit einem breiten Klebestreifen. Dann wird der Karton fest in Packpapier, Geschenkpapier oder Alufolie eingewickelt.

Für die Ohrstecker und Ohrringe kannst du ebenfalls einen Karton auf diese Weise präparieren, diesmal aber nur mit Löchern, die mit einem Körner, Dosenöffner oder einer Stricknadel gestochen wurden. Die Ohrringe sollten dabei am Rand eingehängt werden. Ganz ideal ist es, wenn du dafür ein dickeres Stück Schaumstoff organisieren kannst. Fixieren lassen sich die Teile anhand ihres eigenen Verschlusses. Das Ganze packst du dann natürlich wieder sorgfältig in eine Schutzhülle.

So ziehst du stressfrei mit deinen Halsketten um

Halsketten sollten zusammengelegt werden und einzeln in Papier eingeschlagen werden. Besonders gut eignet sich dafür Seidenpapier, das mit einem Klebestreifen verschlossen wird. Auch Alufolie ist gut geeignet, da diese sich schön an die jeweilige Kette andrücken lässt.

Nun brauchst du nur noch die einzelnen Schmuckpakete in einen Karton legen. So verpackt, kommt dein Schmuck gut in deiner neuen Wohnung an. Am besten transportierst du diesen selbst und gibst ihn nicht zu den anderen Umzugskisten. Sicher ist schließlich sicher.

Umzug mit Schmuck

Der Umzug ist geschafft, nun geht’s um die Aufbewahrung

Wenn du den Umzug hinter dich gebracht hast, ist natürlich die richtige Aufbewahrung deiner liebsten Stücke wichtig. So bleibt dein Schmuck immer schön glänzend und verfärbt nicht. Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem Blogeintrag über die richtige Schmuckaufbewahrung.

So geht Schmuckreinigung

So geht Schmuckreinigung

Schmuck will gereinigt werden, so wie auch alle anderen Lieblingsstücke in deinem Leben. Dabei macht es gar keinen Unterschied, ob es sich um teuren Echtschmuck handelt, oder ob es günstiger Modeschmuck ist, von dem wir hier reden. Wir erklären dir in diesem Blogeintrag, wie du deinen Schmuck beim Reinigungsvorgang schonst und wie du ihm mit ein paar guten Tricks zu altem Glanz verhilfst.

Ist das Lieblingsstück verunreinigt worden, ärgert man sich bereits genug. Besonders dann ist es wichtig, dass du ein ruhiges Gemüt behältst, denn sonst beschädigst du deinen Schmuck am Ende aus Versehen. Vermeide also ruckartige Bewegungen, übe keinen zu starken Druck darauf aus und sei sanft. Dir stehen einige verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung:

Hilfsmittel, die du bestimmt zu Hause hast

  • Eine Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Geschirrspülmittel
  • Eine Zitrone
  • Backpulver

Nicht ganz so gewöhnliche Hilfsmittel

  • Ein weiches- bzw. Microfasertuch
  • Schmuckpoliermaschine
  • Ultraschallgeräte für Schmuckreinigung
  • spezielle Reinigungsmittel aus dem Fachhandel

Wenn Schmuck leicht verschmutzt ist

Kleinere Verunreinigungen können im Alltag schnell passieren. Da es nicht gut ist, sofort zu Reinigungsmitteln zu greifen, um den Schmuck möglichst zu schonen, solltest du zunächst nur ein Tuch dazu benutzen, den Schmutz zu entfernen. Ein Microfasertuch oder auch ein weiches, aber fusselfreies Tuch sind hierfür gut geeignet.

Achtung! Verwende zum Reinigen von deinem Schmuck keine Geschirr- oder Handtücher. So gelangen am Ende womöglich sehr viele Staubpartikel darauf und genau das willst du ja eigentlich verhindern.

Besonders, wenn Schmuck länger in einer Schatulle liegt und nicht getragen wird, lohnt es sich, diesen vor der nächsten Verwendung einfach kurz abzuwischen.

So geht Schmuckreinigung

Wenn Schmuck mittelschwer verschmutzt ist

Eine Schüssel lauwarmes Wasser oder auch Geschirrspülmittel bewirken hier wahre Wunder. Allerdings legst du das Schmuckstück nicht wie im nachfolgenden Punkt in ein kleines Bad, sondern nimmst eine Zahnbürste zur Hilfe. Denn nicht vergessen: Du willst noch lange etwas von dem Schmuck haben und aus dem Grund musst du möglichst schonend vorgehen.

Vorsichtig und aufmerksam bürstest du nun die Stellen, an denen du Verunreinigungen sehen kannst. Vergiss nicht, diese Stellen sofort im Nachhinein ordentlich trocken zu wischen, damit keine Rückstände vom verwendeten Mittel zurückbleiben und sich auch keine ungewünschten Flecken bilden.

So geht Schmuckreinigung

Wenn Schmuck stark verschmutzt ist

Bei starker Verunreinigung hilft es zum Beispiel, den Schmuck in ein spezielles Bad zu legen. Lauwarmes Wasser vermischt du dafür mit einem Reinigungsmittel, das du im Fachhandel erhältst. Von der Marke Sidol gibt es zum Beispiel einen Reiniger, der für Zinn, Gold und Silber geeignet ist. Modeschmuck hingegen solltest du in ein lauwarmes Wasserbad einlegen, das du mit Zitrone oder Backpulver versetzt hast. Auch hautverträgliches Geschirrspülmittel eignet sich dafür. Aber lass das Wasserbad nicht zu lange unbeaufsichtigt, damit du starke Verfärbungen im Metall vermeidest. Schließlich reagiert die Legierung von solchen Schmuckstücken meist sehr empfindlich auf Chemikalien. Aggressive Reiniger sind daher sowieso tabu. Ein Tipp: Suche bei deinem Schmuckstück zunächst eine eher versteckte Stelle aus, die man nicht so schnell sieht, wenn du ihn trägst. Teste hieran aus, wie sich der Reiniger auf das Metall auswirkt.

Auch in diesem Fall ist es wichtig, den Schmuck im Nachhinein gut abzutrocknen – verwende wie sonst auch ein fusselfreies Tuch dazu.

In sehr hartnäckigen Fällen braucht es aber schon einen Ultraschallreiniger oder eine spezielle Poliermaschine – letzteres besonders bei Silberschmuck.

Poliermaschinen für zu Hause liefern selten so gute Ergebnisse, wie es bei einem Juwelier der Fall ist. Hier wird in der Regel mit gewerblichen Gerätschaften gearbeitet, die auf eine ganz andere Leistung ausgelegt sind, als für den Heimbedarf.

So geht Schmuckreinigung

Tipps, um Verunreinigungen von Schmuck vorzubeugen

Liegt Schmuck länger herum und ist dabei einem Lichteinfluss ausgesetzt, kann es schonmal passieren, dass er anläuft. Du solltest ihn daher immer richtig aufbewahren. Auch in Verbindung mit Chemikalien passiert es schnell, dass der Glanz erlischt oder die silberne Farbe nicht mehr so schön ist, wie es einst der Fall war. Lege daher Ringe immer ab, bevor du deine Hände wäscht und lasse Armbänder sowie auch Halsketten und anderen Schmuck beim Duschen nicht an deinem Körper.

Schmuck reagiert auf alles, was auf ihn einwirt. (Sonnen-)Licht, Sauerstoff, Öle, Parfüm, Deos, Haarspray, Schweiß und selbstverständlich auch Verschleiß, der sich einfach nicht vermeiden lässt. Kratzer und Reibungen üben sich schädlich auf die Legierung aus. Aus diesem Grund solltest du darauf verzichten, Ringe oder Armbänder zu tragen, wenn du weißt, dass ein aktiver Tag im Werkunterricht bevorsteht. Auch in den Kratzern beginnt sich übrigens Schmutz anzusammeln. Wenn du besonders viel Schmuck besitzt, solltest du ihn regelmäßig darauf überprüfen, ob er gereinigt werden muss.

So geht Schmuckreinigung

Leder, Keramik, Glas & Co. – So reinigst du anderen Schmuck

  • Ob künstlich oder echt, Lederschmuck ist im Prinzip auf dieselbe Weise zu reinigen. Du brauchst nur lauwarmes Wasser und eine Zahnbürste. Je weicher diese ist, desto besser. Denn du willst ja nicht die Textur des Leders beschädigen. Bei Schmuckparteien, die aus Leder bestehen, aber nicht irgendwie geformt oder geflochten sind, kannst du auch einfach mit dem in Wasser getupften Tuch über die Oberfläche wischen.
  • Bei Glasschmuck kommt es immer ganz auf die Gesamtzusammenstellung an. Hast du zum Beispiel eine Perlenkette aus gläsernen Perlen, wird in der Regel ein transparenter Nylonfaden und nicht etwa Metall dazu verwendet, sie beisammen zu halten. Ist es aber nur der Anhänger, wie etwa bei der Pusteblumenkette oder der Wunschfläschchenkette, so darfst du bei Bedarf zwar Glasreiniger einsetzen, aber wirklich nur auf dem Glas. Für das Metall ist ein solcher absolut schädigend. Für den Rest gehst du dann vor, wie oben beschrieben.
  • Teure Juweliere bieten oft Keramikschmuck in ihrem Sortiment an, da dieses Material besonders widerstandsfähig ist. Aus diesem Grund eignet es sich natürlich entsprechend gut dafür, Schmuck daraus zu erstellen. Die Reinigung davon ist äußerst einfach, beschränkt sich aber auch hier rein auf die Bestandteile aus diesem Material. Du verwendest ein weiches, fusselfreies Tuch und einen Reiniger ohne Mineralien. Auch hier lohnt es sich, zur Zahnbürste zu greifen.
  • Steinschmuck neigt dazu, Fette zu speichern und dadurch fühlt er sich nach einer Zeit mitunter leicht schmierig an. Dabei ist es egal, ob es sich um Edel- oder Natursteinschmuck handelt. Auch hier hast du mit einem lauwarmen Wasser, das entweder mit Geschirrspülmittel, Zitrone oder auch Backpulver versetzt ist, ausgesorgt. Natürlich empfiehlt es sich auch bei Steinen, schwer erreichbare Stellen mit einer Zahnbürste zu reinigen. Vor allem deshalb, weil sie von Natur her feine Kratzer, Furchen oder Rillen aufweisen. Wenn möglich, verwende eine Pipette, um den Stein danach mit Wasser abzuspülen. Aber nicht, wenn du damit auch Metall treffen würdest. Und wie immer wischt du das Ganze mit einem fusselfreien Tuch trocken.
Ein besonderer Pflegetipp bei Lederschmuck: Wie auch Schuhe kannst du diesen prägnieren, damit er nicht so stark auf deinen Schweiß oder allgemein Wasser reagiert.
Schmuck richtig aufbewahren

Schmuck richtig aufbewahren

So ziemlich jeder hat ein paar besondere Lieblingsstücke, die so gut wie jeden Tag getragen werden. Manchmal werden sie mit anderen Stücken kombiniert, um für Abwechslung zu sorgen. In anderen Fällen wiederum handelt es sich bei diesen ganz besonderen Lieblingen um Erbstücke, auf die besonders gut geachtet werden muss. Was auch immer letzten Endes der Grund dafür ist, jeder von uns braucht eine geeignete Schmuckaufbewahrung.

Was passiert, wenn man auf Schmuck nicht Acht gibt?

Er läuft an, verfärbt sich oder verstaubt schlichtweg. Bewahrt man Schmuck nicht richtig auf, verheddert er sich vielleicht irgendwo und plötzlich ist er beschädigt. Das möchtest du doch bestimmt nicht. Daher gibt es nun ein paar Tipps für dich, wie du genau dieses Szenario vermeiden kannst.

Schmuck richtig aufbewahren

Schmuck richtig aufbewahren – so geht’s

Wenn sich Schmuck verfärbt, hat das meist mit Chemikalien oder dem Licht zu tun. Dass du daher deinen Ring abnehmen solltest, ehe du deine Hände wäschst, ist dir womöglich nichts Neues. Dasselbe gilt aber auch für Armbänder, Halsketten und jeden anderen Schmuck. Lege sie stets ab, bevor sie mit Wasser und Duschgel, Shampoo oder Seife in Verbindung kommen können. Selbst Lederschmuck wird dadurch rau und irgendwann unansehnlich.

Abgelegten Schmuck solltest du also in einer Box aufbewahren. Am Besten in einer kleinen Schatulle, die mit Samt ausgekleidet ist, damit das Material nicht am Schmuck kratzt und er in Position gehalten wird. Auch eignen sich dafür kleine Dosen oder Kasetten. Verzichte aber auf Tupperdosen oder dergleichen, da diese transparent sind und dementsprechend auch Licht durchgelassen wird.

So schön die kleinen Ständer in Puppenform und Etageren auch sind, auf denen du deine liebsten Teile hübsch drapieren könntest, es ist nicht gut für deinen Schmuck. Kunststoffstücke, also verschiedene Armreifen könnten darauf platziert werden. Alle anderen Schmuckstücke beinhalten meist zumindest einen Metallverschluss. Du musst natürlich selbst abwägen, inwieweit du es dazu kommen lassen möchtest, Verfärbungen zu riskieren.

Ein paar Pflegehinweise zum Schluss

Zusätzlich zur richtigen Schmuckaufbewahrung habe ich noch ein paar Pflegetipps für dich:

  • Poliere deine Schmuckstücke gelegentlich mit einem Mikrofasertuch – auch Modeschmuck!
  • Lackiere Modeschmuck mit einem transparenten Lack, wenn du unsicher bist, ob er abfärben könnte.
  • Lege den Schmuck am Besten erst nach dem Frisieren und Schminken an.
  • Entferne Make Up Reste und andere Chemikalien umgehend, wenn du welche entdeckst.
Ein schmuckloser Job

Ein schmuckloser Job

Es gibt Berufe, in denen strenge Hygienevorschriften gegeben sind. Zum Beispiel ein Koch oder aber auch ärztliche Tätigkeiten. Jeder Beruf, bei dem ein Labor betreten wird und gleichzeitig auch viele, die in der Chemiebranche stattfinden. Es sind Berufe, die nicht länger nur von Männern dominiert werden. Auch immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, einen derartigen Weg in ihrem Leben einzuschlagen. Allerdings bedeutet das auch, dass meist vollständig auf die Verwendung von Nagellack verzichtet werden muss. Genauso dürfen oft auch weder Armbänder, noch Ringe oder Armbanduhren getragen werden. Selbst Halsketten landen schnell auf der Tabuliste. Ausgenommen sind manchmal einzelne Ohrschmuckstücke, aber hier handelt es sich um Ausnahmefälle.

Unser Tipp: Unbedingt mit dem Arbeitgeber im Vorhinein abklären, welcher Schmuck erlaubt ist und welcher nicht. So werden unangenehme Situationen vermieden!

Da aufgrund des Arbeitsweges in solchen Berufen ohnehin noch einmal eine Reinigung der Hände erfolgen muss, erlauben es die Arbeitgeber in der Regel, auf dem Weg dorthin Schmuck zu tragen. Wer also nicht darauf verzichten möchte, kann ruhig bis dahin etwas anlegen. Allerdings geht dadurch morgens und auch direkt vor der Arbeit wertvolle Zeit drauf, die eingespart werden könnte.

Wir empfehlen: Ein kleines Täschchen mitführen, in dem sich der Schmuck befindet. So kann er nach der Arbeit angelegt werden, um beim Einkaufen oder zum Treffen mit der Freundin in entsprechendem Styling aufzutreten. Der Beruf selbst sollte dich nicht daran hindern, deinen Lieblingsschmuck zu tragen! 🙂

Eine Nickelallergie erkennen

Eine Nickelallergie erkennen

Grundsätzlich ist die Nickelallergie einer der häufigsten Allergien. Die schwere Form jedoch ist jedoch eher selten. Hautrötungen, Juckreiz und Ekzeme – Symptome, die bei einer Nickelallergie nicht selten vorkommen. Hierbei handelt es sich um eine Kontaktallergie, die genau dann entsteht, wenn der menschliche Körper mit nickelhaltigen Gegenständen in Verbindung kommt. In vielen Metalllegierungen ist dieser Bestandteil enthalten und steckt damit nicht nur im Schmuck, sondern ebenso in Gürtelschnallen und einigen Brillenfassungen. Für Allergiker ist hier oftmals größte Vorsicht geboten.

Je nach Stärke der Nickelallergie treten die ersten Symptome bereits ach 20 bis 30 Minuten auf. Oftmals reicht es schon aus, wenn bei einer Nickelallergie Schmuck nur einen sehr geringen Anteil davon aufweist. Sollte nur ein kleiner prozentualer Anteil davon auf die menschliche Haut treten, passiert genau das, was viele Allergiker den Schweiß auf die Stirn treibt. Die Nickelionen dringen in die Haut des menschlichen Körpers ein, worauf es zu einer Überreaktion des Immunsystems kommen kann. Auf der Hautoberfläche können schmerzhafte Ausschläge oder sogar nässende Kontaktekzeme entstehen.

Sogar in vielen Nahrungsmittel steckt Nickel. Bei den folgenden sollte jeder Allergiker aufpassen:

  • Kaffee und Kakao
  • Muscheln
  • Nüsse und Hülsenfrüchte
  • Vollkorn

Diese Lebensmittel sind als Spurenelemente für den menschlichen Körper besonders wichtig. In größeren Mengen können sie für einen Allergiker jedoch schädlich sein. Ist eine Person sehr stark gegen Nickel allergisch, kann der Verzehr der genannten Speisen schon ausreichen, um eine allergische Reaktion hervorzurufen.

Eine Nickelallergie erkennen

Und wie kann man dagegen vorbeugen? Kann man diese Allergie behandeln?

Leider ist die Kontaktallergie nicht heilbar. Den Betroffenen bleibt demnach nur die Möglichkeit, alle nickelfreisetzenden Gegenstände zu vermeiden.

Wie bei allen anderen Allergien ist es wichtig, dem Auslöser täglich aus dem Weg zu gehen. Bei einer Nickelallergie Schmuck zu kaufen ist meist mit hohem Aufwand verbunden. Auch muss besonders bei kurz- oder weitsichtigen Personen dafür gesorgt werden, dass die Brille keinen Nickel enthält.

Ein kleiner Desinfektionsspray im Handgepäck hilft zum Beispiel gegen unangenehme Zwischenfälle durch Türklinken, -griffe, Metallverschlüsse, Haltestangen in Öffentlichen Verkehrsmitteln oder Kleingeld!

Häufiges Waschen hilft in dem Fall leider nicht. Im Gegenteil kann es bei zu häufigem Waschen sogar dazukommen, dass die Haut für die Allergene grundsätzlich noch empfänglicher ist. Selbiges gilt für das Schwitzen. Eine gute Hautpflege hilft lediglich dabei, die Hautbarriere aufrecht zu erhalten. Wer daher denkt, dass er an einer Nickelallergie leidet, sollte einen Epikutantest machen. Dieser kann einem Aufschluss darüber geben, ob eine Überempfindlichkeit gegen Nickel besteht oder doch andere Ursachen zur Unverträglichkeit von Schmuck vorliegen.

Eine Nickelallergie erkennen

Trotz Nickelallergie Schmuck kaufen können

Sollte dies der Fall sein und der Arzt bestätigt die Allergie, besteht noch keine Sorge vor dem endgültigen Weltuntergang. Besonders Damen, die trotz Nickelallergie Schmuck kaufen möchten, wird immer mehr geholfen. Während es vor ein paar Jahren noch wirklich schwierig gewesen ist, nickelfreien Schmuck zu finden, bieten heute immer mehr Künstler und Hersteller genau solchen an. So auch wir! 😀 Stöbere daher gleich jetzt in unserem Schmucksortiment, um etwas Passendes zu finden.

Fruchtscheiben aus Fimo Guide

Fruchtscheiben aus Fimo Guide

Fruchtscheiben. Überall kann man sie sehen, es gibt sie in ganzen Rollen, von denen man mit einer scharfen Klinge feine Scheiben oder ganze Stücke herunterschneidet. Die einen verwenden sie für Nageldesign, die anderen für Schmuck und/oder Anhänger. Wir werden wirklich ziemlich oft gefragt, wie man die eigentlich macht und haben deshalb heute ein kleines Tutorial für dich.

Fruchtscheiben aus Fimo Guide

Fruchtscheiben aus Fimo Guide

– Mehr solche Tipps erhältst du in unserem Guide zum sauberen Arbeiten mit Fimo! –

So machst du Orangenslices

Wenn man das Prinzip solcher Slices verstanden hat, sind alle anderen auch nicht mehr schwer.

Als erstes brauchst du die Farbe für das Fruchstück; in unserem Fall ein helles Orange für Orangenscheiben. Zuerst knetet und rollt man die orange Farbe, bis man sie gemütlich ausrollen kann. Dann schneiden man mehrere kleine Streifen ab, die eine Länge von zirka 5cm haben. Um die Orange realistisch zu halten, haben wir 10 kleine Rollen gemacht.

Fruchtscheiben aus Fimo Guide

Die werden im Anschluss mit einer weißen Schicht, die nicht ganz 3mm dick ist (oder dicker, wenn du willst) umhüllt und gleich darauf vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger so gedrückt, dass wir lauter Tropfenförmige Streben haben. Eine Strebe vom weißen Fimo rollen wir direkt zu einem kleinen Röllchen. Denn wenn die Tropfen aneinander gereiht sind, sodass sie einen Kreis ergeben, bleibt die Mitte leer.

Also kommt die weiße Rolle in die Mitte. Danach werden die ganzen Stangen vorsichtig aneinandergedrückt und am äußeren Ende vorsichtig verwischt, dass sie zusammenwachsen. Dann kommt eine ausgerollte Schicht von weißem Fimo drüber. Natürlich musst du sie nicht so fein säuberlich ausschneiden, aber es macht vieles einfacher.

Fruchtscheiben aus Fimo Guide

Der Realistik zu Liebe kommt dann noch ein solcher Streifen – aber zweimal so dick wie der weiße, der grade draufkam – er sollte in derselben Farbe sein, wie es die inneren Schichten sind. Außen kommt am Schluss dann noch ein dunkleres Orange drauf und dann wird alles nochmal vorsichtig festgedrückt.

Im Anschluss rollt man die Stücke dann vorsichtig. Je nachdem, wie groß die Scheiben im Durchmesser werden sollen, so lange rollt man. Je kleiner, desto höher natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass man sie mit einem Schnitt teilen muss, da sie sich sonst verformen.

Will man die Fruchtscheiben nachher noch auf Tortenstücke oder was anderes derartiges geben, wo sie nochmals mitgebacken werden, empfiehlt es sich, die Fruchtscheiben nur 10 Minuten lang bei 180°C im Backofen zu lassen.

Fruchtscheiben aus Fimo Guide

Hier ein kleines Beispiel, welches  das ausrollen ganz gut veranschaulicht.

Erdbeeren oder etwa Äpfel sind etwas tricky beim Rollen – hier darf man nicht zu schnell sein, da man sie sonst rund macht und Erdbeeren sollen ja z. B. eher dreieckig sein. ^_^

Tipps für Fimo & Resin

Tipps für Fimo & Resin

So arbeites du richtig mit Gießharz

Vorbereitung:

Bevor du mit Gießharz arbeitest, solltest du alle Materialien auf einer abgedeckten Arbeitsfläche bereitstellen.

Du benötigst:

  • Gießharz
  • Härter
  • Kleine Behälter zum Anrühren (z.B. alte Einmachgläser)
  • Holzstäbchen oder Plastikteelöffel
  • Eine Fein- oder Briefwaage
  • Einweghandschuhe
  • Silikonformen
  • Deko – Material (Sticker, Glitzer, Steinchen, etc.)
  • Pinzette
  • Zahnstocher
  • Eventuell Farbpigmente oder Kreide

Der Gießvorgang

Jetzt kann es losgehen: Fülle die gewünschte Menge Gießharz in den Becher und wiege die Flüssigkeit sorgfältig ab. Anschließend gibst du den Härter hinzu. Achte dabei genau auf das Mischungsverhältnis! Das perfekte Gießharz erhältst du bei einem Mischungsverhältnis von zwei zu eins. Für drei Gramm Gießharz benötigst du also 1,5 Gramm Härter. Mit einem Holzstäbchen oder einem Plastikteelöffel vermischt du nun vorsichtig die Flüssigkeiten. Hierbei ist es wichtig, dass du nicht zu schnell rührst, da sonst Luftbläschen entstehen, die du später nur noch sehr schwer aus deiner Form heraus bekommst. Dein Gießharz ist fertig, wenn die Flüssigkeit im Becher transparent und klar aussieht.

Jetzt können die Silikonformen befüllt werden. Solange das Harz flüssig ist, kannst du mit einer Pinzette kleine Dekoartikel wie Sticker oder Steinchen hineinsetzen. Möchtest du, dass dein fertiges Schmuckstück im Licht schön funkelt? Dann streue einfach etwas Glitzerpulver über den bereits leicht angetrockneten Harz. Wenn du es gerne bunt magst, kannst du dein Gießharz sogar färben. Dazu brauchst du nur eine weitere Mischung aus Gießharz und Härter und fügst etwas Kreide oder Farbpigmente hinzu. Die farbige Flüssigkeit wird anschließend über die bereits fertige Form gegeben und muss noch einmal 24 Stunden trocknen.

 

Die Grundausstattung, um mit Fimo zu arbeiten

  • Fimo Ofenknete
  • Alle Grundfarben
  • Unterlage z. B. Fliese, Schneidebrett, Schneidematte oder Glasplatte
  • Modellierwerkzeug von Fimo
  • Küchenmesser ohne Rillen oder Kuttermesser
  • Acrylroller, Edding oder Glasflasche zum Ausrollen
  • Ausstechformen
  • Feuchttücher zum Säubern
  • Zahnbürste zum Strukturieren
  • Zahnstocher und Alufolie zum Einstechen oder zum Rollen
  • Pastellkreide
  • Pinsel
  • Acrylfarben aus dem Bastelladen, Eddingstife (mit Pigmenttusche)
  • Kettelstifte
  • Zange, Seitenschneider
  • Sekundenkleber, Schmuckkleber
  • Fimo Glanzlack
  • Backofen
  • Schale mit Backpapier

 

So bleibt Fimo fusselfrei

  • Wer schon einmal mit ofenhärtender Knete gearbeitet hat, weiß dass da schon öfters Reste übrigbleiben. Um diese weiterhin verwenden zu können, empfiehlt es sich diese vernünftig zu lagern.
  • Keinesfalls sollte man die Knete offen liegen lassen, da sich Fussel darauf bilden können.
  • Hat man mehrere Farben, diese am besten separiert in kleinen Tütchen aufbewahren und in eine verschließbare Dose oder Box packen um sie zu schützen.
    Statt den Tütchen bieten sich auch kleine Dosen oder Gläser mit Schraubdeckel an.
  • Damit es allerdings gar nicht erst zu fusseliger Ofenknete kommt, kann man ein paar einfache, aber hilfreiche Tricks anwenden.
  • Vor Beginn sollte die Arbeitsfläche oder Arbeitsunterlage gereinigt werden. Man kann auch direkt auf Backpapier arbeiten, das hat den Vorteil, dass die Arbeiten direkt mit dem Papier auf das Blech gelegt werden kann.
  • Auch die Hände mit Seife gründlich waschen und mit einem fusselfreiem Tuch abtrocknen. Beginnt man mit einer neuen Farbe, da am besten auch die Hände vorher reinigen (Feuchttücher eignen sich sehr gut dafür).
  • Das gleiche gilt für Arbeitsgeräte wie Roller, Messer, Förmchen usw. Diese nach jedem Arbeitsgang reinigen.
Der ultimative Nadelfilzguide

Der ultimative Nadelfilzguide

Mit Nadelfilz zu arbeiten ist nicht nur total lustig, sondern ermöglicht es dir, dich mit einer gewissen Portion Inspiration so richtig kawaii auszuleben. Auf dem YouTube Kanal von Maquaroon ist hier vor einiger Zeit ein sehr hilfreiches Video veröffentlicht worden mit 10 Dingen, die du über Neeldefelt wissen solltest. Das wollen wir dir natürlich nicht weiter vorenthalten, darum kommt es auch gleich als erstes dran:

Seitdem Babsi auf einer Convention im Jahr 2015 einen niedlichen Hamster aus Nadelfilz erhalten hat, ist das Thema für selfesteem unglaublich interessant. Nach wie vor stehen Planungen hierfür in den Startlöchern, um damit ein paar knuffelige Schlüsselanhänger zu erschaffen. Nur sind wir derzeit restlos mit der Entwicklung anderer Produkte beschäftigt, sodass dies bis auf Weiteres noch nicht verwirklicht wird. Ein spaßiges Hobby ist es trotz allem!

 

Was brauchst du, um nadelfilzen zu können?

  • Eine Box für alle deine Utensilien
  • Filzwerkzeug (Filznadeln & Co.)
  • Stichunterlage(n) aus Styropor oder Kunstschaum
  • Wollfilz
  • Sicherheitsaugen oder andere, kleine Plüschtieraugen
  • Sekundenkleber
  • weiteres Material, wie Schlüsselanhängerringe oder ähnliches

Der kleber ist dazu wichtig, um die Augen gut befestigen zu können. Natürlich erklärt es sich von selbst, dass er erst zum Schluss eingesetzt werden sollte, wenn das restliche Plüschtier schon fertig ist und nur noch die letzten Applikationen fehlen. Es ist nämlich sehr schwierig, Filz noch richtig formen – selbst durch Stechen – wenn bereits Kleber im Spiel ist und hier für Verhärtungen sort.

Wichtig ist natürlich, dass du immer gut auf deine Finger aufpasst. Bist du ungeübt in dieser Sache, darfst du niemals die Filznadel mit so hohem Schwung in die Filzwolle stechen, dass diese dabei in deiner Hand landen könnte! Lass es lieber ein bisschen langsamer angehen und gehe dabei auf Nummer sicher.

Ähnlich den Fingerhütchen, die es beim Nähen gibt, um dich hier vor Verletzungen zu schützen, gibt es ganze Fingerkuppen aus Leder. Solche kannst du dir für Daumen und Zeigefinger zulegen, denn mit diesen beiden wirst du deine geschaffenen Filzkunstwerke auch während dem ganzen Erstellungsprozess festhalten.

 

Und wie funktioniert das Nadelfilzen nun?

Zunächst brauchst du natürlich eine Vorlage. Diese kannst du entweder aus dem Internet haben, in deinem Kopf vor dem inneren Auge behalten oder auch durch etwas anderes inspirieren lassen. Farbverläufe werden durch den Einsatz verschiedener Filzfarben geschaffen. Füße oder Ohren, die ebenso aus Filz bestehen, kannst du ebenso durch das Stechen am Ende dann an deiner Figur befestigen.

Es gibt in japanischen Onlineshops auch direkte Bastelkits, bei denen du nicht nur die Basic-Werkzeuge, sondern auch gleich fertige Vorlagen und die dazu nötigen Filzwollstücke erhältst. So etwa, um eine Katze, einen Bären oder einen Hamster nachzubasteln. Mit solchen Kits kannst du natürlich die Grundlagen super lernen, aber das ist nicht zwanghaft notwendig. Kommst du an so etwas nicht oder nur sehr schwer ran, dann sieht dich doch einfach im lokalen Bastelladen um. Filzwolle führt nahezu jedes Geschäft dieser Art.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Filzen! ^_^

Abfärbender Schmuck und was du dagegen tun kannst

Abfärbender Schmuck und was du dagegen tun kannst

Abfärbender Schmuck ist immer ärgerlich, ganz egal, ob es sich hierbei um Ohrschmuck, Ringe, Halsketten oder Armbänder handelt. Und Menschen lieben Schmuck. Er sieht toll aus und unterstützt den Menschen beim Tragen anderer Accessoires und Mode. Doch die richtige Behandlung von Schmuck jeder Preisklasse ist manchmal nicht ganz so einfach. Es kann leicht passieren, dass du dich ärgern musst, weil abfärbender Schmuck selbsterklärend nicht mehr wirklich gut aussieht, nachdem du ihn ein paar mal getragen hast.

 

Aber was zählt überhaupt als abfärbender Schmuck?

Mit dem Abfärben von Schmuck bezeichnet man allgemein den Vorgang, wenn sich die Farbe vom Schmuck löst und sich möglicherweise auf der Haut absetzt. Aus dermatologischer Sicht stellt dieses Abfärben kein Problem für die Haut dar, da die Farbe einfach wieder abgewaschen kann. Sollte dies also ein Mal passieren, dann einfach die Hand mit etwas Wasser und Seife abwaschen, bis die Farbe entfernt ist. Oft passiert es aber leider, dass der Schmuck anläuft. Die Farbe ändert sich dann und das Accessoire sieht nicht mehr so toll aus, wie vorher. Das Ergebnis: Abfärbender Schmuck. Wie ärgerlich!

Modeschmuck wird nicht immer qualitativ hochwertig hergestellt – und hierbei meinen wir natürlich nicht unbedingt die Anhänger oder dergleichen, sondern vielmehr die Metallbasen und -bestandteile, auf die auch selfesteem immer wieder zurückgreift. Wer Schmuck im Preissegment unter 50€ kauft, muss immer damit rechnen, dass es sich hierbei nicht um echtes oder Sterling Silver handelt, sondern lediglich eine Zinklegierung zum Einsatz kommt. Sozusagen eine Grundvoraussetzung, damit abfärbender Schmuck überhaupt erst die lästigen grünen Rückstände auf deiner Haut hinterlässt. Denn eine Zinklegierung bedeutet nicht automatisch, dass hier Zink zum Einsatz kommt. Genau genommen ist es eine Mischung aus verschiedenen Metallen, die oftmals vom Hersteller gar nicht näher definiert werden.

Die verwendete Farbe hält daher nicht so gut am Schmuckstück und verliert ihre Haftung. Vor allem bei Kontakt mit Wasser und Feuchtigkeit setzen sich die Farbteilchen auf die Haut ab und abfärbender Schmuck verliert an Glanz. Wasser und Schweiß verstärken die Reaktion der sogenannten Oxidation. Darunter versteht man die Reaktion mit Sauerstoff (also mit Luft oder dem Sauerstoff, der in Wasser enthalten ist). Die Oxidation zerstört in der Regel die Farbschicht. Da sich Modeschmuck aus einem Gemisch aus Messing und anderen Stoffen zusammensetzt, findet dieser Prozess recht schnell statt. So kann es vorkommen, dass Schmuck nach dem Waschen der Hände oder der Haare verfärbt ist.

 

Was kannst du also dagegen tun?

Um das Abfärben oder Anlaufen zu verhindern, sollte Schmuck nie in Kontakt mit Wasser geraten. Obwohl es etwas mühsam klingt, sollte Schmuck immer vor dem Waschen der Hände oder der Haare abgenommen werden. Wer ins Schwimmbad geht, sollte seinen Schmuck am besten zu Hause lassen. Auch Schweiß verstärkt die Oxidation, daher sollte Schmuck nicht getragen werden, wenn man Sport macht.

Bei der Lagerung ist darauf zu achten, dass der Platz eine niedrige Luftfeuchtigkeit hat. Dazu eignet sich idealerweise eine kleine Schachtel. Sollte sich der Schmuck einmal verfärben, so können kleine Flecken mit Putztüchern entfernt werden. Große Stellen können mit einer Lösung aus Backpulver und Wasser wieder geglättet werden. Bei Ringen und Ohrringe ist Klarlack sehr hilfreich, da er die verfärbten Stellen gut bedeckt. Echter Schmuck aus Gold und Silber verfärbt sich nicht. Diese Materialien sind sehr beständig, Gold oxidiert nicht. Wer sich also diese Mühe sparen möchte, sollte zu echtem Schmuck greifen.

Unverträglicher Ohrschmuck & was du tun kannst

Unverträglicher Ohrschmuck & was du tun kannst

Ohrringe gehören zu den beliebtesten Accessoires der meisten Frauen und einiger Männer. Da die Clip-Variante häufig schlecht sitzt, leicht abfällt und auch die Auswahl eingeschränkt ist, entscheiden sich die meisten Liebhaberinnen des Ohrschmucks früher oder später für Ohrlöcher. Das bleibt allerdings leider nicht immer ohne Probleme. Ohrlöcher können vor allem direkt nach dem Stechen oder Schießen zahlreiche Probleme bereiten.

Probleme mit den Ohrlöchern – woran liegt es?

Wenn der Ohrschmuck nicht verträglich ist, lassen sich die Gründe hierfür in zwei Kategorien einteilen. Bei der ersten geht es darum, dass die Wunde beziehungsweise das Loch Probleme bereitet. Bei der zweiten spielt ein unverträgliches Material eine Rolle.

Ohrlöcher – eine erwünschte Verletzung

Auch, wenn Ohrlöcher gewollt sind und aus kosmetische Gründen gemacht werden – es handelt sich hierbei um eine Verletzung, wie jede andere auch. Wenn sich die Ohrlöcher entzünden, kann es sein, dass die Hygiene nicht ausreichend war. Das kann schon beim Stechen der Fall gewesen sein. Manchmal gelangen die Keime auch erst später in die Wunde, was vor allem dann passiert, wenn diese nicht gut genug geschont und gepflegt wurde. Auch, wenn am Knorpel gestochen wurde, kann sich eine heftige Entzündung entwickeln, deren Abheilung viel Zeit benötigt.

Problematischer Ohrschmuck

Entzündungen und Schmerzen können auch dann auftreten, wenn die Ohrringe nicht passend ausgesucht wurden. Zum Beispiel können Ohrringe zu schwer sein oder leicht an der Kleidung hängen bleiben, wodurch das Ohrloch gereizt wird oder sogar einreißt. Einige Stecker haben auch einen problematischen Draht, der von innen in das Ohrläppchen schneidet. Manchmal ist auch eine Allergie die Ursache, wenn Ohrschmuck nicht verträglich ist.

Abhilfe gegen entzündete Ohrlöcher

Niemand muss sich mit Schmerzen und Entzündungen an den Ohrlöchern abfinden. Denn es gibt viele Mittel und Methoden, wie eine wirksame Vorbeugung funktionieren kann.

Bereits beim Stechen aufpassen

Wenn Sie Ihre Ohrlöcher (oder die Ihres Kindes) erst planen, dann sollten Sie den Ort sorgfältig aussuchen, an dem Sie die Ohrlöcher stechen lassen möchten. Vermeiden Sie möglichst das bei Juwelieren häufig betriebene Schießen mit einer Ohrlochpistole, da dieses das Gewebe unsauber durchtrennt und den Heilungsprozess verlangsamen kann. Außerdem kann die Pistole nicht desinfiziert werden, weshalb Keime es besonders leicht haben. Besser ist es, wenn beim Arzt oder im Piercing-Studio eine sterile Nadel verwendet wird.

Wichtig ist es außerdem, direkt nach dem Stechen nur medizinische Ohrstecker zu tragen. Diese müssen steril verpackt gewesen sein. Im Idealfall bestehen sie aus dem nickelfreien Material Titan. Falls Ihr Kind Ohrschmuck bekommen soll, dann warten Sie am besten bis zur Pubertät. Das gilt auch deshalb, weil sich die Löcher durch das Körperwachstum eventuell beim Erwachsenen nicht mehr an der richtigen Stelle befinden.

Hausmittel gegen Entzündungen

Bei leichteren Entzündungen können unter Umständen Hausmittel nützlich sein. Ein beliebtes ist Kamillentee, der stark gekocht und regelmäßig mit einem Wattebausch auf die Ohrlöcher aufgetragen wird. Eine Alternative hierzu ist eine Kamillen-Tinktur aus der Apotheke. Auch Alkohol kann als desinfizierendes Mittel zum Abtupfen nützlich sein. Andere Betroffene schwören auf Kochsalzlösung.

Weitere Maßnahmen

Bei wiederholten Entzündungen kann es sich lohnen, den Ohrschmuck zu wechseln. Dieser sollte grundsätzlich nicht zu schwer und mit einem ausreichend bereiten Stecker versehen sein. Da auch eine Nickelallergie die Ursache sein kann, kann sich ein Allergietest beim Arzt lohnen. Dieser kann auch ein desinfizierendes Spray oder eine Creme verschreiben, um die Entzündung zu behandeln.

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