Kategorie: Sonstiges

Interessantes über Japan

Heute dreht sich alles ganz um Japan! Fangen wir mit ein paar witzigen Kurzfakten an. Wusstest du denn zum Beispiel schon, dass…

  • sich Japaner waschen, bevor sie sich baden?
  • sich Japaner in der Öffentlichkeit nie die Nase putzen?
  • Japaner leidenschaftlich gerne Currygerichte verputzen?
  • es in Japan in fast jeder Ecke irgendwelche Automaten gibt?
  • man in Japan ein Fahrrad um ca. 8.000 Yen kaufen kann?
  • in Japan die Blutgruppen wie Sternzeichen gehandhabt werden?
  • es in Japan folgedessen keine richtigen Sternzeichen gibt?
  • es in Japan Pepsi mit Gurkengeschmack gibt?
  • es in Japan Eis mit Fischgeschmack gibt?
  • man sich in Japan keinen Alkohol selbst nachschenken darf, weil man sonst als Säufer gilt?
  • typisch japanische Toiletten aus einer Schale im Boden bestehen?
  • Japan sehr umweltbewusst ist und die Wiesen, sowie Straßen sehr sauber sind?
  • es in Japan so genannte Kapselhotels gibt, in denen man Mal ganz schnell ausschlafen kann?
  • es in Japan angeblich viereckige Melonen zu kaufen geben soll?
  • es in Japan einen eigenen Feiertag für Pocky gibt? Der 11.11.
  • in Japan ein ganz einfacher Kuss um einiges mehr bedeutet, als hier bei uns? In Japan ist dies nämlich ein indirektes Versprechen, früher oder später einmal miteinander zu schlafen.
  • in Japan der Satz “ich liebe dich” einem Heiratsantrag gleichkommt?
  • dass deshalb auch das japanische Liebesgeständnis auf Deutsch übersetzt “ich mag dich” bedeutet?

Und nun geht es querbeet durch den kunterbunten Alltag von Japan!

Die Legende der Daruma

Daruma Daishi war der Legende zufolge ein buddhistischer Mönch, der im 5. Jahrhundert in Indien lebte. Er reiste von Indien nach China, um dort die Lehren seiner Religion zu verbreiten. Seine Philosophie verbreitete sich erst in China und viele Jahre später auch in Japan, wo sie heute als Zen-Buddhismus bekannt ist. Die Hauptaussage seiner Lehre ist, dass der Mensch nicht durch bestimmte Rituale oder Taten in seinem Leben Erfüllung findet. sondern die Kraft in sich selbst suchen muss.

Das kann nur erreicht werden, indem man sich von negativen Gedanken befreit und seinen Geist durch Meditation reinigt. Die Legende besagt auch, dass der Mönch neun Jahre lang meditierend vor einer Felswand saß und dadurch Erleuchtung fand. Während dieser ganzen Zeit schlief er nicht, aß nicht und trank nicht. Er blinzelte nicht einmal mit den Augen. Da der Mönch während seiner Meditation in eine Decke gehüllt war, wird das Daruma nur als kugelförmiger Rumpf ohne Arme und Beine dargestellt.

In Japan ist es Brauch, dass man zu Neujahr dem Daruma ein Auge schwarz anmalt und wenn am Ende des Jahres (oder auch früher) das Ziel erreicht wurde, wird das zweite Auge schwarz angemalt. Zum Schluss wird das Daruma dann in einem großen Leuchtfeuer – gemeinsam mit vielen anderen – verbrannt.

Hanami – das japanische Kirschblütenfest

Das Kirschblütenfest in Japan gehört zum schönsten, was man in diesem vielseitigen Land erleben kann. Der Begriff “Hanami” ist aus unseren Vorstellungen von Japan wegzudenken, verdirbt sich dahinter doch nicht nur eines der typischsten japanischen, sondern gewiss auch eines der schönsten Feste der Welt. “Hanami” bedeutet im Japanischen soviel wie “Blüten betrachten” und steht für die berühmte japanische Tradition, die Schönheit von in Blüte stehenden Bäumen in der Natur zu genießen.

Besonders im Mittelpunkt dieses Festes steht die japanische Kirschblüte – weshalb dieses Fest auch den Beinamen “Kirschblütenfest” hat. Zu dieser Jahreszeit (Ende Februar, Anfang März) blüht sie voll auf – sie ist in den Gärten Japans viel häufiger anzutreffen, als bei uns. Noch dazu trägt die japanische Kirschblüte keine Früchte, hat dafür aber besonders viele Blüten und wenn der Wind durch die Äste weht, sieht es meist aus als würde es Kirchblüten schneien. Natürlich blühen die Kirschblüten nur kurz auf.

Zu Hanami geht man mit der Familie, den Freunden oder den Kollegen zum Picknicken in den Park und genießet das Spektakel. Da diese Bäume – wie bereits erwähnt – nur kurz erblühen, gibt es nur an einem einzigen Wochenende die Gelegenheit dafür. Darum sind dann auch die Parks und Gärten wahrlich überfüllt und viele Leute müssen schon früh am Morgen los und einen Platz freihalten.

Das waren die Samurai

Im japanischen Shogunat – also der Zeit, in der statt des Kaisers ein militärischer Anführer faktisch die Macht im Staat hatte – verlegten sich einige Clans auf das Kriegshandwerk und bildeten Samurais aus.

Diese Schwertkämpfer waren die militärischen Diener der diversen lokalen Fürste und machten eine harte Lehrzeit durch, die mit dem dritten Lebensjahr begann und neben Schwertkampf, Bogenschießen und Kampfsport natürlich auch Lesen und Schreiben, sowie die Bekämpfung der eigenen Angst beinhaltete.

Samurai hatten auch einige Privilegien: Im Gegensatz zu Normalbürgern, denen das Tragen von Waffen verboten war, durften sie zwei rasiermesserscharfe Schwerter – das lange Katakana und das kurze Wakizashi – mitführen und sogar das gemeine Volk enthaupten, wenn sie sich beleidigt fühlten.

1871, nach dem Ende der Feudalära, wurden die Samurai zwar offiziell abgeschafft, doch ihre Nachfahren genießen noch heute hohes Ansehen und sind oft bedeutende Persönlichkeiten in der japanischen Politik und Wirtschaft.

Was war nochmal eine Geisha?

Geisha – ein Begriff, der uns in eine Zauberwelt reißt, die Träume in uns weckt. Träume von rauschenden Farben, fantastischem Make-up und beeindruckenden Frisuren.

Viele Menschen leben in dem Falschglauben, dass Geishas so etwas wie Prostituierte wären. Dem ist aber definitiv nicht so. Um sich von den Prostituierten abzugrenzen, behielten sie den Namen “Geisha”, der aus den chinesischen Zeichen für Kunstfertigkeit und Person steht und kleideten sich schlicht, um ihre Kunden allein künstlerisch und intellektuell zu unterhalten.

Die Zeit der Abschottung Japans von der restlichen Welt gilt als goldenes Zeitalter der Geisha. Im Gegensatz zu den Vierteln der Prostituierten waren die Geisha-Viertel vor allem von den Reichen und Einflussreichen gut besucht. Sie schätzten die Andersartigkeit der Geisha, die im Gegensatz zu einer normalen japanischen Frau gebildet war und keine Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen nehmen musste.

Die meisten Geisha-Anwärterinnen – auch Maiko genannt – wurden von ihren Eltern an ein Geisha-Haus verkauft, da sie ihre eigenen Kinder nicht ernähren konnten. Die lange Ausbildungszeit war mit harter Arbeit verbunden und und der Werdegang einer guten Geisha war auch für das Okiya (das Geisha-Haus) mit einem enormen Aufwand verbunden.

Eine normale Geisha, die keinen Spitzenstatus erlangte, konnte ihre Schulden Zeit ihres Lebens nicht an das Okiya zurück zahlen und war somit nie wirklich unabhängig.

Mit zunehmenden Einfluss aus dem Westen änderte sich auch das Bild der Geisha radikal. Neue, moderne Modestile verdrängten sie von der Bildfläche. Über Unterhaltungskünstler und Tänzerinnen zu Statussymbol der Reichen bis hin zu verfallenden Traditionen und Werten verkörpert die Geisha in jeder ihrer Entwicklungsphasen ein Stück Japan im Wandel der Zeit.

Religion in Japan

Japanische Religion ist zunächst eine Mischung verschiedener religiöser Einflüsse. Großen Anteil daran haben die verschiedenen buddhistischen Lehren und Institutionen. Als zweites wichtiges Element gilt der Glaube an einheimische Gottheiten, die kami genannt werden und mit denen spezielle Vorstellungen verbunden sind.

Neben den ‘einheimischen’ Göttern werden auch diverse mit dem Buddhismus nach Japan gekommene indische, chinesische und koreanische Gottheiten verehrt. Die Verehrung dieser findet in so genannten Shinto – Schreinen statt, weshalb dieses Element japanischer Religiosität auch als Shintoismus bezeichnet wird.

Daneben sind aber auch Totenseelen, ahnen und Geister ein wichtiger Teil des japanischen Glaubens.

Im Shinto wird nicht nur mit dem Tenno, sondern auch mit dem Brauchtum der volkstümlichen Religiösität eine Verbindung gezogen. Eine wichtige Rolle im Shintoismus spielt die Sonnengöttin Amaterasu, von der sich die Familiendynastie des japanischen Tenno herleitet.

Während der Shintoismus also vor Allem der Verehrung verschiedener Gottheiten hilft, ist der Buddhismus mehr auf die Eigeninitiative des Menschen, um sein Seelenheil zu erreichen, ausgerichtet. Der Ausbruch aus dem mühseligen Kreislauf der ständigen Wiedergeburt ist das Ziel, das nur durch eine vorbildliche Lebensführung und Beherrschung aller Leidenschaften erreicht werden kann. In der modernen japanischen Gesellschaft spielt dieser Glauben vor Allem im Toten- und Ahnenkult eine wichtige Rolle.

Noch ein paar Fakten zur japanischen Religion:

  • Die roten Tore vor einem Schrein heißen Torii, was wortwörtlich übersetzt bedeutet: Da, wo die Vögel sind. Wegen der Form dieses Tores lassen sich Vögel gerne darauf nieder.
  • Zu Silvester werden in den Tempeln die Glocken 108 Mal geschlagen, davon 107 Mal im alten Jahr und einmal im neuen Jahr. Diese ganzen Schläge symbolisieren nach dem Buddhismus die 108 Leiden, die vertrieben werden sollen.
  • Am 1. Januar besuchen die Japaner um Mitternacht eine Shinto – Schrein.
  • Oft wird für Verstorbene der eigenen Familie in der Wohnung ein Schrein aufgestellt – im Shintoismus werden nämlich oft auch Vorfahren als Kami verehrt und der Schrein soll das Andenken bewahren.
  • Feste werden in Japan meist shintoistisch begangen, während Beerdigungen stets in buddhistischer Form stattfinden.

Capsules – die genialsten Automaten der Welt

Es gibt sie für Süßigkeiten, Sushi, Spielzeug… Einfach für alles! Kein Land der Welt besitzt eine höhere Automatendichte, als Japan. 23 Japanern stehen umgerechnet je eine Maschine zur Verfügung. Rund die Hälfte der 5,5 Mio. Geräte sind Getränkeautomaten.

Inzwischen haben diese sogar ganz besondere Funktionen! Der Katastrophenschutzautomat gibt bei schweren Erdbeben Getränke kostenlos frei, während über sein Display statt Werbesprüchen Nachrichten aus dem Einsatzzentrum laufen. Neueste Erfindungen sind zum Beispiel die Automaten, die das Wechselgeld für karitative Zwecke einbehalten oder sprechende Automaten, die eine simple Konversation betreiben.

“Wie geht es Ihnen?” oder “Sie hatten einen anstrengenden Tag!” kommt da teilweise von diesen Automaten, sobald man Geld einwirft. An Orten, an denen sich viele Touristen aufhalten, plappern die Maschinen sogar in Englisch, Chinesisch oder auch Portugiesisch.

100-Yen-Shops: Der Shopping-Himmel auf Erden!

Jeder kennt sicher diese 99 – Cent – Shops oder 10 – Schilling bzw. 10 – Mark – Shops, wie sie früher in Österreich und Deutschland geheißen haben. Selbst wenn es ständig überall heißt, dass Japan ein nicht gerade günstiges Land ist, gibt es auch dort so genannte 100 – Yen – Shops.

Kurze Anmerkung: umgerechnet sind 100 Yen etwa 60 Cent bei uns.

Nun, solche Shops findet man in Japan an nahezu jeder Straßenecke – genau wie Süßigkeiten- oder Getränkeautomaten – aber dies ist eine andere Geschichte. In diesen 100 – Yen – Shops kann man Kleidung, Spielsachen, Mangas, kleine und große Geschenke, Kosmetik und sogar Lebensmittel finden.

In Shibuya befindet sich der größte Shop seiner Sorte – er zieht sich über 5 Stockwerke und verkauft wirklich alles, was das Herz begehrt. Für Studenten und Schüler z. B. dürften solche Shops der Himmel auf Erden sein. Kein Wunder, dass sie immer überfüllt sind.

(Creepypasta) Mein Danbo und sein Eigenleben

Über eine Internetseite habe ich einen super schönen Danbo gefunden. Für die, die nicht wissen, was ein Danbo ist: Die Figur entstammt einem Manga namens „Yotsuba&!“. Dort ist die Figur ein Kostüm, welches aus Pappkartons gefertigt ist.

Ich hatte mich schon gewundert, warum den jemand loswerden will. Sogar noch für einen ziemlich kleinen Preis. Der Zustand soll laut der Website ein bisschen verbeult sein, doch das störte mich nicht. Eher war ich froh, dass ich einen weiteren Danbo zu meiner Sammlung hinzufügen könnte. Ihr müsst wissen, dass ich eine leidenschaftliche Mangasammlerin bin. Ich habe nahezu 500 Mangas und dazugehöriges Merchandise in meiner kleinen Wohnung in Berlin stehen. Auf jedes einzelne Teil bin ich unglaublich stolz und ich hege meine Sammlung jeden Tag. „Yotsuba&!“ ist einer meiner Lieblingsmangas und ich habe schon fünf Danbos bei mir stehen. Dieser Danbo, den ich gefunden habe, ist allerdings etwas Besonderes. Das hat man mir versichert. Er hat leuchtende Augen und ist etwas größer als die üblichen Danbos.

Voller Vorfreude bin ich also aufgestanden, denn heute sollte das Paket mit meinem Danbo ankommen. Ich reiße die Tür auf und entnehme dem überraschten Postboten das Paket. Das Paket war ein wenig angeschlagen und hatte ein paar Stockflecken. Doch ich störe mich nicht daran, denn es ist schließlich die Post, von welcher das Paket kam. Die schert sich ja nicht sonderlich um ihre Pakete. Schließlich öffne ich das Paket vorsichtig und ein in Luftpolsterfolie gewickelter Danbo kommt zum Vorschein. Er hatte einen kleinen Fleck an der Stelle, wo eigentlich das Herz ist, aber das stört mich nicht sonderlich. Sein Kopf war ein bisschen angeschlagen, doch auch das nehme ich hin. Schließlich ist der Danbo fast 45cm groß und ich hatte nur zwanzig Euro für den hübschen Kerl bezahlt.

Ich stelle ihn in mein Regal, neben die anderen Danbos, in der Hoffnung, er würde sich dort wohlfühlen. Ein paar Minuten betrachte ich ihn, danach gehe ich dann wieder ins Wohnzimmer und widme mich weiter meiner Arbeit. Ich schreibe für ein kleines Onlinemagazin und wollte einen kleinen Post über meinen neuen Danbo schreiben.

Plötzlich höre ich ein kleines Mauzen aus dem Schlafzimmer. Da ich zwei Katzen habe, die sich gern mal streiten, habe ich mir nichts daraus gemacht. Als ich ein paar Stunden später ins Bett gehen will, sehe ich eine meiner Katzen, Yoshi, auf dem Boden sitzen, wie sie den neuen Danbo anstarrt. Dieser starrt augenscheinlich zurück, da er ein paar Zentimeter verrückt wurde. Ich nähere mich Yoshi langsam und nehme ihn auf den Arm. Er klettert direkt auf meine Schulter, was er eigentlich nur macht, wenn er Angst hat. Ich denke mir nichts dabei, denn er hat öfters mal Angst vor meiner Mieze, Yuki. Yoshi reibt sein Köpfchen an mir und ich streichle ihn sanft. Dann nehme ich den Danbo und setze ihn wieder richtig hin. Dann lege ich mich ins Bett und schlafe innerhalb von ein paar Sekunden ein.

Als ich am nächsten Morgen aufstehe, sehe ich als erstes meine Katzen vor mir sitzen und laut miauen. Mist! Ich hatte vergessen, ihnen gestern Abend die Näpfe vollzumachen. Ich erledige das schnell und dusche danach. Frisch geduscht gehe ich zurück ins Schlafzimmer und schaue in das Regal, wo mein Danbo steht. Irgendwie wird mein Blick immer wieder davon angezogen. Nach ein paar Minuten des Anstarrens ziehe ich mich schließlich an und setze mich wieder ins Wohnzimmer. Nach einigen Minuten höre ich es wieder miauen. Doch auch dieses Mal schaue ich nicht nach, was  im Schlafzimmer passiert. Ein großer Fehler, wie sich bald herausstellt. Gegen Mittag verlasse die Wohnung, um etwas einzukaufen. Als ich wiederkomme, schaue ich ins Schlafzimmer und sehe Yoshi vor dem Danbo sitzen. Bei genauer Betrachtung von Yoshi sehe ich, dass er am Köpfchen ein paar Blutstropfen hat. Ich nehme mir ein Taschentuch und wische sie ab. Zwar schaue ich nach der Wunde, doch ich kann keine entdecken. Ich ziehe die Augenbrauen zusammen, doch beschließe, nicht länger darüber nachzudenken. Den restlichen Tag ist alles gut und ich schreibe an meinem Manga weiter.

Stunden später gehe ich müde ins Bett und finde den Danbo am Boden sitzend. Scheinbar hebt er seinen Kopf und schaut mich an. Ich neige den Kopf zur Seite und er scheint wieder normal zu sitzen. Ich bin wohl etwas zu lange am PC gewesen. Nachdem ich den Danbo wieder ins Regal gestellt habe, gehe ich zum Bett und lege mich hinein. Ich schalte das Licht aus und schlafe schnell ein. Doch in der Nacht werde ich von einem grauenhaft hohen Laut geweckt. Meine Yuki liegt auf dem Bett und blutet heftig an ihrem weißen Kopf. Noch halb in Trance stehe ich auf und ziehe mich an. Die verängstigte Yuki lege ich vorsichtig in eine Transportbox und fahre direkt zu unserem Tierarzt. Ich kenne ihn schon seit meiner Kindheit und er wird mir sicher helfen können. Beim Tierarzt angekommen, macht er mir sofort die Tür auf und behandelt meine geliebte Katze. Er teilt mir mit, dass sie wohl einen stumpfen Gegenstand auf den Kopf bekommen hat. Anscheinend ein dickeres Buch. Ich denke nach. Woher soll denn das Buch kommen? Ich habe nur ein dickes Buch und da steht eigentlich der neue Danbo davor. Das kommt mir schon ein bisschen komisch vor. Nachdem der Tierarzt festgestellt hat, dass nichts weiter fehlt, danke ich ihm und mache mich wieder auf den Weg nach Hause.

Die nächsten Tage verlasse ich die Wohnung nur ein paar Mal. Ich bin immer so schnell wie möglich nach Hause gekommen, da ich mir immer noch Sorgen um meine geliebte Yuki gemacht habe. Dabei habe ich ganz vergessen, nach dem Danbo zu schauen, der scheinbar immer wieder verschwindet. Als ich wieder an dem Regal stehe, wo eigentlich der Danbo sein müsste, sehe ich gar nichts. Auch die anderen Danbos sind verschwunden. Das kommt mir sehr komisch vor und so mache ich mich in meiner kleinen Wohnung auf die Suche nach den vier verschwundenen Danbos. Nach ein paar Stunden des Suchens finde ich in der Küche einen kleinen Papparm. Wie merkwürdig. Ich lege den Arm auf die Anrichte und achte nicht mehr darauf. Als ich mich wieder aufsetze ist der Papparm verschwunden. Ich schalte in jedem Zimmer das Licht an und beschließe, die Nacht wachzubleiben und ein bisschen zu lesen. Es ist aber auch zu dumm, dass ich keine Freunde habe, bei denen ich übernachten kann. Die meisten wohnen zu weit weg und sind nicht erreichbar. Nachdem ich an die zehn Mangas durchgelesen habe, gewinnt die Müdigkeit nun doch den Kampf. Etwas später, ich bin gerade am wegdösen, merke ich, wie sich meine Katzen auf mir breitmachen und sich eng aneinander kuscheln. Yuki faucht ein wenig und wird dann plötzlich ganz ruhig. Doch da bin ich schon eingeschlafen.

Als ich später am nächsten Tag aufwache, sind beide Katzen verschwunden. Ich schaue überall nach, doch ich kann sie nicht finden. Als ich schließlich in Tränen versinke, merke ich, wie ein kleiner pelziger Kopf mich anstupst. Es ist Yuki. Ich frage mich, wo Yoshi wohl ist. Denn normalerweise hängen sie zusammen herum. Am Fenster vernehme ich ein kleines Kratzen, wie von kleinen Pfoten. Es ist Yoshi! Ich stehe auf und öffne das Fenster vorsichtig. Er springt zu mir herein und mauzt kläglich. Ich gebe ihm und Yuki ein paar Leckerchen und nehme sie dann mit zu mir ins Bett. Den restlichen Tag bleiben wir dort liegen und kuscheln uns aneinander.

Offensichtlich bin ich eingeschlafen, denn als ich wieder aufwache, blicke ich in eine scheinbar endlose Dunkelheit. Vorsichtig stehe ich auf und tappe durch die Dunkelheit zum Lichtschalter. Doch egal, wie oft ich darauf drücke. Er geht nicht an. Eigentlich habe ich in der Dunkelheit keine Angst, aber jetzt wurde mir doch etwas mulmig zu Mute. Ich schaue nach unten und sehe zwei weiße Schatten unter das Bett flüchten. Das sind wohl die beiden Katzen, die die Bedrohung wohl auch spüren. Nach langem Überlegen mache ich mich auf den Weg in die Küche. Dabei stolpere ich fast über meine am Boden liegenden Mangas. Aber wieso liegen sie am Boden? Ich beschließe, lieber nicht darüber nachzudenken und setze meinen Weg in die kleine Küche fort. Dort öffne ich die mittlerer Schublade der Küchenzeile und drehe mich langsam um. Dort, im Spülbecken, steht eine schwarze Gestalt. Etwa einen Meter hoch, mit leuchtenden Augen. Geistesgegenwärtig nehme ich mein Handy aus der Hosentasche und leuchte dem Ding entgegen.

Es ist der Danbo! Und er hat sich die Teile von den anderen drei Danbos irgendwie angebaut. Das Handy geht aus und ich stehe wieder in der Dunkelheit. Das Ding, ich weigere mich, es weiterhin Danbo zu nennen, tritt aus der Spülmaschine und bewegt sich auf mich zu. Erstarrt bleibe ich einfach stehen und bin nicht fähig, mich zu bewegen. Plötzlich geht das Licht wieder an und ich stehe in der hell erleuchtenden Küche und sehe mich Auge in Auge diesem Ding gegenüber. Ohne Nachzudenken, steche ich mit dem Messer einfach zu. Das Ding fällt zu Boden und bleibt liegen. In der Hoffnung, es erledigt zu haben, drehe ich mich um und atme tief durch. Plötzlich fühle ich, wie sich etwas auf meinem Rücken bewegt. Das Ding ist noch nicht vernichtet. Nun kann ich mir schlecht mit dem Messer im Rücken herumstochern. Also nehme ich all meinen Mut zusammen und versuche, das Ding mit den Händen zu erreichen. Unglaublich, aber wahr, ich bekomme es zu fassen und werfe es vor mir auf die Anrichte. Mit der einen Hand halte ich es fest und suche währenddessen mit der anderen Hand nach einem Feuerzeug. Als ich es schließlich finde, nehme ich das Ding hoch und gehe mit ihm ins Bad. Das ist gar nicht so einfach, denn ich bin relativ klein und das Ding ist einen Meter hoch. Immer fester wird der Griff des Dinges um meinen Hals und ich bin froh, dass ich das Ding nun im Bad in die Wanne werfen kann. Ich nehme das Feuerzeug und lasse dieses Ding brennen. Als es flüchten will, sprühe ich etwas Deo darauf und es entsteht ein großer Feuerball.

Den Rest dieses Dinges vergrabe ich noch in dieser Nacht im Wald und hoffe, dass es niemand jemals findet. Später finde ich heraus, dass der Vorbesitzer dieses Dinges gestorben war und niemand wusste, wieso. Ich nehme mir vor, dass ich in Zukunft besser danach frage.

Wenn Schmuck eine Bedeutung erhält

Besonders auf Conventions ist uns bereits ziemlich oft aufgefallen, dass viele Personen gezielt das ein oder andere Schmuckstück doppelt kaufen, um es anschließend als Freundschafts- oder Partnerschmuck zu verwenden. Eigentlich eine ganz interessante Sache, die nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit erhält, wie ihr eigentlich gebührt.

Denken wir doch nur einmal an die vielen verschiedenen Geschenkartikel, die personalisiert werden können. Da gäbe es Schmuckstücke, die mit ganz individuellen Fotos versehen werden können. Freundschaftsarmbänder, die eine spezielle Knüpfform erhalten, ausgewählte Farben oder womöglich sogar mit Buchstaben versehene Perlen enthalten. Kurzum, es ist denkbar einfach, einem Schmuckstück ein gewisses Maß an Individualität zu verleihen. In vielen Fällen ist aber sogar das nebensächlich. Denn was zählt, ist letzten Endes der Wert, dem man seinen Schmuckstück selbst verleiht.

Ein kurzer Ausflug in unsere Erlebnisse

Es gab da mal so einen Moment auf einer Veranstaltung in Wr. Neustadt, bei dem ein kleines Grüppchen an Besuchern an unserem Stand stehenblieb und die ganze Zeit über die Ringe inspizierte.

Es waren ziemlich viele und so war es gar nicht so leicht, eine geeignete Auswahl zu treffen.

Als der Blick eines der Mädchen dann auf die türkise Dahlie fiel, von der als einzige zu diesem Zeitpunkt noch ein zweites identisches Stück übrig war, war die Freude groß.

Die Entdeckerin ging vor ihrer Freundin auf die Knie, begann zu lachen und bat sie in Manier eines fast schon Heiratsantrags, diesen Freundschaftsring von ihr anzunehmen.

Es war eine amüsante Situation für alle Beteiligten.

Und gleichzeitig gab sie einen Einblick in die Gedankenwelt von vielen.

Hast du Schmuckstücke, die dir besonders viel bedeuten?

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, ein Familienmitglied, einen guten Freund oder vielleicht auch nur einen entfernten bekannten mit der ein oder anderen Kleinigkeit zu überraschen?

Indem du Schmuck gezielt nach Interessen einer Person oder gar nach ihrem liebsten Motiven auswählst, schenkst du ein großes Stück an Aufmerksamkeit. Denn der Schmuck, den wir Tag für Tag tragen, sagt unbewusst eine Menge über uns aus. Wer würde sich schon eine Halskette mit einer leuchtenden Glühbirne umhängen, wenn er nicht entweder voller Inspiration und genialen Ideen wäre oder zumindest verrückte Dinge liebt?

Schmuck nimmt oft immateriell einen viel bedeutenderen Wert an, als dessen Materialwert aufwiegen könnte. Wir unterliegen daher regelmäßig einem Trugschluss, wenn wir der Meinung sind, ausschließlich teure Edelsteine oder Edelmetalle am Körper tragen zu müssen.

Ein Gedanke, den man sich sicherlich einmal durch den Kopf gehen lassen darf.

30 Dinge, die ein Cosplayer niemals sagen würde

Hach ja, die lieben Cosplayer. Sie haben Nerven aus Drahtseil, Durchhaltevermögen wie kein anderer und beherrschen Prokrastination, als hätte man es ihnen in die Wiege gelegt. Immer wieder, wenn wir unzähligen Menschen in ihren großartigen Kostümen begegnen, lieben wir die Unterhaltung mit ihnen. Gerne fragen wir nach den Gründen, warum genau dieses Cosplay – und notieren uns daraufhin zahlreiche Serien (ob Anime oder nicht), die es offensichtlich noch zu binge watchen gibt. Denn niemand kann bessere Anlässe dazu nennen, als jemand, der diese so abgöttisch liebt, dass er sogar einen Charakter daraus zum Leben erwecken muss. Da sind wir uns doch einig, nicht wahr?

Nun soll es aber nicht länger darum gehen, welche grenzgenialen Gründe es alles gibt, um im Cosplaying einzusteigen. Kommen wir stattdessen zu 30 Dingen, die ein Cosplayer niemals sagen würde. Wir hoffen, dem ein oder anderen von euch damit ein Schmunzeln auf die Lippen zu jagen und wünschen gute Unterhaltung mit der Liste! ^_^

1. Dieser Charakter! Bah! Ich hass den! Lass den mal cosplayen!

2. Es ist noch so viel Zeit bis zur Convention! Ich sollte schonmal mit meinem Cosplay anfangen.

3. Was, ne Wig muss man bürsten? Die trägt man doch eh so selten!

4. Deadpool und Spiderman… ist doch dasselbe, oder?

5. Vocaloid klingt doch niemals besser als wenn ein Mensch singt! *versteckt Hatsune Miku Flagge*

6. Ich käme nie auf die Idee, für ne Con zu reisen. Wie viele Koffer das mit dem ganzen Cosplay wären!

7. Kigurumis sind doch nur Strampelanzüge für Erwachsene.

8. Mein Kostüm ist so perfekt… ich finde absolut nichts, was ich daran noch ändern sollte!

9. Ich bin doch niemals In-Character. Bin jeden Tag so.

10. Den Charakter liebe ich einfach, seit ich den Anime letzten Sommer gelesen habe.

11. Selbstverständlich spoilere ich dir die ganze Serie. Komm, setz dich.

12. Meine Materialien sind alle super sortiert und liegen immer griffbereit.

13. Pff, als würde ich das schauen/zocken, was ich cosplaye. Mir gefällt das Kostüm einfach ziemlich gut.

14. Prinzessin Serenity zu cosplayen ist nur was für Frauen.

15. Nah, nen Nerd zu daten, könnt ich mir nicht vorstellen.

16. Is voll cool, wenn Fotografen Bilder von mir machen und die dann nicht hochladen.

17. Die Umgebung ist mir für’s Foto egal. Komm, lass gleich hier vor der Straße ein Bild machen!

18. Guck mal, meine Perücke. Sind bunte Haare nicht doof?

19. Die Materialien, die ich für mein Cosplay brauche, sind so günstig… die werden mir schon fast hinterhergeworfen!

20. Ne, ich hab noch nie Alpträume davon gehabt, dass was schlimmes mit meinem Kostüm passiert.

21. Kamehameha? Das hab ich noch nie ausprobiert.

22. Außerdem hab ich noch nie überlegt, wen ich alles in (m)ein Death Note schreiben könnte.

23. Ich steh drauf, wenn Freunde und/oder Verwandte meinen, ich hätte nur so ‘ne Phase.

24. Andere zu treffen, die auch auf Cosplay, AniManga und Videogames stehen, ist voll langweilig.

25. Bei [Leb deinen Traum von Digimon*] hab ich noch nie laut mitgebrüllt. [* insert any song]

26. Klar feiere ich die Realverfilmung mehr als den Anime oder Manga.

27. Ich hab noch nie wegen dem Tod eines fiktiven Charakters geweint. *näht still weinend weiter*

28. Die Fähigkeiten meines Charakters will ich nicht, ich cosplaye den nur.

29. Hurra, mein Lieblingsanime ist vorbei – mehr Zeit zum Schneidern! Yeeey!

30. Puh, langsam gehen mir die Ideen für neue Chars aus, die ich verkörpern könnte.

 

Und zum Schluss noch: Was wohl jeder Cosplayer mehr als nur einmal gesagt hat:

TASCHEN! ICH BRAUCHE MEHR TASCHEN! AAARRGHHH!

In diesem Sinne – einen schönen Tag euch allen! 😀 <3