Kategorie: Nerdkram

Coole Geschenkideen für Nerds – Geburtstag, Valentinstag, Weihnachten & mehr

Wir könnten’s uns jetzt ganz einfach machen und dir empfehlen, dich einfach in unserem Shop umzusehen. Du wirst schon irgendwie fündig werden, denn wer, wenn nicht wird, bietet jede Menge genialen Kram an, der Nerds zum Quietschen bringen wird und ihnen ein Funkeln in die Augen treibt? Ne, aber darum geht’s in diesem Artikel nun nicht. Wir wollen dir stattdessen einen Ratgeber mit an die Hand geben, wie auch garantiert jeder Anlass ein Grinsen für beide Seiten übrig hat – für dich, weil das Geschenk ein voller Erfolg ist und für den oder die Beschenkte/n, weil die Freude so groß ist.

Das 1×1 des Schenkens – das musst du wissen

Es geht eigentlich gar nicht darum, dass das Geschenk eine Stange Geld gekostet hat oder man weiß Gott wie viel Zeit darin investiert hat. Eigentlich sehnt sich jeder von uns doch nur danach, gehört und gesehen zu werden. Sprich, dein Geschenk stellt im Optimalfall unter Beweis, dass du aufmerksam am Leben des Beschenkten teilnimmst und du seine oder ihre Vorlieben kennst – und respektierst!

Ein Buchliebhaber bekommt einen Gutschein anstatt eines Buches, weil die Gefahr einfach zu groß wäre, dass das gekaufte Exemplar schon längst Teil der Sammlung ist. Ein Fan von Anime & Manga bekommt ein kleines Pixel-Art Kunstwerk aus der liebsten Serie und ein Comicliebhaber ein Lexikon zur liebsten Serie.

Aber wie weißt du, ob das Geschenk wirklich gut ist?

Nicht jeder, der gerne Computerspiele zockt, liest auch gern. Also ist ein Buch über Minecraft, WoW und Co. vielleicht doch nicht so eine gute Idee, nicht wahr? Das Knackwort lautet Beobachtung!

Brainstorme einfach ein bisschen. Du kennst den Beschenkten schließlich besser, als wir. Welche Utensilien hat er oder sie in seinem täglichen Leben ständig in Gebrauch, welche Serien & Co. bevorzugt er? Und zack, schon wäre eine Idee für den Videospiel-Nerd, der viel Kaffee trinkt eine Tasse seines aktuell liebsten Games.

Und genau das Prinzip kannst du wahlweise ummünzen, so wie du es eben brauchst.

Die findest du cool? Dann schau mal hier!

Wann etwas kaufen, wann etwas basteln?

Der größte ausschlaggebende Faktor hierfür ist natürlich das dir zur Verfügung stehende Budget. Kannst du es dir leisten, demjenigen etwas zu kaufen? Es gibt hierfür drei Ausgangssituationen:

  • Ja und du kaufst auch das geplante Geschenk.
  • Nein, weil dir gar kein Budget zur Verfügung steht. Vielleicht hast du dann anhand der dir gegebenen Materialien zu Hause die Chance, etwas zu basteln, das passen könnte.
  • Ja, aber das vorhandene Budget reicht nicht für das geplante Geschenk. Beispiel: Tasse. Dann kannst du vielleicht eine weiße Tasse kaufen und selbst eine Fanart drauf zeichnen.
Wenn du weißt, dass der oder die Beschenke lieber persönliche Dinge bekommt, solltest du generell darüber nachdenken, das Geschenk zu basteln!

Ein paar coole Geschenkideen für Nerds

  • Ein Moodboard mit den liebsten Serien, Comics, Filmen und Videospielen des Beschenkten.
  • Eine kleine Stoffpuppe (gehäkelt/genäht) vom liebsten Charakter.
  • Ein Pixel-Porträt eines geliebten Charakters, gefertigt aus Bügelperlen.
  • Ein Gutschein für einen gemeinsamen Kinobesuch. Oder für eine Spieleplattform. Oder oder oder…
  • Ein Fresspaket für’s Binge-Watching.
  • Eintrittskarten für eine Convention oder ein Konzert.
  • Ein Indizien Board über eine komplexe Theorie eines bestimmten Fandoms.
  • Ein Brettspiel, das ihr dann gemeinsam spielt.
  • Eine Bucket-List mit Dingen, die ihr unbedingt noch zusammen erleben müsst.
  • Selbstgebastelte Türschilder, die eine Quest und ein Ziel aufhängen – z.B. für die Klotür.
  • Ein aus Stecksteinen zusammengebautes Schlüsselschild.
  • Selbstgenähte Kissen, die aussehen wie Tetrissteine.
  • Eine selbstgehäkelte Decke (was für eine Arbeit!).
  • Ein selbst gestaltetes Zauberkunst- oder Zaubertränkebuch.
  • Ein Steckbrief über den liebsten Schauspieler (Tipp: Schau dazu eine Menge Interviews von ihm/ihr!).
  • Eine selbstgebastelte Girlande mit Memes oder den Ausschnitten lustiger Gesichter/Köpfe eines Schauspielers oder Charakters.
Pen-&-Paper

Pen & Paper – ein Guide für Anfänger

Wer kennt es nicht; Dungeons und Dragons. Oder Das Schwarze Auge. Eine Spielsystemik, die bereits seit 50 Jahren andauert. Daher wird es nun Zeit für einen Pen & Paper Guide! Den größten Aufschwung hatte diese Art des Spielsystems in den 80er und 90er Jahren und es gewinnt mittlerweile aber immer mehr an Bedeutung.

Was ist Pen & Paper überhaupt?

Pen & Paper ist in einer Zeit entstanden, in der der Computer noch keine gesellschaftliche Nutzung hatte und lediglich von Firmen genutzt wurde. Heutzutage kannst du es am ehesten mit World of Warcraft vergleichen, nur eben ohne PC und das die Gestaltung der Welt und alle dort auftretenden Interaktion in deiner Fantasie geschehen. Und genau das macht den Reiz aus. Du gestaltest deine Welt in deinem eigenen Kopf, ohne dass sie in irgendeiner Form auf einem Bildschirm visualisiert oder durch andere vorgegeben wird.

Wie der Name Pen & Paper schon sagt, wird das Spiel mit Stift und Papier gespielt. Auf die weiteren Utensilien gehen wir später allerdings nochmal ein. Jeder Spieler spielt in der Fantasiewelt einen eigenen Charakter und zusammen beschreitet ihr Abenteuer, Aufgaben oder nehmt einfach am gesellschaftlichen Leben teil.

Der Unterschied Pen & Paper und LARP

In gewisser Weise sind sowohl Pen & Paper als LARP Rollenspiele. Der Unterschied besteht bei LARP jedoch darin, dass du dich verkleidest und dich mit anderen triffst und dann dich selbst in einem eigens gestalteten Charakter spielst.

Beim Pen & Paper spielst du einen eigens erstellten Charakter, der lediglich auf Paper besteht. Mit deinen Gedanken spielst du in einer Fantasiewelt. Du musst dich weder verkleiden noch triffst du große Menschenmassen. Du triffst dich und spielst lediglich mit deiner Gruppe und bist in einer Art geschlossenen Gesellschaft.

Pen & Paper Guide – die ersten Schritte

Zunächst müsst ihr euch eine Kategorie aussuchen, in der eure Fantasiewelt stattfinden soll. Die am meisten verbreitetste und auch bekannteste Kategorie sind die Fantasy-Rollenspiele. Du kannst aber auch Rollenspiele aus den Kategorien „Modern“, „Horror & Mystery“ und „Science-Fiction“ auswählen. Je nach Kategorie werden also unterschiedliche Welten bespielt, mit unterschiedlichen Charakteren und unterschiedlichen Pen & Paper-Systemen. Über Jahrzehnte war das Pen & Paper-Spiel „Dungeons and Dragons“ auf dem amerikanischen Markt vertreten und wurde auch auf dem deutschen Markt bekannt. Vielleicht kennst du die TV-Serie „The Big Bang Theory“? In der ein oder anderen Folge spielen die Nerds rund um Sheldon Cooper dieses Rollenspiel. Vor relativ genau 10 Jahren wurde dieses Spiel allerdings von Pathfinder als amerikanischer Marktführer abgelöst. Beide Rollenspiele sind in Deutschland erhältlich. In Deutschland ist der Marktführer „DSA – Das schwarte Auge.“ Dieses Pen & Paper ist mit Abstand das meistgespielte Rollenspiel in Deutschland.

Die konkrete Spielweise

Zunächst bildet ihr also eine Gruppe, die aktiv zusammenspielen möchte. Nachdem ihr euch für eine Kategorie entschieden habt, gibt es eine weitere Sache zu klären. Es gibt einen Meister, der quasi der Geschichtenerzähler und Spielleiter ist. Die restlichen Spieler entscheiden sich für einen Charakter, den sie in den Abenteuern spielen wollen.

Um das nochmal klarzustellen: die Spieler haben jeder einen Charakter im Spiel und nehmen aktiv daran teil. Sie sind ein Charakter in der Fantasiewelt, der z.B. Abenteuer bestreiten muss. Der Meister hat keinen eigenen Charakter, sondern führt die Spieler durch die Abenteuer. Er spielt Gegner, Informanten und alle anderen teilnehmenden und handelnden Personen, die nicht von einem Spieler gespielt werden. Der Meister beschreibt die Szenerie und liefert den Spielern Reize, damit alle Teilnehmer sich „ihre“ Welt vorstellen können. Das kann ganz banal durch die Beschreibung der Umgebung sein mit einigen markanten Gegenständen. Ein konkretes Beispiel wäre eine Wand, die reichlich geschmückt mit Bildern und anderer Dekoration ist. Bei genauerer Betrachtung fällt den Spielern aber auf, dass eine bestimmte Stelle anders gefärbt ist.

Die verschiedenen Arten von Charakteren

Doch welche Möglichkeit hast du als Spieler überhaupt einen Charakter zu gestalten? Lasst euch eines gesagt sein: Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Es ist natürlich abhängig davon, was für ein Genre ihr spielt. Ein Ritter würde beispielsweise nicht in ein modernes Pen & Paper Spiel passen, welches eine Welt ähnlich unserer heutigen Zeit hat. Hier solltet ihr zumindest grob auf Realismus achten. Aber ansonsten könnt ihr spielen, was und wen ihr wollt. Ihr spielt eine Mittelalterwelt und möchtet gerne Legolas von „Herr der Ringe“ verkörpern? Überhaupt kein Problem. Erstellt euch nach Vorlage so einen Charakter und benennt ihn, wie ihr wollt. Soll euer Elf lieber noch ein paar Zauberfertigkeiten haben und dafür etwas weniger Kämpfen. Auch kein Problem. Dann berücksichtigt das einfach bei der Erstellung eures Helden.

Das Regelwerk

Generell könnt ihr eure Regeln so gestalten wie ihr wollt. Eure Gruppe muss sich nur einig werden. Nichts desto trotz gibt es für jedes Pen & Paper-Spiel auch entsprechende Regelwerke dazu. Die meisten sind natürlich nicht kostenlos, aber sie können euch dabei helfen, euren Helden und das Abenteuer auszugestalten. Denn hinter jeder Regel saßen Menschen, die sich damit befasst haben. Das macht durchaus Sinn, denn wie viele verschiedene Arten und Finten fallen euch spontan ein, wenn ihr an eine Kampfsituation von zwei Rittern denkt? Erdenklich viele, nicht wahr? Und genau hier könnt ihr die Regeln zur Hilfe nehmen. In den Regelwerken steht genau geschrieben, welche Voraussetzungen es gibt, was diese „Fertigkeit“ kostet und welche Auswirkung sie hat. Wenn ihr also keine Zeit damit verschwenden wollt, euch eigene Regeln auszudenken, nehmt einfach die fertigen.

Auch bei der Ausgestaltung eures Charakters helfen die Regeln ganz klar. Sie zeigen dir Grenzen auf, in denen du dich frei bewegen kannst. Es macht schließlich keinen Sinn, wenn dein Zauberer stärker als Herkules ist, oder? Auch sonstige, zu beachtende Besonderheiten werden dir so in den Regeln erklärt.

Selbstverständlich ist hier auch eine generelle, einweisende Erklärung zu deinem Pen & Paper-Spiel enthalten.

Lass dich nicht verwirren. Auch Pen & Paper-Spiele entwickeln sich weiter und somit auch ihre Regeln. Es kann also durchaus vorkommen, dass es verschiedene Regelsysteme zu den einzelnen Rollenspielen gibt.

Die benötigten Utensilien

Was braucht ihr alles, damit ihr Pen & Paper-Spiele spielen könnt? Zunächst braucht ihr einen Stift, damit ihr euch entsprechende Notizen machen und euren Charakterbogen ausfüllen könnt. Dann braucht ihr selbstverständlich euer Paper, den Charakterbogen. Zu guter Letzt basiert jedes Pen & Paper-Spiel auf Zufall. Der Zufall wird mit Würfeln bestimmt.  Jeder von euch kennt einen sechs-seitigen Würfel, auch W6 genannt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Würfeln mit verschiedenen Seiten; W3, W10, W20, W100. Die geläufigste ist hier der W20 und sollte in keiner Grundausstattung fehlen.

Darüber hinaus gibt es noch Utensilien, die nicht zwingend notwendig sind, aber es ist schön, wenn man darauf zurückgreifen kann. Diese Utensilien erleichtern die Arbeit oder erhöhen den Spielspaß. Als Beispiel seien hier die verschiedenen Regelhefte und Zusatzhefte für weitere Informationen gemeint oder ein Meisterbogen, indem die wichtigsten Informationen aus allen Regelwerken für den Meister in komprimierter Form zur Verfügung stehen.

Bock auf nen süßen Kuli, um damit deine Punkte beim nächsten Pen & Paper Game festzuhalten? Dann schau mal bei unseren Stiften vorbei!

Der Charakterbogen

Der Charakterbogen ist das Herzstück deines Charakters. Hier stehen alle Informationen zu deinem Charakter gesammelt. Das können grundlegende Informationen wie Haarfarbe und Größe sein oder aber auch spielentscheidende Faktoren wie Eigenschaften und Talente. Das Prinzip von Eigenschaften und Talenten ist überall gleich. Sie werden in manchen Rollenspielen lediglich anders genannt.

Die Eigenschaften

Eigenschaften sind die Charaktermerkmale deines Helden. Dies können Klugheit, Mut, Körperkraft oder ähnliches sein. Eine schlechte Eigenschaft wäre dann z.B. Raumangst. Die Eigenschaften bekommen einen festen Startwert und können immer wieder gesteigert oder gesenkt werden. Das alles geschieht in Absprache mit dem Meister. Erinnerst du dich noch an die oben beschriebene Wand? Bestehst du zum Beispiel eine Klugheitsprobe, indem du einen erforderlichen Wert würfelst, kommt dir die Idee, dass an der farblich veränderten Stelle ein Bild gehangen haben muss.

Die Talente

Die Talente beschreiben schlicht und einfach das, was dein Charakter im Spiel kann. Du kannst Talente lernen. Die meisten Talente haben ebenfalls einen Startwert. Die Zahl bedeutet wie gut du dieses Talent kannst. Als Beispiel sei das Talent schleichen genannt. Um ein Talent zu bestehen musst du entsprechende Proben absolvieren. Die Proben ergeben sich in der Regel aus 3 Eigenschaften, auf die Würfeln musst. Schaffst du die Probe, so gelingt auch dein Talent und du kannst dich z.B. unbemerkt an den Wachen vorbeischleichen. Gelingt die Probe auf die Eigenschaften nicht, so wirst du von den Wachen entdeckt.

Die einzelnen Abenteuer

Der Meister erzählt das Abenteuer und ist immer der Entscheider. Er ist also gleichzeitig auch der Spielleiter und entscheidet in strittigen Fragen. Er erzählt allerdings auch das Abenteuer und beschreibt die Situation, in der sich die Helden befinden. Als Grundlage kann er sich die Geschichte entweder ausdenken oder greift auf bereits bestehende Abenteuer zurück. Diese Abenteuer wurden von anderen Menschen geschrieben und die Geschichte wurde mit Talent- und Eigenschaftsproben bereits durchdacht. Der Meister kann sich, wie bei einem roten Faden, an der Geschichte orientieren oder sie nacherzählen.

Eure Abenteuerpunkte

Bestehen die Helden ein Abenteuer, erhalten Sie danach Abenteuer- oder Erfahrungspunkte. Diese können eingesetzt werden, um Eigenschaften oder Talente zu steigern oder aber ganz neue Talente, in Absprache mit dem Meister, zu erlernen.

Fazit: Pen & Paper für einen enormen Spielspaß

Wir hoffen, dass dir unser Pen & Paper Guide gefallen hat und wir sogar ein wenig Interesse geweckt haben. Rollenspiele bieten also eine sehr interessante, herausfordernde und spannende Alternative für die Freizeitgestaltung. Lass deiner Kreativität freien Lauf und schreite in dein eigenes Abenteuer; egal ob als Meister oder Spiel. Wir wünschen viel Spaß!

10 gruselige Pokémon-Mythen, die vielleicht wahr sind

Achtung, heute wird es passend zum herannahenden Halloween ganz schön gruselig, also: Buh! Pokémon. Das sind Kindheitserinnerungen. Zahlreiche Gameboy-Spiele, niedliche Pikachus, flauschige Evolis und vor allem: Abenteuer. So manches Abenteuer führt jedoch in dunkle Höhlen oder mystischen Ruinen und tatsächlich gibt es in der Welt von Kanto, Johto, Alola & Co. so einige gruselige Mythen.

*lavandia musik einspiel*

Apropos. Hast du schon vom „Lavandia Syndrom“ gehört? Sich zehn Stunden bei Youtube das Lavandia-Theme in Dauerschleife reinzuziehen, ist eine Sache. Aber wusstest du, dass die erste Gameboy-Version ein anderes Lied hatte, welches aus einem tragischen Grund gewechselt wurde? Angeblich stieg die Selbstmord-Rate unter Kindern – der Pokémon-Zielgruppe – enorm an. Ob das wirklich an der Musik lag, ist nicht nachgewiesen. Dennoch wurde sie geändert und so kennen wir heute das klassische Lavandia-Theme. Es gibt noch weitere seltsame, gefährliche und unheimliche Storys rund um die Welt von Pokémon. Schnapp‘ sie dir alle – wobei, nach diesen zehn Punkten überlegst du es dir vielleicht.

Wo Licht ist, muss auch Dunkel sein – Gengar und Pixi

Diese beiden Geist- und Normal-Pokémon haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Aber was ist, wenn es eine Verbindung zwischen ihnen gibt, die tiefer geht? Denn: Möglicherweise sind Gengar die Geister toter Pixis. Wenn man genauer hinschaut, lassen sich durchaus Ähnlichkeiten erkennen: die Körperform, die spitzen Ohren, der Schwanz. Und noch ein Indiz spricht für diese Theorie: Ursprünglich sollte nicht Pikachu, sondern Pixis Vorentwicklung Piepi das Maskottchen des Pokémon-Franchise werden. Dazu brauchte es eine ausführliche (Hintergrund-)Geschichte – vielleicht war ja genau diese geplant? Und wo wir schon bei Gengar sind…

Ich möchte doch nur Freunde!

Gengar mag gruselig wirken, ist aber in erster Linie ein kleiner Troll – es liebt Schabernack und anderen Streiche zu spielen. Eigentlich. Liest man nämlich ein bisschen durch die Pokédex-Einträge in den verschiedenen Gamboy Spielen, fällt besonders bei Sonne und Mond etwas auf: Dieses Pokémon sucht Anhang. Allerdings nicht auf die angenehme Weise. Hier sein Pokédex-Eintrag aus der Mond Edition: “Gengar raubt den Menschen das Leben, um einen Begleiter an seiner Seite zu haben, der wie es selbst einmal ein Mensch war.” In Pokémon Y wird berichtet, dass die Temperatur auf 5° abkühlt, wenn ein Gengar in deiner Nähe ist… Hmm… Kalt hier!

Schlecker!

Auch Gengars Vorentwicklung, Alpollo, ist nicht so witzig, wie es scheint. Eine der ersten Attacken, die es lernt, ist das statusverändernde Schlecker. Der Gegner wird dabei paralysiert, kann mit der entsprechenden Medizin (“Para-Heiler”) jedoch wieder geheilt werden. Und wenn es keine Heilung gibt? Laut Pokémon Feuerrot besteht die Zunge eines Alpollo aus Gas. Schleckt es dich damit ab, beginnst du, unkontrolliert zu zittern – so lange, bis du stirbst. Interessant ist, dass in der Animeserie auch Misty genüsslich von einem Alpollo abgeschleckt wurde – und es überlebt hat. Diese Theorie kann man wohl ad acta legen. Gruselig ist das Ganze trotzdem, findest du nicht?

Mewtus Entstehung – und was Ditto damit zu tun haben könnte

Definitiv nachgewiesen sind die unheimlichen Umstände um Mewtus Entstehung. Wie du bestimmt weißt, ist Mewtu ein Genexperiment, das aus Mews Zellen hervorgegangen ist. Aber wie das in der Forschung so ist, braucht es viele, viele Versuche, bis ein Erfolg gelingt. Was also, wenn aus den Fehlschlägen ein weiteres Pokémon hervor gebracht wurde; dessen Entstehung jedoch geheim gehalten wurde? Es geht um den Gestaltwandler Ditto. Dieses Pokémon scheint nirgends richtig dazuzugehören, allein schon durch sein Aussehen und seine Fähigkeiten. Ditto und Mew sind ähnlich groß und beide pink – wenn auch in anderen Schattierungen. Ein Beweis? Offiziell bestätigt ist diese Theorie nicht. Dennoch wäre es eine spannende Vorstellung, dass Ditto ebenfalls aus Mew geklont wurde und eigentlich Mewtu damit erschaffen werden sollte.

Können Pokémon sterben?

Wenn wir unserem Rivalen in den ersten Spiele-Generation glauben dürfen, ja. Erinnerst du dich an den Kampf gegen ihn im Friedhofs-Turm von Lavandia? Dort fragt er ganz direkt, ob du wüsstest, wie es sich anfühlt, ein totes Pokémon zu besitzen. Eine beliebte Fan-Theorie besagt, das Blau (oder wie dein Rivale heißt) tatsächlich eines seiner Team-Pokémon verloren hat – sein Rattikarl. Gegen dieses musst du beim Treffen davor in Orania City noch kämpfen. Als Rattfratz hat er es von Anfang an dabei. Im Kampf in Lavandia ist es jedoch verschwunden und taucht auch später nie mehr auf. Hat dein Rivale wirklich sein Rattikarl verloren? Ein weiterer Punkt spricht dafür, dass Pokémon sterben und nicht mehr zurückkommen können: Der Friedhofs-Turm. Spricht man mit den trauernden Personen dort drin, erzählen die meisten von ihren verstorbenen Begleitern…

Ich halte dich in Ehren

Diese Geschichte hast du wahrscheinlich schon gehört; sie ist bestätigt und äußerst beliebt in der Fangemeinde: Es geht um das kleine Bodenpokémon Tragosso, das den Schädel seiner Mutter trägt. Im Turm von Lavandia geht ein Geist um, bei dem es sich um Tragossos verstorbene Mutter, Knogga, handelt. Wir erfahren, dass Tragosso so sehr über seinen Verlust trauert, dass es die Knochen seiner Mutter immer bei sich trägt. Es geht aber noch weiter: Erinnerst du dich an das Pokémon Kangama, welches ein Baby in seinem Beutel herumträgt? Es heißt, wenn die Mutter stirbt, setzt das Baby den Schädel seiner Mutter auf – und wird zu Tragosso! Da Baby-Kangama nie weiter erwähnt wird, wäre dies durchaus denkbar, oder? Egal, wie man diese Geschichte dreht und wendet, eines ändert sich doch nicht: Das arme Tragosso bleibt ohne Mutter. I’m not crying, you’re crying!

Träumst du, Ash?

Was wäre, wenn alles, was Anime-Protagonist Ash erlebt, nur ein Traum ist? Ein Komatraum, genauergesagt. Eigentlich liegt Ash von Anfang an im Koma und niemand weiß, wann er aufwacht. Auch diese Theorie basiert auf einigen spannenden Hintergründen:

  • Ash wird gleich zu Anfang des Animes (Episode 1, Folge 1 „Pika Pikachu“) von einem Donnerblitz  getroffen und nicht selten fallen Opfer einer solchen Attacke ins Koma oder tragen Hirnschäden davon.
  • Die Animationsqualität der Folgen ist anfangs ziemlich hoch – und nimmt dann rapide ab. Ein Indiz für Ash’s Komaträume?
  • Ash altert nicht, genauergesagt altert niemand in der Serie.
  • Zu Beginn hat er das legendäre Pokémon Ho-Oh gesehen, das als Glücksbringer gilt und Menschen einen Wunsch erfüllt. Hat er sich ewiges Leben gewünscht? Oder hat er auch das nur geträumt, um ein mögliches Koma unbewusst zu verdrängen?
  • Im Verlauf wird Ash zu einer Berühmtheit; erlangt Orden und wird sogar Meister der Orange League – warum scheint ihn niemand zu kennen?

So plausibel das klingt, seien wir ehrlich: Wie mies wäre es, wenn Ash am Ende aufwachen und feststellen würde, dass er alles – seine Pokémon, seine Freunde und Begegnungen, seine Erfolge – nur geträumt hat?!

Hypno: Ihr Kinderlein kommet

… ob das Psi-Pokémon dieses Lied wohl heimlich singt? Denn laut seinem offiziellen Pokédex-Eintrag in Feuerrot, hat Hypno sogar einmal ein Kind hypnotisiert und entführt. Andere Einträge besagen, dass Menschen, deren Träume ihm besonders gut schmecken, ebenfalls hypnotisiert und mitgenommen werden, damit es sich weiter an ihren Träumen laben kann. Wohin diese Menschen verschwinden und ob und in welchem Zustand sie jemals wieder aufgetaucht sind… wer weiß? Ob wahr oder nicht – gruselig ist Hypno allemal: Mit seinem Pendel kann es Lebewesen seinem Willen unterwerfen. Wenn es hungrig ist, schläferst es Menschen ein, um ihre Träume zu fressen. Je bunter und lebendiger jemand träumt, desto besser schmeckt es ihm. Das Gefährliche: Dazu braucht es nicht einmal sein Pendel zu benutzen – Augenkontakt reicht.

Vom Mensch zum Pokémon

Die Legende besagt, dass ein Junge mit Psi-Fähigkeiten am Morgen seines 11. Geburtstag aufwachte – und sich in ein Kadabra verwandelt hat. Diese gruselige Pokémon-Theorie lässt sich weiterspinnen: Kadabra ist die zweite Entwicklung des Pokémon Abra. Was, wenn Abra zu einem menschlichen Kind wird und wieder die Form eines Pokémon annimmt? Übernimmt Abra ein Kind? Verwandelt es sich in eines, um sich überhaupt weiterentwickeln zu können? Was passiert mit diesem Kind und seiner Seele? … Ich will gar nicht weiter drüber nachdenken. Kein Wunder, dass Pokémon eigentlich “Pocket MONSTERS” heißt…

After the War

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass in Pokemon nur sehr junge und besonders alte Menschen auftreten? Gehen wir weiter in die Tiefe, fällt auch die schlechte Infrastruktur auf. Klar, es gibt große, florierende Städte – aber dazwischen befindet sich meist nur Wald oder unbefestigte Wanderwege. Tankstellen, Unterkünfte oder gar richtige Straßen? Fehlanzeige. Ash und seine Freunde bestreiten ihre Reise fast ausschließlich zu Fuß. Hat vor nicht allzu langer Zeit ein Krieg in der Welt von Pokémon stattgefunden? Sind deshalb alle Menschen mittleren Alters „verschwunden“, weil sie möglicherweise eingezogen oder bei den Kämpfen ums Leben kamen? Bestätigen könnte diese Idee der First Generation Arenaleiter Major Bob. Fordert man ihn heraus, schwärmt er von seinen Elektro-Pokémon, die ihm auch schon während der „Pokémon-Kriege“ gute Dienste geleistet haben. Zudem ist bestätigt, dass in der Kalos-Region, die zu X & Y gehört, vor 3.000 Jahren ein heftiger Krieg herrschte. Wer weiß, vielleicht gibt es dazu in zukünftigen Spielen eine Auflösung.All diese Geschichten passen so gar nicht zu dem Bild, das man von Pokémon hat, nicht wahr?

Welche dieser Pokémon Mythen findest du am Unheimlichsten? Was klang glaubhaft, was mehr wie eine Lügengeschichte von Team Rocket? Hast du selbst noch weitere Gruselgeschichten auf Lager?

Hogwarts LARP

In einem anderen Blogeintrag haben wir dir bereits erzählt, was LARP genau ist und wie das eigentlich funktioniert. Natürlich gibt es immer wieder spezielle Ausprägungen, die sich einem ganz dezidierten Hauptthema widmen. So unter anderem auch im deutschsprachigen Reich der HoEx, was als Kurzform für den Hogwarts Express steht. Nach einer Anmeldung, die mit einem Ticketkauf verbunden ist, geht es für mehrere Tage in ein leicht abgelegenes Gebiet, dass möglichst magisch wirkt. In den meisten Fällen wird daher natürlich eben eine Burg aufgesucht, um dem Schulleben des berühmten Harry Potter möglichst gerecht zu werden.

Wie auch aus Büchern und Filmen bekannt ist, wird auch während einem Harry Potter LARP jeder einzelne Teilnehmer einer ganz kurzen Prüfung unterzogen, um das jeweilige Haus für denjenigen zu bestimmen. Es gibt Unterricht, es wird gemeinsam Quidditch gespielt und jeder spielt die Rolle seines eigenen Charakters. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, einen eigenen, selbst erfundenen Charakter zu spielen oder auf eine bereits vorhandene Persönlichkeit aus den Werken von J. K. Rowling zurückzugreifen.

Geben wird die gesamte Themenlandschaft von einem bestimmten Setting, das eine bestimmten Handlung folgt. So kann es dabei vorkommen, dass Voldemort nach wie vor sein Unwesen treibt, gleichzeitig kann aber auch einfach eine ganz eigene Welt erschaffen worden sein, in der es diesen bösen Zauberer niemals gegeben hat. Diese Rahmenbedingungen kommen letzten Endes immer auf die Veranstaltung an und die hier gegebenen Regeln. Aber apropos Regeln – wenn du auf Nummer sicher gehen willst, ob du für den HoEx geeignet wärst, schau doch einfach auf der dortigen Seite vorbei. Es gibt zum Beispiel absolut keine Altersbeschränkung. Wenn du Lust darauf hast, dann kannst du jederzeit einfach mitmachen. Die einzige Voraussetzung ist, dass du dir eben ein Ticket kaufst und dich an die Regeln hältst. Eine spezielle Gepäck Liste gibt es dabei allerdings auch. Denn du möchtest doch vorbereitet sein und auf nichts vergessen, dass dir dann magisches Erlebnis am Ende zu muggelhaft gestaltet, oder?  😉

Erfahrungsberichte ehemaliger und nach wie vor aktiver Teilnehmer

Wer sich im Internet ein wenig umsieht, wird schnell auf den ein oder anderen Block treffen, der über seine Erfahrungen bei einem solchen Hogwarts LARP berichtet. Oft entstehen dadurch großartige Freundschaften, an denen man sich auch weit über die Veranstaltung hinaus erfreuen wird. Immerhin wirst du dort auf lauter Personen treffen, welche dieselbe große Leidenschaft teilen, wie du. Und wer weiß, vielleicht geht der auch zusammen und in vollständiger Kostümierung auf eine Convention zusammen.

Hier listen wir dir nur noch ein paar großartige Erfahrungsberichte auf, die wir so im Internet finden konnten. Wie isst man sich diese durch, bekommt man direkt Lust, sofort seine Koffer zu packen, sich auf dem Besen zu schwingen und loszureiten. Vergiss aber nicht, dich mit einer Deathly Hallows Kette zu schützen!

Was ist Post-Apocalyptic Fashion?

Zunächst ein wenig von Spielen, wie Borderlands oder Fallout inspiriert hat sich über die Jahre hinweg eine große Gemeinschaft um ein völlig andersartiger Modetrend gebildet, als man ihn im normalen Alltag kennt. Fernab von niedlichen Rüschchen, wie es bei verschiedensten Lolitas der Fall wäre und mindestens so weit entfernt von klassischen asiatischen Modestilen. Es geht hierbei um Post-Apocalyptic Fashion und wie der Name schon sagt, dreht sich dabei alles um die Welt, wie sie nach einer Apokalypse aussehen könnte. Gasmasken, Sichtbrillen und verschiedenste Tarn- oder Zugehörigkeitsmerkmale auf der Haut spielen dabei oft eine tragende Rolle.

Schmuck gibt es bei derlei Outfits nicht viel. Stattdessen kommen jede Menge Accessoires um Taille, Brust und Oberschenkel zum Einsatz. So wird der Hüftgurt mit einem Seil voller Zähne verziert oder das Haar durch Federn turpiert. Der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, verwendet werden darf alles, was gut aussieht und zweckdienlich in einer post-apokalytischen Welt sein könnte.

Von Wacken bis zum Wasteland Weekend

Während sich der Wasteland-Stil perfekt in ein Festival wie Wacken eingliedert, gibt es mittlerweile auch schon mehrere spezifische Veranstaltungen rein zu diesem Thema. Das wohl bekannteste dafür: Das Wasteland Weekend, dessen Website ihr hier gerne besuchen könnt. Einmal im Jahr treffen allerlei Gleichgesinnte aufeinander und feiern, als gäbe es kein Morgen.

Dieser Modestil bietet nicht nur zahlreiche Möglichkeiten, von jedem Mal aufs Neue sein Outfit zu verfeinern, es gibt auch reihenweise grenzgeniale Shootingoptionen. Kombiniert mit einer Lost Places Tour oder der Nutzung eines alten Fahrzeugwracks – sofern denn die eigene Sicherheit natürlich noch gegeben ist beim Posieren darin – ergeben sich einige unvergessliche Eindrücke davon.

Was ist LARP?

Was ist LARP?

picture credit Titelbild: RalfHuels / Wikipedia

LARP ist die Kurzform für Live Action Role Playing und bedeutet im Prinzip nichts anderes, als dass man kostümiert an einem kleinen Festival teilnimmt und völlig in seiner Rolle aufgeht. Es ist ein Hobby für Groß und Klein, für Menschen jeder Gesellschaftsklasse. Gemeinsam entschwindet man in der liebsten Fantasiewelt und lebt einen Charakter, den man selbst erschafft. Man ist dabei nicht nur gedanklich, sondern aus physisch dieser Charakter. Aus diesem Grund verkleidet man sich. Wikipedia beschreibt das LARPing wie eine Mischung aus dem Pen-&-Paper-Rollenspiel sowie einem Improvisationstheater.

Es gibt kein genaues Spielziel

Selbstverständlich gibt es verschiedene Regeln. So wird bei so gut wie jedem LARP ein Kennwort oder ein Zeichen vereinbart, wenn eine Pause eingelegt werden muss, sollte es zu körperlichen Schwierigkeiten oder anderen Problemen kommen. Aber die Spielziele unterscheiden sich meist von LARP zu LARP. Das Drachenfest zum Beispiel bietet eine gesamte Stadt, in der man tun kann, worauf man gerade Lust hat. Man kann ingame sterben oder verhaftet werden, weil man in der Bibliothek versucht hat, ein Buch zu stehlen. Auch steht es einem frei, sich mit seinem Charakter einer Fraktion anzuschließen, um gemeinsam Quests zu erledigen oder eine verfeindete Fraktion weg zu jagen.

LARPs, die sich thematisch an Harry Potter orientieren oder sogar in Hogwarts spielen haben stattdessen natürlich das Ziel, dass man als Zauberlehrling diese Schule absolviert. Es wird vermutlich Quidditch gespielt und auch Unterrichtsstunden werden kreativ umgesetzt. Dabei kann es auch passieren, dass der Lehrer die aktuellen Zaubertränke schlichtweg improvisiert.

In jedem Fall ist oft sehr viel Vorarbeit damit verbunden. Besonders professionelle LARP-Mitglieder widmen sich im Vorfeld oft wochenlang dem kommenden Termin. Nicht nur, indem sie ihr Kostüm vorbereiten, sondern auch, um ganze Questreihen für ihre Mitspieler zu erschaffen.

Das Spiel ist völlig anonym

Natürlich kommt es vor, dass man sich bei einem LARP kennenlernt und dann Kontaktdaten austauscht. Oder man meldet sich mit Freunden bei einer solchen Aktivität an, was aber nicht bedeutet, dass man tatsächlich auch in befreundeten Lagern spielt. Das Tolle am LARPing ist, dass Menschen jeder Alters- und Gesellschaftsschicht mitmachen. Das bedeutet, dass der Troll mit Sense im realen Leben womöglich sogar ein Anwalt ist, während der Zauberer mit langem, weißen Bart, ein Lebensmittelverkäufer ist. Wir alle lieben unseren Job. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber ab und zu einfach in eine völlig andere Welt abtauchen ist ein tolles Gefühl.

Grundsätzlich gibt es keine Vorschriften, dass du mehr über deine Mitspieler erfahren musst. Du fährst hin, verbringst Zeit in einer anderen Welt mit ihnen und fährst wieder heim. Ganz simpel.

LARPing etwas genauer erklärt

  • Dass es Regeln gibt, haben wir schon erwähnt. Bevor das Spiel beginnt, werden sie von der Spielleitung meist noch einmal erklärt.
  • Oft gibt es ein Punktesystem, das am Ende einen Sieger bestimmt. Wie diese gewonnen werden können, hängt ebenfalls von den Regeln ab.
  • Wer Pen-&-Paper spielt, wird viele Elemente im LARP wiedererkennen.
  • Viele LARPs werden nach dem DKWDDK-Prinzip abgehalten. Das ist kurz für: “Du kannst, was du darstellen kannst.” Das bedeutet, dass auch Magie erlaubt ist, diese aber glaubhaft sein muss und damit auch als solche erkannt werden muss. Du kannst nicht einfach behaupten, gerade einen Rauchschwall in deiner Hand zu produzieren, wenn das nicht der Fall ist. So kommt es, dass sich LARPer oft auch mit ausgefeilten Techniken auseinandersetzen, um ihrem Charakter eine Menge Fähigkeiten zu verleihen. Doch das beschränkt sich nicht nur auf Magie. Wenn dein Charakter dazu fähig sein soll, Spuren zu lesen, musst du das auch selbst können. Muss er fähig sein, elbisch zu sprechen, musst du das auch selbt können und so weiter.
  • Es wird im Spiel stets zwischen In- und Out-Time differenziert. Treten Fragen oder Probleme auf, dann kommt es zur oben erwähnten Pause, die durch entweder ein Kennwort oder durch ein Zeichen eingeleitet wird. Auch das wird während der Bekanntgabe der Regeln stets erläutert.

Eine Liste von deutschsprachigen LARPs

Zum Schluss haben wir noch eine kurze Liste verschiedener grundsätzlich deutschsprachiger* LARPs für euch. Erkundigt euch auf den Website nach aktuellen Terminen!

Außerdem lohnt es sich, bei Interesse die LARP-Kalender von LARP-Österreich, Thilo Wagner und auch LARPkalender.at im Auge zu behalten.

*grundsätzlich deutschsprachig bedeutet, dass die Organisation in deutscher Sprache erfolgt. Das bedeutet natürlich nicht, dass internationale Teilnehmer davon ausgeschlossen sind. Es kann also durchaus vorkommen, dass du hierbei internationale Bekanntschaften schließt!

Lust auf einen Einblick in ein Hogwarts LARP?

Was sind eigentlich Nerds?

Was sind eigentlich Nerds?

Sie lauern überall – und damit meinen wir nun keine Endgegner á la Bowser aus dem nächsten Super Mario Game. Die Rede ist von Nerds und Geeks, die es schon immer gegeben hat. Nur hat sich mit der Zeit das allgemeingültige Definitionsbild jener Personengruppe etwas verändert. In diesem Artikel wollen wir dir einen Einblick in diese Wandlung geben.Was sind eigentlich Nerds?

Es begann als Schimpfwort

Während Nerds vor einigen Monaten noch als unansehnliche und sozial stark inkompetente Personen betrachtet wurden, gibt es im englischen Duden sogar einen Eintrag für diesen Begriff. Verwandte Begriffe seien Langweiler, Trottel, komischer Kerl oder sogar lästiger Typ. Ein Bild, das selbst in vielen Filmen stark geprägt worden ist. Dabei beweisen nicht zuletzt nachfolgende Aktionen, dass das nur eine einzelne Personengruppe darstellt, wie so oft im Leben.

Mit einem einzigen Synonym liegt der Duden allerdings richtig: Dem Computerfreak. In der Regel handelt es sich bei Nerds um Personen, die ein sehr starkes Interesse für die digitale Welt hegen. Damit einhergehend natürlich auch jede Menge Videospiele. Im Gegensatz dazu werden verschiedene Serien immer attraktiver für die Allgemeinheit. So konnten sich nicht zuletzt Dr. Who, Supernatural oder auch Walking Dead einem großen Interesse der Öffentlichkeit erfreuen.

Anders verhält es sich übrigens mit dem Begriff Otaku. Viele Besucher einer Convention werfen diesen um sich, weil das etwas ganz normales heutzutage ist: der Stolz auf das eigene Nerd-sein. Doch Achtung! Ein Otaku ist ein negativ behafteter Mensch, der aufgrund seines innigen Interesses an der AniManga-Welt jeglichen Bezug zur Realität verloren hat. Oder er ist im Begriff, dies zu tun. So oder so; beides ist nicht gerade positiv, oder?

>> Kennst du bereits unseren Blogartikel über Convention Do’s & Don’ts? <<Was sind eigentlich Nerds?

Auf Conventions keine klare Trennung ersichtlich

Manch ein AniManga-Fan beginnt sich darüber vielleicht zu ärgern, aber der Übergang wird von Jahr zu Jahr einfach fließender. Neben all den spannenden Charakteren aus der japanischen Comicwelt werden auch immer mehr Personen aus Videospielen, Filmen oder auch (Cartoon-)Serien verkörpert. Es gibt kaum mehr eine klare Linie und auch im Händlerraum findet man jede Menge Merchandise zu sämtlichen Aspekten. Das hat vor allem den Grund, dass sich die Fandoms unter ihren Liebhabern einfach so stark überschneiden seit der letzten Jahre.

Interessant ist hingegen, dass es umgekehrt auf reinen Fantasyconventions oder auch der Ringcon kaum bis gar keine AniManga-Cosplayer zu sehen gibt. Was meinst du: Woran glaubst du, liegt das? Wir finden, das ist eine interessante Wendung!

Geeks & Nerds: Gibt es einen Unterschied?

Mittlerweile ist der Übergang von Personen, die man als Nerds und/oder Geeks bezeichnet, genauso fließend, wie das Publikum zahlreicher AniManga-Conventions. Früher stand der Begriff eines Geeks allerdings in erster Linie für Menschen mit Missbildungen, die in einem Zirkus – oder einer sogenannten “Freak Show” – auftraten und für Unterhaltung sorgten. Vor allem im 20. Jahrhundert war so etwas in den USA eine ganz große Sache.

Nerds heute: Was ist die gängigste Definition?

Durch die immer steigende Akzeptanz und berufliche Laufbahnen von Steve Wozniak, Bill Gates & Co. genießen Nerds heutzutage ein hohes Ansehen. Sie sind nicht länger die uncoolen Außenseiter, denn die Welt beginnt immer mehr zu verstehen, dass es sich hierbei um Personen handelt, die durch ihre außergewöhnlichen Interessensgebiete durchaus etwas bewegen können. Hinzukommt, dass durch den offenen Umgang damit immer klarer wird, wie viele Nerds es eigentlich gibt.

Wie man persönlich nun dazu steht und ob man den Begriff gerne als Beschreibung der eigenen Persönlichkeit verwendet, ist natürlich jedem selbst überlassen. Wie siehst du das denn? Bezeichnest du dich als Nerd oder findest du einfach, dass du ein paar Hobbys hast, wie jeder andere?