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Wir quatschen über alles, was zu uns passt! :D

Schmuck als Glücksbringer – kann man dazu jedes Motiv wählen?

Wann wird Schmuck zum Glücksbringer? Mit dieser Frage setzen wir uns nun einmal näher auseinander.

Gerade Modeschmuck bietet ja viele tolle Möglichkeiten, um zu einem niedlichen kleinen Glücksbringer zu werden. Es liegt natürlich nahe, dass man sich dafür extra welchen mit einem typischen Glückssymbol holt. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Marienkäfer
  • Kleeblätter
  • Glückskatzen
  • Hufeisen
  • Fische
  • Muscheln
  • Fliegenpilze
  • Schutzengel
  • Hand der Fatima
  • Baum des Lebens
  • Natursteine

All jenen Schmuck findest du in unserer Glücksbringer-Abteilung.

Generell kann aber alles zu einem schönen Talisman werden.

Ob man sich dazu an ein Glückssymbol halten sollte, liegt vielmehr daran, ob man an die damit verbundenen Kräfte glaubt. So sollen Marienkäfer zum Beispiel Kinder beschützen und Kranke heilen.

Welche Art Schmuckstück wird zum Glücksbringer?

Zu den großen Favoriten zählen Armbänder und Halsketten, aber auch Ringe werden immer häufiger zu Glücksbringern auserkoren. Natürlich darf man an dieser Stelle den Klassiker, das Bettelarmband, nicht vergessen. Hier kann man schließlich jede Art von Anhänger dranmachen, auf die man grade Lust hat.

Anlässe für Glücksbringer

Überlegst du, jemandem einen Glücksbringer zu schenken? Es gibt zahlreiche Anlässe dafür!

  • Zu Ostern, Weihnachten oder auch zum Geburtstag
  • Für die nächste große Prüfung
  • Wenn eine große Reise ansteht
  • Zum Auszug bzw. zur Hausstandsgründung

Die richtige Ringgröße und Halskettenlänge ermitteln

Wir zeigen dir in diesem Guide, wie du deine Ringgröße ermitteln kannst, wie du herausfindest und welche Halskettenlänge du wählen solltest.

Ringgröße ermitteln: So geht’s

  1. Um die richtige Ringgröße zu ermitteln brauchst du einen dünnen Streifen Papier.
  2. Den schneidest du ab und legst ihn um deinen Finger.
  3. Markiere den Punkt, an dem sich das Papier trifft.
  4. Die Länge davon misst du nun.

Du kannst auch einen Faden anstelle des Papiers nehmen!

Folgende Ringgrößen gibt es:

Die richtige Ringgröße und Halskettenlänge ermitteln

Die richtige Kettenlänge herausfinden

Das Herausfinden der Kettenlänge geht genauso schnell, wie das Herausfinden der richtigen Ringgröße.

  1. Schneide einen Faden ab.
  2. Leg dir diesen um den Hals und bestimme, welche Kettenlänge du möchtest.
  3. Merk dir den Punkt, an dem sich der Faden trifft. Schneide den Rest ab.
  4. Miss nun den übrigen Faden.

Zu unseren Standard-Kettenlängen zählen 45, 50, 60 und 70 cm. Choker sind in der Regel zwischen 36 und 39 cm lang, die haben aber immer ein Verlängerungskettchen und können entsprechend angepasst werden.

Wahlweise kannst du bei uns auch eine separate Kette bestellen, wenn du dir eine in bestimmter Länge wünscht!

 

Anlässe zum Kette tragen

Schmuck gehört für viele Menschen zum alltäglichen Outfit. Diese ist dabei weitaus mehr als nur ein Accessoire. Oft fühlen wir uns erst nur mit unseren Lieblings- Schmuckstücken vollkommen angezogen. Egal, ob Armbanduhr, Ohrringe oder auch Halskette: für viele unter uns gehört das Modeaccessoire einfach dazu, wenn wir uns einkleiden. Aber manchmal fragen sich die Leute dennoch, zu welchen Anlässen sie eigentlich ihre liebste Kette tragen könnten.

Besonders beliebt und gerne getragen ist dabei die Kette, welche es in unterschiedlichsten Formen, Längen, Farben und Ausführungen gibt. So vielfältig wie die verschiedenen Designs des Halsschmucks sind, so mannigfaltig und unterschiedlich sind auch die Anlässe, zu welchen Ketten getragen werden.

Im Folgenden sollen typische Anlässe zum Kette tragen benannt und kurz erläutert werden. Wenn du dir ein paar schöne Exemplare ansehen möchtest, wirf gern mal einen Blick auf unsere Kettenauswahl!

1. Anlass: im Alltag Kette tragen

Wie bereits erwähnt, gehört für viele Menschen das Schmuckstück schon (fast) zum alltäglichen Outfit. Dabei kombinieren wir auch Ketten zu unserer alltäglichen Kleidung. Somit ist ein Anlass, zu welchem wir Kette tragen, der normale Alltag. Besonders gut eignen sich dabei dezente bzw. schlichte Formen und Designs der Kette, da durch eine gewisse Schlichtheit die Lieblingskette zu (fast) jedem Outfit passt. Ein feines Silberkettchen mit einem kleinen Anhänger lässt sich nämlich perfekt zu einer Jeans und dem Basic- Shirt kombinieren sowie auch zu dem dicken Pullover oder der klassischen Lederjacke. Ob locker über den Kragen getragen und unter dem Oberteil verschwindend: das Alltagskettchen passt einfach zu Allem und zeigt sich im Alltag stets als wahrer Allrounder.

2. Anlass: im Beruf Kette tragen

Einen großen Zeitanteil verbringen wir unter der Woche auf der Arbeit und gehen unserem Job nach. Geht es dir auch häufiger so, dass du schon am Tag zuvor lange und ausgiebig über dein Outfit für den kommenden Tag nachdenkst? Damit bist du sicher nicht alleine. Das Berufsoutfit fällt dabei optisch immer unterschiedlich aus, je nachdem, in welchem Job wir arbeiten. Grundsätzlich kann allerdings in den meisten Berufen auch Schmuck getragen werden, sodass auch der Beruf ein perfekter Anlass ist, zum Ketten tragen.

Wer ein schlichtes schwarzes Outfit trägt, kann dabei gerne auf etwas pompösere Ketten zurückgreifen. Auch lange Ketten mit großem Anhänger peppen Berufsoutfits auf. Klar sein sollte aber, dass das berufliche Outfit auch schnell überladen werden kann. Somit gilt auch im Job: weniger ist oft mehr.

3. Anlass: Feste und Feiern

Feiern und Feste sind ein weiterer top Anlass, um Ketten zu tragen Da wir auf Partys oft ausgelassen feiern, darf dies auch durch unseren Schmuck und die gewählte Kette repräsentiert werden. Je nach Partyanlass wird die passende Kette gewählt. Bei bunten Partys im Sommer darf auch die Kettenwahl bunt und gerne flippig sein. Zelebriere wir einen runden Geburtstag im seriösen Setting, beispielsweise eines Familienmitgliedes, sollten eher klassische oder gedeckte Farben gewählt werden. Der Schmuck an sich kann aber dennoch gerne auffällig sein. Dicke, goldene Ketten sind dann super passend.

4. Anlass: Urlaub und Freizeit

Wir freuen uns oft auf diese Zeit wie auf keine Andere. Neben Alltag und Beruf ist die Urlaubszeit ein wichtiger Anlass, zum Ketten tragen. Hier darf sich der Urlaubsort in der Kette widerspiegeln. Hawaiiketten, Ketten mit maritimen Anhängern oder auch geflochtene Halsketten sind dabei nur einige Designs und Arten einer mögliche Kette, die super zu diesem Anlass getragen werden können. Auch hier ist der persönlichen Kreativität keine Grenze gesetzt.

Das Motto ist dabei: bunt statt karg und flippig statt langweilig.

Harajuku Fashion Guide

Der Harajuku Stil ist eine Modeform, die aus dem gleichnamigen Viertel in Tokio stammt. Die Idee hinter dem Stil ist die Umsetzung des Kawaii, was so viel bedeutet wie niedlich oder süß.

Um in der Fülle der Anhänger nicht unterzugehen, wird sehr viel Kreativität und Mut benötigt. Im Vordergrund steht hierbei vor allem die Individualität und das eigene Empfinden des ´Kawaii´. Um einen eigenen Harajuku Stil zu entwickeln, ist es zudem wichtig, sich nicht durch die Kritik oder Meinung eines anderen beeinflussen zu lassen, und voll und ganz hinter der eigenen Mode zu stehen.

Auch wenn es in der Harajuku Mode keine klar definierten Richtlinien gibt, sollte man seinen Stil nach einigen Prinzipien zusammenstellen.

Die verschiedenen Harajuku Fashion Stile

Bevor man sein perfektes Outfit zusammenstellt, sollten die unterschiedlichen Stile recherchiert werden. So gibt es zum Beispiel den weitgehend bekannten Lolita Style, der versucht, die kindliche Niedlichkeit des ´Kawaii´ mit koketten Schönheitsidealen zu verbinden.

Der Gothic Style, der meist von europäischer Mode des Mittelalters inspiriert wird, ist mindestens genauso beliebt wie der Punkrock Style, bei dem gerne Vintage Bandshirts mit bunten Ketten und karierten Strumpfhosen kombiniert werden.

Das sind nur einige wenige der beliebtesten Stilrichtungen der Harajuku Mode, wobei es bei jeder dieser Stilrichtungen noch unzählige Unterkategorien gibt. So sind der Fantasie aber auch in der Kombination dieser keine Grenzen gesetzt. Ein beliebtes Beispiel hierfür wäre unter anderem der Gothic Lolita Style.

Das erste eigene Outfit

Wie kombiniert man nun seine Kleidungsstücke, um dem Harajuku Fashion Stil gerecht zu werden?

Zunächst gilt, Mehr ist Mehr. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen viele Schichten und Accessoires getragen werden. Trägertops werden gerne mit -shirts kombiniert, über die man noch eine Schürze und eine Jacke trägt. Alles in unterschiedlichen Mustern und Farben natürlich. Dieser Effekt auch durch Rüschen oder Bommel erzielt werden.

Auch auf Accessoires darf auf keinen Fall verzichtet werden. Immer beliebter werden hierbei Haarspangen, die mit verschiedenen Applikationen bestückt sind. Davon werden aber immer mehrere im Haar befestigt. Auch auf bunte Pflaster oder Sticker im Gesicht, sowie ein ausgefallenes Make Up, wird nur ungern verzichtet.

Um das Outfit abzurunden, entscheide dich für passende Schuhe. Am beliebtesten sind Plateauschuhe, aber auch bunte Sneaker oder Sandalen können zu dem Stil passen. Ein immer beliebter werdender Trend sind hierbei auch Bommel, die an den Schnürsenkel befestigt werden. Aber auch LED-Schnürsenkel können die Schuhe aufpeppen.

Harajuku Fashion Guide

Wirf gerne einen Blick in unsere Harajuku Kategorie, um passenden Schmuck zu kaufen!

Dein persönlicher Harajuku Fashion Style

Wenn all diese Tipps befolgt werden, ist das Outfit im Harajuku Stil fast schon perfekt. Allerdings solltest du dich vor allem wohl fühlen. Erst dann ist das Harajuku Outfit vollendet.

Denn, wenn das Outfit auch auf der Straße getragen wird, stehen viele Gespräche und Fotos an. Und dann gilt: Chiizu! (japanisch für Cheese).

Viel Spaß beim Entwerfen und Tragen!

(Updated) Wichtige Updates im Zusammenhang mit dem CoronaVirus

Letztes Update am 14.06.2020

Ihr lieben, mittlerweile bleibt es nicht aus, dass auch wir ein paar Worte an euch richten, die im Zusammenhang mit dem CoronaVirus stehen.

Aktuell sieht es in Österreich so aus, dass wir zurecht dazu aufgerufen werden, möglichst in Selbstisolation zu bleiben. Wir beschränken vorerst den Versandzeitpunkt auf dienstags und donnerstags, werden hier nur einmal eure Bestellungen wegbringen, sodass es unter Umständen zu Verzögerungen bei den Lieferungen kommen kann. Im Moment sind die Poststellen in ganz Österreich noch geöffnet. Wir versenden wieder wie üblich und damit auch so schnell wie möglich! Sobald ihr eine Bestätigung zum Bestellabschluss per Mail erhalten habt, verschicken wir innerhalb der nächsten 24 Stunden.

Als Entschädigung dafür haben wir bis auf Weiteres die Versandkosten komplett gestrichen, das gilt für jede einzelne Bestellung.

Wir bitten um Verständnis, dass eine Zubuchung von einem Sonderversandservice (Priority, Paketversand, etc.) auch erst mit dem Versandtag greift, an dem wir die Pakete wegbringen! Weiterhin habt ihr natürlich die Möglichkeit, statt dem kostenfreien Standardversand einen anderen zu wählen. Informiert euch gerne hier über die verschiedenen Optionen, die euch zur Verfügung stehen.

In Short: Was ist nun also anders?

  • Alle Bestellungen sind bis auf Weiteres versandkostenfrei. Die Versandkosten wurden wieder angepasst. Alle Bestellungen ab 25 € werden versandkostenfrei versendet, sofern ihr keinen anderen Versanddienst auswählt.
  • Es kann aktuell zu Lieferungsverzögerungen kommen, für die wir um euer Verständnis bitten. Nach wie vor bestellen viele Menschen rein online, sodass die Versanddienstleister stark ausgelastet sind.

Ansonsten ändert sich für euch nichts! Ihr könnt weiterhin alles bestellen, was auf Lager ist und wir sind euch für jeden Einkauf und damit auch jede Unterstützung dankbar.

Wir wünschen euch alles Gute.

Dies sind schwere Zeiten, in denen wir uns befinden – wir alle. Wir hoffen, dass es euch, euren Freunden und Familienmitgliedern gut geht. Passt auf euch auf, wascht euch die Hände und bleibt wirklich möglichst zu Hause. Das Internet bietet viel Entertainment (& in unserem Shop gibt es vielen coolen Kram, den ihr euch anschauen könnt (* ^ ω ^) und wir werden diese Krise überstehen.

Fühlt ihr euch einsam? Zögert nicht, Kontakt über Social Media & Messengerdienste mit euren Liebsten aufzunehmen oder wendet euch im Ernstfall an ein Krisentelefon.

Über folgende Telefonnummern könnt ihr euch zu jeder Tages- und Nachtzeit kostenlos Hilfe von Seelsorgern und ausgebildeten Fachkräften holen:

Österreich: 310 87 79 und 310 87 80
Deutschland: 0800 111 0 111, 0800 – 111 0 222 und 0800 – 111 0 333

Weitere Notrufnummern in Österreich und Deutschland.

Die Telefonseelsorge steht euch in beiden Ländern außerdem jederzeit auch per E-Mail / Chat zur Verfügung. Telefonseelsorge DE | AT

An dieser Stelle möchten wir uns außerdem bei allen bedanken, die aktuell sehr hart daran arbeiten, die Versorgung und Gesundheit ihrer Mitmenschen sicherzustellen. Ihr seid super!

Interessantes über Japan

Heute dreht sich alles ganz um Japan! Fangen wir mit ein paar witzigen Kurzfakten an. Wusstest du denn zum Beispiel schon, dass…

  • sich Japaner waschen, bevor sie sich baden?
  • sich Japaner in der Öffentlichkeit nie die Nase putzen?
  • Japaner leidenschaftlich gerne Currygerichte verputzen?
  • es in Japan in fast jeder Ecke irgendwelche Automaten gibt?
  • man in Japan ein Fahrrad um ca. 8.000 Yen kaufen kann?
  • in Japan die Blutgruppen wie Sternzeichen gehandhabt werden?
  • es in Japan folgedessen keine richtigen Sternzeichen gibt?
  • es in Japan Pepsi mit Gurkengeschmack gibt?
  • es in Japan Eis mit Fischgeschmack gibt?
  • man sich in Japan keinen Alkohol selbst nachschenken darf, weil man sonst als Säufer gilt?
  • typisch japanische Toiletten aus einer Schale im Boden bestehen?
  • Japan sehr umweltbewusst ist und die Wiesen, sowie Straßen sehr sauber sind?
  • es in Japan so genannte Kapselhotels gibt, in denen man Mal ganz schnell ausschlafen kann?
  • es in Japan angeblich viereckige Melonen zu kaufen geben soll?
  • es in Japan einen eigenen Feiertag für Pocky gibt? Der 11.11.
  • in Japan ein ganz einfacher Kuss um einiges mehr bedeutet, als hier bei uns? In Japan ist dies nämlich ein indirektes Versprechen, früher oder später einmal miteinander zu schlafen.
  • in Japan der Satz “ich liebe dich” einem Heiratsantrag gleichkommt?
  • dass deshalb auch das japanische Liebesgeständnis auf Deutsch übersetzt “ich mag dich” bedeutet?

Und nun geht es querbeet durch den kunterbunten Alltag von Japan!

Die Legende der Daruma

Daruma Daishi war der Legende zufolge ein buddhistischer Mönch, der im 5. Jahrhundert in Indien lebte. Er reiste von Indien nach China, um dort die Lehren seiner Religion zu verbreiten. Seine Philosophie verbreitete sich erst in China und viele Jahre später auch in Japan, wo sie heute als Zen-Buddhismus bekannt ist. Die Hauptaussage seiner Lehre ist, dass der Mensch nicht durch bestimmte Rituale oder Taten in seinem Leben Erfüllung findet. sondern die Kraft in sich selbst suchen muss.

Das kann nur erreicht werden, indem man sich von negativen Gedanken befreit und seinen Geist durch Meditation reinigt. Die Legende besagt auch, dass der Mönch neun Jahre lang meditierend vor einer Felswand saß und dadurch Erleuchtung fand. Während dieser ganzen Zeit schlief er nicht, aß nicht und trank nicht. Er blinzelte nicht einmal mit den Augen. Da der Mönch während seiner Meditation in eine Decke gehüllt war, wird das Daruma nur als kugelförmiger Rumpf ohne Arme und Beine dargestellt.

In Japan ist es Brauch, dass man zu Neujahr dem Daruma ein Auge schwarz anmalt und wenn am Ende des Jahres (oder auch früher) das Ziel erreicht wurde, wird das zweite Auge schwarz angemalt. Zum Schluss wird das Daruma dann in einem großen Leuchtfeuer – gemeinsam mit vielen anderen – verbrannt.

Hanami – das japanische Kirschblütenfest

Das Kirschblütenfest in Japan gehört zum schönsten, was man in diesem vielseitigen Land erleben kann. Der Begriff “Hanami” ist aus unseren Vorstellungen von Japan wegzudenken, verdirbt sich dahinter doch nicht nur eines der typischsten japanischen, sondern gewiss auch eines der schönsten Feste der Welt. “Hanami” bedeutet im Japanischen soviel wie “Blüten betrachten” und steht für die berühmte japanische Tradition, die Schönheit von in Blüte stehenden Bäumen in der Natur zu genießen.

Besonders im Mittelpunkt dieses Festes steht die japanische Kirschblüte – weshalb dieses Fest auch den Beinamen “Kirschblütenfest” hat. Zu dieser Jahreszeit (Ende Februar, Anfang März) blüht sie voll auf – sie ist in den Gärten Japans viel häufiger anzutreffen, als bei uns. Noch dazu trägt die japanische Kirschblüte keine Früchte, hat dafür aber besonders viele Blüten und wenn der Wind durch die Äste weht, sieht es meist aus als würde es Kirchblüten schneien. Natürlich blühen die Kirschblüten nur kurz auf.

Zu Hanami geht man mit der Familie, den Freunden oder den Kollegen zum Picknicken in den Park und genießet das Spektakel. Da diese Bäume – wie bereits erwähnt – nur kurz erblühen, gibt es nur an einem einzigen Wochenende die Gelegenheit dafür. Darum sind dann auch die Parks und Gärten wahrlich überfüllt und viele Leute müssen schon früh am Morgen los und einen Platz freihalten.

Das waren die Samurai

Im japanischen Shogunat – also der Zeit, in der statt des Kaisers ein militärischer Anführer faktisch die Macht im Staat hatte – verlegten sich einige Clans auf das Kriegshandwerk und bildeten Samurais aus.

Diese Schwertkämpfer waren die militärischen Diener der diversen lokalen Fürste und machten eine harte Lehrzeit durch, die mit dem dritten Lebensjahr begann und neben Schwertkampf, Bogenschießen und Kampfsport natürlich auch Lesen und Schreiben, sowie die Bekämpfung der eigenen Angst beinhaltete.

Samurai hatten auch einige Privilegien: Im Gegensatz zu Normalbürgern, denen das Tragen von Waffen verboten war, durften sie zwei rasiermesserscharfe Schwerter – das lange Katakana und das kurze Wakizashi – mitführen und sogar das gemeine Volk enthaupten, wenn sie sich beleidigt fühlten.

1871, nach dem Ende der Feudalära, wurden die Samurai zwar offiziell abgeschafft, doch ihre Nachfahren genießen noch heute hohes Ansehen und sind oft bedeutende Persönlichkeiten in der japanischen Politik und Wirtschaft.

Was war nochmal eine Geisha?

Geisha – ein Begriff, der uns in eine Zauberwelt reißt, die Träume in uns weckt. Träume von rauschenden Farben, fantastischem Make-up und beeindruckenden Frisuren.

Viele Menschen leben in dem Falschglauben, dass Geishas so etwas wie Prostituierte wären. Dem ist aber definitiv nicht so. Um sich von den Prostituierten abzugrenzen, behielten sie den Namen “Geisha”, der aus den chinesischen Zeichen für Kunstfertigkeit und Person steht und kleideten sich schlicht, um ihre Kunden allein künstlerisch und intellektuell zu unterhalten.

Die Zeit der Abschottung Japans von der restlichen Welt gilt als goldenes Zeitalter der Geisha. Im Gegensatz zu den Vierteln der Prostituierten waren die Geisha-Viertel vor allem von den Reichen und Einflussreichen gut besucht. Sie schätzten die Andersartigkeit der Geisha, die im Gegensatz zu einer normalen japanischen Frau gebildet war und keine Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen nehmen musste.

Die meisten Geisha-Anwärterinnen – auch Maiko genannt – wurden von ihren Eltern an ein Geisha-Haus verkauft, da sie ihre eigenen Kinder nicht ernähren konnten. Die lange Ausbildungszeit war mit harter Arbeit verbunden und und der Werdegang einer guten Geisha war auch für das Okiya (das Geisha-Haus) mit einem enormen Aufwand verbunden.

Eine normale Geisha, die keinen Spitzenstatus erlangte, konnte ihre Schulden Zeit ihres Lebens nicht an das Okiya zurück zahlen und war somit nie wirklich unabhängig.

Mit zunehmenden Einfluss aus dem Westen änderte sich auch das Bild der Geisha radikal. Neue, moderne Modestile verdrängten sie von der Bildfläche. Über Unterhaltungskünstler und Tänzerinnen zu Statussymbol der Reichen bis hin zu verfallenden Traditionen und Werten verkörpert die Geisha in jeder ihrer Entwicklungsphasen ein Stück Japan im Wandel der Zeit.

Religion in Japan

Japanische Religion ist zunächst eine Mischung verschiedener religiöser Einflüsse. Großen Anteil daran haben die verschiedenen buddhistischen Lehren und Institutionen. Als zweites wichtiges Element gilt der Glaube an einheimische Gottheiten, die kami genannt werden und mit denen spezielle Vorstellungen verbunden sind.

Neben den ‘einheimischen’ Göttern werden auch diverse mit dem Buddhismus nach Japan gekommene indische, chinesische und koreanische Gottheiten verehrt. Die Verehrung dieser findet in so genannten Shinto – Schreinen statt, weshalb dieses Element japanischer Religiosität auch als Shintoismus bezeichnet wird.

Daneben sind aber auch Totenseelen, ahnen und Geister ein wichtiger Teil des japanischen Glaubens.

Im Shinto wird nicht nur mit dem Tenno, sondern auch mit dem Brauchtum der volkstümlichen Religiösität eine Verbindung gezogen. Eine wichtige Rolle im Shintoismus spielt die Sonnengöttin Amaterasu, von der sich die Familiendynastie des japanischen Tenno herleitet.

Während der Shintoismus also vor Allem der Verehrung verschiedener Gottheiten hilft, ist der Buddhismus mehr auf die Eigeninitiative des Menschen, um sein Seelenheil zu erreichen, ausgerichtet. Der Ausbruch aus dem mühseligen Kreislauf der ständigen Wiedergeburt ist das Ziel, das nur durch eine vorbildliche Lebensführung und Beherrschung aller Leidenschaften erreicht werden kann. In der modernen japanischen Gesellschaft spielt dieser Glauben vor Allem im Toten- und Ahnenkult eine wichtige Rolle.

Noch ein paar Fakten zur japanischen Religion:

  • Die roten Tore vor einem Schrein heißen Torii, was wortwörtlich übersetzt bedeutet: Da, wo die Vögel sind. Wegen der Form dieses Tores lassen sich Vögel gerne darauf nieder.
  • Zu Silvester werden in den Tempeln die Glocken 108 Mal geschlagen, davon 107 Mal im alten Jahr und einmal im neuen Jahr. Diese ganzen Schläge symbolisieren nach dem Buddhismus die 108 Leiden, die vertrieben werden sollen.
  • Am 1. Januar besuchen die Japaner um Mitternacht eine Shinto – Schrein.
  • Oft wird für Verstorbene der eigenen Familie in der Wohnung ein Schrein aufgestellt – im Shintoismus werden nämlich oft auch Vorfahren als Kami verehrt und der Schrein soll das Andenken bewahren.
  • Feste werden in Japan meist shintoistisch begangen, während Beerdigungen stets in buddhistischer Form stattfinden.

Capsules – die genialsten Automaten der Welt

Es gibt sie für Süßigkeiten, Sushi, Spielzeug… Einfach für alles! Kein Land der Welt besitzt eine höhere Automatendichte, als Japan. 23 Japanern stehen umgerechnet je eine Maschine zur Verfügung. Rund die Hälfte der 5,5 Mio. Geräte sind Getränkeautomaten.

Inzwischen haben diese sogar ganz besondere Funktionen! Der Katastrophenschutzautomat gibt bei schweren Erdbeben Getränke kostenlos frei, während über sein Display statt Werbesprüchen Nachrichten aus dem Einsatzzentrum laufen. Neueste Erfindungen sind zum Beispiel die Automaten, die das Wechselgeld für karitative Zwecke einbehalten oder sprechende Automaten, die eine simple Konversation betreiben.

“Wie geht es Ihnen?” oder “Sie hatten einen anstrengenden Tag!” kommt da teilweise von diesen Automaten, sobald man Geld einwirft. An Orten, an denen sich viele Touristen aufhalten, plappern die Maschinen sogar in Englisch, Chinesisch oder auch Portugiesisch.

100-Yen-Shops: Der Shopping-Himmel auf Erden!

Jeder kennt sicher diese 99 – Cent – Shops oder 10 – Schilling bzw. 10 – Mark – Shops, wie sie früher in Österreich und Deutschland geheißen haben. Selbst wenn es ständig überall heißt, dass Japan ein nicht gerade günstiges Land ist, gibt es auch dort so genannte 100 – Yen – Shops.

Kurze Anmerkung: umgerechnet sind 100 Yen etwa 60 Cent bei uns.

Nun, solche Shops findet man in Japan an nahezu jeder Straßenecke – genau wie Süßigkeiten- oder Getränkeautomaten – aber dies ist eine andere Geschichte. In diesen 100 – Yen – Shops kann man Kleidung, Spielsachen, Mangas, kleine und große Geschenke, Kosmetik und sogar Lebensmittel finden.

In Shibuya befindet sich der größte Shop seiner Sorte – er zieht sich über 5 Stockwerke und verkauft wirklich alles, was das Herz begehrt. Für Studenten und Schüler z. B. dürften solche Shops der Himmel auf Erden sein. Kein Wunder, dass sie immer überfüllt sind.

Armband, Armreif oder Armspange – finde deinen Stil

Armband, Armreif oder Armspange – was passt eigentlich am besten zu dir? Eine Frage, mit der wir uns überraschend oft beschäftigen, wenn es darum geht, einen hübschen Schmuck für unser Handgelenk auszuwählen. Bevor wir uns aber im Detail damit auseinandersetzen, welcher Stil wozu passt, schauen wir uns zunächst die Unterschiede an.

 

Armband, Armreif oder Armspange – finde deinen StilArmband, Armreif oder Armspange – finde deinen StilArmband, Armreif oder Armspange – finde deinen Stil

Von links nach rechts: Armband, Armreif, Armspange
Klick auf das jeweilige Bild, um zum Produkt zu gelangen!

 

Armbänder sind flexibel und legen sich immer um das Handgelenk bzw. passen sich diesem an. Sie können aus Metallösen, Gummizugbändern, Stoffen, Leder und anderen flexiblen Materialien bestehen. Armreifen sind feste Ringe, in die man in der Regel mit dem Handgelenk hineinschlüpft. Es gibt aber auch Reifen, die eine Öffnung besitzen oder direkt an einer Seite geöffnet ist. Genau genommen handelt es sich bei letzteren schon um eine Armspange. Die werden nämlich an den Arm geklemmt und gar nicht am Handgelenk getragen. Aber auch Armreifen kann man sich den Unterarm entlang schieben und sie dort tragen. Armspangen trägt man meist am Oberarm.

Mit der Zeit haben sich auch die Kombinations- und Tragweisen verändert, die bei solchen Schmuckstücken zum Einsatz kommen. So tragen mittlerweile immer mehr Personen Spangen und Reifen am Handgelenk. Einfach, weil sie gerne ein Schmuckstück dort haben, aber nichts wollen, das sich die ganze Zeit an jedem Millimeter bewegt.

Wie geht es dir dabei, wenn du ein Armband anziehst, stört dich, dass es in Bewegung bleibt oder ist es gerade das, was du so gern hast?

Bei der Frage danach, welchen Stil man anwenden sollte, spielen rein die persönlichen Präferenzen eine Rolle. Alles andere verhält sich wie üblich; solange man keine Farben zwischen Schmuckstück und Kleidung kombiniert, die sich miteinander schlagen, ist alles in Ordnung.

Aufpassen musst du bei Armspangen, wenn du sie verbiegst

Denn diese Schmuckstücke bestehen in der Regel aus Metall und das bricht, wenn man es andauernd verbiegt. Auch Armreifen aus reinem Gold oder Silber sind anfällig dafür, Schaden zu nehmen, wenn man sie andauernd verbiegt.

Trick 17: Reibe dein Schmuckstück an der Stelle, die beim Verbiegen belastet wird. So verformt es sich leichter, ohne direkt zu Bruch zu gehen.

Sollte ich meinen Kids wirklich Kinderschmuck kaufen?

Kinderschmuck ist eine hervorragende Möglichkeit, um unseren Kleinsten die Gelegenheit zu geben, sich selbst zu inszenieren. Schon in frühem Alter fangen wir damit an, unser Äußeres stärker wahrzunehmen und beschäftigen uns auch – wenngleich meist unterbewusst – sehr früh damit, was uns gefällt und wie wir uns attraktiver gestalten könnten. Gerade für Kinder ist Schmuck daher etwas Besonderes. Heute möchten wir dir einen Ratgeber speziell zu diesem Thema an die Hand geben. Denn es gibt so einige Gedanken und Vorkehrungen, die zu treffen sind, sobald die Kleinsten etwas Schmuck erhalten.

Ab welchem Alter können Kinder Schmuck tragen?

Obwohl Babys oft schon Halsketten und Armbänder umgelegt bekommen, möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass das zu viele Gefahren mit sich bringen kann. Die Strangulationsgefahr ist zu groß, zu schnell kann durch das schwierige Drauflegen die Blutzufuhr abgetrennt werden und das Chaos bricht los.

Ohrringe sollten Kinder im Kleinkindalter sowieso noch nicht tragen, da dafür extra Ohrlöcher gestochen werden müssten. Eine Ausnahme stellen dabei Ohrklemmen dar, die ohne Probleme am Ohr angebracht werden können.

Ohrlöcher werden vom Körper als offene Wunden wahrgenommen. In jungen Jahren kann es daher schnell zu schwierigen Entzündungen kommen. Außerdem kommt es nicht selten vor, dass die Ohrlöcher von Kindern im Teenageralter nochmal gestochen werden müssen, da sie zuvor binnen kürzester Zeit zuwachsen.

Kinder können Gefahren noch nicht richtig einschätzen. Sie toben im Hof und auf der Wiese, laufen durch Geäst und klettern auf Bäume. Auch der Spielplatz bietet zahlreiche Verletzungsgefahren, mit Ohrringen und Halsketten wie auch Armbändern ist hier nicht zu spaßen.

Zwar gibt es heutzutage schon Materialien, die extra darauf ausgelegt sind, im Ernstfall zu reißen. Oder man greift auf Armbänder zurück, die über ein Gummizugband anstatt einem Kettchen verfügen. Aber die optimale Lösung wäre es, dem Kind den Schmuck abzunehmen, sobald es in die Spielphase übergeht und ihm beizubringen, die Halskette abzunehmen, wenn es in der Schule das Klettergerüst erklimmt.

Daneben besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Kette an die Größe des Kindes anzupassen. Eine Halskette sollte nicht die Maße eines Chokers annehmen, aber zumindest so eng anliegen, dass noch zwei Fingerbreit zwischen Kette und Hals Platz haben – und zwar an den Fingern eines Erwachsenen gemessen.

Hautverträgliche Materialien sind wichtig

Der meiste Schmuck, den du in unserem Shop finden kannst, ist ohnehin nickelfrei. Bleifrei sind außerdem alle Stücke. Daneben wäre es natürlich vorteilhaft, auf Kunststoffschmuck zurückzugreifen, insbesondere wenn es um Ringe geht.

 

Sollte ich meinen Kids wirklich Kinderschmuck kaufen?Sollte ich meinen Kids wirklich Kinderschmuck kaufen?

Kleiner Kinderring – 4,50 € – hier zu finden

 

Du solltest dir allerdings darüber bewusst sein, dass selbst hochwertige Materialien ohne Nickel schnell abgetragen wirken können. Da es sich dabei oft um sehr feine Oberflächen handelt, weisen sie schnell Abschleifer und Kratzer ab, sobald das Kind häufig damit auf dem Boden krabbelt oder über rauen Tischflächen spielt. Allerdings klingt es wilder, als es am Ende wirklich ist. Im Grunde ist es eine ganz normale Abnutzung, die auch Erwachsene zustande bringen.

Was du deinem Kind beibringen solltest

Zum Schluss noch ein paar schnelle Tipps, was den Alltag mit Kind und Schmuck betrifft:

  • Ein Reminder: Bring deinem Kind bei, dass es eine lange Halskette abnimmt, bevor es draußen spielt und zu toben beginnt.
  • Vor dem Turnunterricht sollte generell jeder Schmuck abgelegt werden, auch Ohrringe.
  • Bring deinem Kind bei, dass es seinen Ring abnimmt, bevor es sich die Hände wäscht.
  • Außerdem sollte es insbesondere Halsketten vor dem Schlafen ablegen, um sich nicht am Ende zu verheddern und in Gefahr zu bringen. Auch restlicher Schmuck sollte außerhalb des Bettes bleiben, wenn es zum Schlafen geht, damit nichts beschädigt wird.

Coole Geschenkideen für Nerds – Geburtstag, Valentinstag, Weihnachten & mehr

Wir könnten’s uns jetzt ganz einfach machen und dir empfehlen, dich einfach in unserem Shop umzusehen. Du wirst schon irgendwie fündig werden, denn wer, wenn nicht wird, bietet jede Menge genialen Kram an, der Nerds zum Quietschen bringen wird und ihnen ein Funkeln in die Augen treibt? Ne, aber darum geht’s in diesem Artikel nun nicht. Wir wollen dir stattdessen einen Ratgeber mit an die Hand geben, wie auch garantiert jeder Anlass ein Grinsen für beide Seiten übrig hat – für dich, weil das Geschenk ein voller Erfolg ist und für den oder die Beschenkte/n, weil die Freude so groß ist.

Das 1×1 des Schenkens – das musst du wissen

Es geht eigentlich gar nicht darum, dass das Geschenk eine Stange Geld gekostet hat oder man weiß Gott wie viel Zeit darin investiert hat. Eigentlich sehnt sich jeder von uns doch nur danach, gehört und gesehen zu werden. Sprich, dein Geschenk stellt im Optimalfall unter Beweis, dass du aufmerksam am Leben des Beschenkten teilnimmst und du seine oder ihre Vorlieben kennst – und respektierst!

Ein Buchliebhaber bekommt einen Gutschein anstatt eines Buches, weil die Gefahr einfach zu groß wäre, dass das gekaufte Exemplar schon längst Teil der Sammlung ist. Ein Fan von Anime & Manga bekommt ein kleines Pixel-Art Kunstwerk aus der liebsten Serie und ein Comicliebhaber ein Lexikon zur liebsten Serie.

Aber wie weißt du, ob das Geschenk wirklich gut ist?

Nicht jeder, der gerne Computerspiele zockt, liest auch gern. Also ist ein Buch über Minecraft, WoW und Co. vielleicht doch nicht so eine gute Idee, nicht wahr? Das Knackwort lautet Beobachtung!

Brainstorme einfach ein bisschen. Du kennst den Beschenkten schließlich besser, als wir. Welche Utensilien hat er oder sie in seinem täglichen Leben ständig in Gebrauch, welche Serien & Co. bevorzugt er? Und zack, schon wäre eine Idee für den Videospiel-Nerd, der viel Kaffee trinkt eine Tasse seines aktuell liebsten Games.

Und genau das Prinzip kannst du wahlweise ummünzen, so wie du es eben brauchst.

Die findest du cool? Dann schau mal hier!

Wann etwas kaufen, wann etwas basteln?

Der größte ausschlaggebende Faktor hierfür ist natürlich das dir zur Verfügung stehende Budget. Kannst du es dir leisten, demjenigen etwas zu kaufen? Es gibt hierfür drei Ausgangssituationen:

  • Ja und du kaufst auch das geplante Geschenk.
  • Nein, weil dir gar kein Budget zur Verfügung steht. Vielleicht hast du dann anhand der dir gegebenen Materialien zu Hause die Chance, etwas zu basteln, das passen könnte.
  • Ja, aber das vorhandene Budget reicht nicht für das geplante Geschenk. Beispiel: Tasse. Dann kannst du vielleicht eine weiße Tasse kaufen und selbst eine Fanart drauf zeichnen.
Wenn du weißt, dass der oder die Beschenke lieber persönliche Dinge bekommt, solltest du generell darüber nachdenken, das Geschenk zu basteln!

Ein paar coole Geschenkideen für Nerds

  • Ein Moodboard mit den liebsten Serien, Comics, Filmen und Videospielen des Beschenkten.
  • Eine kleine Stoffpuppe (gehäkelt/genäht) vom liebsten Charakter.
  • Ein Pixel-Porträt eines geliebten Charakters, gefertigt aus Bügelperlen.
  • Ein Gutschein für einen gemeinsamen Kinobesuch. Oder für eine Spieleplattform. Oder oder oder…
  • Ein Fresspaket für’s Binge-Watching.
  • Eintrittskarten für eine Convention oder ein Konzert.
  • Ein Indizien Board über eine komplexe Theorie eines bestimmten Fandoms.
  • Ein Brettspiel, das ihr dann gemeinsam spielt.
  • Eine Bucket-List mit Dingen, die ihr unbedingt noch zusammen erleben müsst.
  • Selbstgebastelte Türschilder, die eine Quest und ein Ziel aufhängen – z.B. für die Klotür.
  • Ein aus Stecksteinen zusammengebautes Schlüsselschild.
  • Selbstgenähte Kissen, die aussehen wie Tetrissteine.
  • Eine selbstgehäkelte Decke (was für eine Arbeit!).
  • Ein selbst gestaltetes Zauberkunst- oder Zaubertränkebuch.
  • Ein Steckbrief über den liebsten Schauspieler (Tipp: Schau dazu eine Menge Interviews von ihm/ihr!).
  • Eine selbstgebastelte Girlande mit Memes oder den Ausschnitten lustiger Gesichter/Köpfe eines Schauspielers oder Charakters.
So wechselt man eine Uhrenbatterie

So tauscht man die Batterie einer Armbanduhr

Die Uhren, die du bei uns kaufen kannst, sind bereits mit einer Batterie ausgestattet und somit funktionsfähig, sobald sie nach deiner Bestellung bei dir ankommen. Aber auch diese kommt irgendwann mit ihrer Energie zu einem Ende und dann musst du eine neue besorgen. Wie du den Gehäuseboden deiner Uhr öffnen kannst, erklären wir dir heute.

Schritt 1: Das Glas schützen

Nimm ein weiches Tuch (z.B. ein Küchentuch oder ein Handtuch) und drehe die Uhr um, sodass sie mit dem Glas nach unten liegt. Durch die weiche Unterlage stellst du sicher, dass das Glas nicht zerkratzt wird, während du das Gehäuse öffnest.

Schritt 2: Erkenne, welches Gehäuse du vor dir hast

In der Regel gibt es zwei verschiedene Methoden, um eine Uhr zu öffnen:

  1. Für einen Schraubboden braucht man einen speziellen Gehäuseöffner. Diesen Boden erkennst du daran, dass sich mehrere Einkerbungen auf der Abdeckung befinden.
  2. Einen Druckboden hingegen kannst du mit einem dünnen Küchenmesser oder einem sehr dünnen Werkzeug öffnen. Hierbei handelt es sich um einen komplett glatten Boden. Pass bei der Verwendung deines gewählten Werkzeugs aber auf deine Finger auf, um dich nicht zu schneiden!

Schritt 3: Batterie herausnehmen und prüfen

Sobald das Gehäuse geöffnet ist, kannst du die Batterie herausnehmen. Nun kannst du dich auch vergewissern, welche dass du überhaupt kaufen musst, um sie zu tauschen.

Lässt sie sich nicht mit den Fingern herauslösen, kannst du einen Zahnstocher oder auch eine feine Nadel dazu verwenden. Allerdings sind Gegenstände aus Plastik nicht zu empfehlen. In seltenen Fällen kann es zu Kurzschlüssen kommen.

Schritt 4: Batterie tauschen

Ist die Batterie ausgetauscht, prüfst du noch vor dem Verschließen, ob die Uhr auch wieder wie gewohnt funktioniert.

Schritt 5: Boden schließen

Der Schraubboden wird der Deckel wieder festgeschraubt, der Druckboden wird auf die Abdeckung hinaufgedrückt. Leg auch hier ein weiches Tuch unter die Uhr, um das Glas nicht zu zerkratzen.

Welche Kettenlänge ist die richtige für mich?

Welche Kettenlänge ist die richtige für mich?

Die Halsketten in unserem Sortiment haben in der Regel eine Länge von 45, 60 und 70 Zentimetern. Vereinzelt gibt es auch Ketten mit einer Länge von 50 Zentimetern. Während die kürzeren meist mit einem Verlängerungskettchen ausgestattet sind, damit du problemlos etwas mehr Spielraum zur Verfügung hast, ist natürlich die anfängliche Entscheidung die schwierigste. Heute geben wir dir daher ein paar Tipps dazu, wie du herausfindest, welche Kettenlänge die richtige für dich ist.

Miss die Halsketten ab, die du bereits besitzt

Bestimmt hast du schon die eine oder andere Halskette zu Hause, mit deren Länge du überaus zufrieden bist und die du wirklich gerne trägst.

Dafür musst du die Kette öffnen und ihre gesamte Länge mit einem möglichst langen Lineal oder am besten einem Schneiderband abmessen. Dementsprechend musst du bei der Länge, die eine Kette um deinen Hals misst, auch deren Länge halbieren und noch etwas abrechnen, da jener Teil verlorengeht, den du an deinem Nacken liegen hast. Ein Anhänger mit 60 Zentimeter langer Kette hängt also um die 25 Zentimeter tief von deinem Nacken hinab.

Hat die Kette, die du kaufen möchtest, eine andere Länge, als du gerne hättest, kannst du dir den Anhänger anschauen. Könnte man die Kette abfädeln, kannst du ganz problemlos deine dranmachen. Oder du kaufst dir eine einzelne Kette, denn die bieten wir auch in unterschiedlichen Längen an.

Miss kurze Ketten anhand deiner Kragenweite

Sofern du keinen Choker tragen möchtest, sollte die Kette nicht zu eng um deinen Hals liegen, damit du dich nicht unwohl fühlst. Dafür nimmst du ein Schneidermaßband und misst einmal um deinen Hals. Hierbei handelt es sich um die Mindestlänge, die du brauchst. Nun rechnest du aber noch zwischen 5 bis 10 Zentimeter drauf und schon hast du die optimale Länge für eine kurze Halskette. Gibt es diese Länge nicht, solltest du die nächstgrößere nehmen. Ist also eine Kette nicht mit 45 Zentimetern vorhanden, schau, ob es eine 50-Zentimeter-Kette davon gibt.

Ansonsten gilt auch hier: Schau dir den Anhänger an, ob du ihn abfädeln kannst.

Du dich nach deiner Körpergröße richten

Manche Personen richten sich bei der Wahl ihrer Kettenlänge sogar nach dem, wie groß sie sind. Das rührt daher, dass klein gewachsene Personen mit einer langen Kette ihre Proportionen falsch betonen könnten. Damit wirken sie etwas erschlagen, während kurze Ketten an großgewachsenen Personen schnell übersehen werden. Aber wenn man Schmuck tragen möchte, um damit etwas zu betonen, sollte natürlich das Gegenteil eintreffen.

Generell gilt dabei:

  • Frauen, die kleiner als 1,62 m sind, sollten eine Kette zwischen 40 bis 50 Zentimetern Länge tragen.
  • Frauen, die zwischen 1,62 und 1,70 m groß sind, können sämtliche Kettenlängen tragen.
  • Frauen, die 1,70 m oder größer sind, sollten mehr auf längere Ketten ausweichen.
  • Männer, die bis zu 1,65 m groß sind, sollten kurze Halsketten tragen.
  • Männer, die größer als 1,65 m groß sind, können alle Kettenlängen tragen.
  • Männer, die größer als 1,80 m sind, sollten zwischen 45 bis 60 Zentimeter Kettenlänge auszuwählen.

Diese Durchschnittsangaben gründen darauf, welche Längen der Körpergröße am besten schmeicheln.

Beachte auch den Kragen deiner Kleidung

Wir haben vor einiger Zeit schonmal darüber geschrieben, welche Ketten am besten zu welchem Kragen/Ausschnitt passen. Auch darauf solltest du natürlich achten. Den Artikel dazu findest du hier.

Pen-&-Paper

Pen & Paper – ein Guide für Anfänger

Wer kennt es nicht; Dungeons und Dragons. Oder Das Schwarze Auge. Eine Spielsystemik, die bereits seit 50 Jahren andauert. Daher wird es nun Zeit für einen Pen & Paper Guide! Den größten Aufschwung hatte diese Art des Spielsystems in den 80er und 90er Jahren und es gewinnt mittlerweile aber immer mehr an Bedeutung.

Was ist Pen & Paper überhaupt?

Pen & Paper ist in einer Zeit entstanden, in der der Computer noch keine gesellschaftliche Nutzung hatte und lediglich von Firmen genutzt wurde. Heutzutage kannst du es am ehesten mit World of Warcraft vergleichen, nur eben ohne PC und das die Gestaltung der Welt und alle dort auftretenden Interaktion in deiner Fantasie geschehen. Und genau das macht den Reiz aus. Du gestaltest deine Welt in deinem eigenen Kopf, ohne dass sie in irgendeiner Form auf einem Bildschirm visualisiert oder durch andere vorgegeben wird.

Wie der Name Pen & Paper schon sagt, wird das Spiel mit Stift und Papier gespielt. Auf die weiteren Utensilien gehen wir später allerdings nochmal ein. Jeder Spieler spielt in der Fantasiewelt einen eigenen Charakter und zusammen beschreitet ihr Abenteuer, Aufgaben oder nehmt einfach am gesellschaftlichen Leben teil.

Der Unterschied Pen & Paper und LARP

In gewisser Weise sind sowohl Pen & Paper als LARP Rollenspiele. Der Unterschied besteht bei LARP jedoch darin, dass du dich verkleidest und dich mit anderen triffst und dann dich selbst in einem eigens gestalteten Charakter spielst.

Beim Pen & Paper spielst du einen eigens erstellten Charakter, der lediglich auf Paper besteht. Mit deinen Gedanken spielst du in einer Fantasiewelt. Du musst dich weder verkleiden noch triffst du große Menschenmassen. Du triffst dich und spielst lediglich mit deiner Gruppe und bist in einer Art geschlossenen Gesellschaft.

Pen & Paper Guide – die ersten Schritte

Zunächst müsst ihr euch eine Kategorie aussuchen, in der eure Fantasiewelt stattfinden soll. Die am meisten verbreitetste und auch bekannteste Kategorie sind die Fantasy-Rollenspiele. Du kannst aber auch Rollenspiele aus den Kategorien „Modern“, „Horror & Mystery“ und „Science-Fiction“ auswählen. Je nach Kategorie werden also unterschiedliche Welten bespielt, mit unterschiedlichen Charakteren und unterschiedlichen Pen & Paper-Systemen. Über Jahrzehnte war das Pen & Paper-Spiel „Dungeons and Dragons“ auf dem amerikanischen Markt vertreten und wurde auch auf dem deutschen Markt bekannt. Vielleicht kennst du die TV-Serie „The Big Bang Theory“? In der ein oder anderen Folge spielen die Nerds rund um Sheldon Cooper dieses Rollenspiel. Vor relativ genau 10 Jahren wurde dieses Spiel allerdings von Pathfinder als amerikanischer Marktführer abgelöst. Beide Rollenspiele sind in Deutschland erhältlich. In Deutschland ist der Marktführer „DSA – Das schwarte Auge.“ Dieses Pen & Paper ist mit Abstand das meistgespielte Rollenspiel in Deutschland.

Die konkrete Spielweise

Zunächst bildet ihr also eine Gruppe, die aktiv zusammenspielen möchte. Nachdem ihr euch für eine Kategorie entschieden habt, gibt es eine weitere Sache zu klären. Es gibt einen Meister, der quasi der Geschichtenerzähler und Spielleiter ist. Die restlichen Spieler entscheiden sich für einen Charakter, den sie in den Abenteuern spielen wollen.

Um das nochmal klarzustellen: die Spieler haben jeder einen Charakter im Spiel und nehmen aktiv daran teil. Sie sind ein Charakter in der Fantasiewelt, der z.B. Abenteuer bestreiten muss. Der Meister hat keinen eigenen Charakter, sondern führt die Spieler durch die Abenteuer. Er spielt Gegner, Informanten und alle anderen teilnehmenden und handelnden Personen, die nicht von einem Spieler gespielt werden. Der Meister beschreibt die Szenerie und liefert den Spielern Reize, damit alle Teilnehmer sich „ihre“ Welt vorstellen können. Das kann ganz banal durch die Beschreibung der Umgebung sein mit einigen markanten Gegenständen. Ein konkretes Beispiel wäre eine Wand, die reichlich geschmückt mit Bildern und anderer Dekoration ist. Bei genauerer Betrachtung fällt den Spielern aber auf, dass eine bestimmte Stelle anders gefärbt ist.

Die verschiedenen Arten von Charakteren

Doch welche Möglichkeit hast du als Spieler überhaupt einen Charakter zu gestalten? Lasst euch eines gesagt sein: Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Es ist natürlich abhängig davon, was für ein Genre ihr spielt. Ein Ritter würde beispielsweise nicht in ein modernes Pen & Paper Spiel passen, welches eine Welt ähnlich unserer heutigen Zeit hat. Hier solltet ihr zumindest grob auf Realismus achten. Aber ansonsten könnt ihr spielen, was und wen ihr wollt. Ihr spielt eine Mittelalterwelt und möchtet gerne Legolas von „Herr der Ringe“ verkörpern? Überhaupt kein Problem. Erstellt euch nach Vorlage so einen Charakter und benennt ihn, wie ihr wollt. Soll euer Elf lieber noch ein paar Zauberfertigkeiten haben und dafür etwas weniger Kämpfen. Auch kein Problem. Dann berücksichtigt das einfach bei der Erstellung eures Helden.

Das Regelwerk

Generell könnt ihr eure Regeln so gestalten wie ihr wollt. Eure Gruppe muss sich nur einig werden. Nichts desto trotz gibt es für jedes Pen & Paper-Spiel auch entsprechende Regelwerke dazu. Die meisten sind natürlich nicht kostenlos, aber sie können euch dabei helfen, euren Helden und das Abenteuer auszugestalten. Denn hinter jeder Regel saßen Menschen, die sich damit befasst haben. Das macht durchaus Sinn, denn wie viele verschiedene Arten und Finten fallen euch spontan ein, wenn ihr an eine Kampfsituation von zwei Rittern denkt? Erdenklich viele, nicht wahr? Und genau hier könnt ihr die Regeln zur Hilfe nehmen. In den Regelwerken steht genau geschrieben, welche Voraussetzungen es gibt, was diese „Fertigkeit“ kostet und welche Auswirkung sie hat. Wenn ihr also keine Zeit damit verschwenden wollt, euch eigene Regeln auszudenken, nehmt einfach die fertigen.

Auch bei der Ausgestaltung eures Charakters helfen die Regeln ganz klar. Sie zeigen dir Grenzen auf, in denen du dich frei bewegen kannst. Es macht schließlich keinen Sinn, wenn dein Zauberer stärker als Herkules ist, oder? Auch sonstige, zu beachtende Besonderheiten werden dir so in den Regeln erklärt.

Selbstverständlich ist hier auch eine generelle, einweisende Erklärung zu deinem Pen & Paper-Spiel enthalten.

Lass dich nicht verwirren. Auch Pen & Paper-Spiele entwickeln sich weiter und somit auch ihre Regeln. Es kann also durchaus vorkommen, dass es verschiedene Regelsysteme zu den einzelnen Rollenspielen gibt.

Die benötigten Utensilien

Was braucht ihr alles, damit ihr Pen & Paper-Spiele spielen könnt? Zunächst braucht ihr einen Stift, damit ihr euch entsprechende Notizen machen und euren Charakterbogen ausfüllen könnt. Dann braucht ihr selbstverständlich euer Paper, den Charakterbogen. Zu guter Letzt basiert jedes Pen & Paper-Spiel auf Zufall. Der Zufall wird mit Würfeln bestimmt.  Jeder von euch kennt einen sechs-seitigen Würfel, auch W6 genannt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Würfeln mit verschiedenen Seiten; W3, W10, W20, W100. Die geläufigste ist hier der W20 und sollte in keiner Grundausstattung fehlen.

Darüber hinaus gibt es noch Utensilien, die nicht zwingend notwendig sind, aber es ist schön, wenn man darauf zurückgreifen kann. Diese Utensilien erleichtern die Arbeit oder erhöhen den Spielspaß. Als Beispiel seien hier die verschiedenen Regelhefte und Zusatzhefte für weitere Informationen gemeint oder ein Meisterbogen, indem die wichtigsten Informationen aus allen Regelwerken für den Meister in komprimierter Form zur Verfügung stehen.

Bock auf nen süßen Kuli, um damit deine Punkte beim nächsten Pen & Paper Game festzuhalten? Dann schau mal bei unseren Stiften vorbei!

Der Charakterbogen

Der Charakterbogen ist das Herzstück deines Charakters. Hier stehen alle Informationen zu deinem Charakter gesammelt. Das können grundlegende Informationen wie Haarfarbe und Größe sein oder aber auch spielentscheidende Faktoren wie Eigenschaften und Talente. Das Prinzip von Eigenschaften und Talenten ist überall gleich. Sie werden in manchen Rollenspielen lediglich anders genannt.

Die Eigenschaften

Eigenschaften sind die Charaktermerkmale deines Helden. Dies können Klugheit, Mut, Körperkraft oder ähnliches sein. Eine schlechte Eigenschaft wäre dann z.B. Raumangst. Die Eigenschaften bekommen einen festen Startwert und können immer wieder gesteigert oder gesenkt werden. Das alles geschieht in Absprache mit dem Meister. Erinnerst du dich noch an die oben beschriebene Wand? Bestehst du zum Beispiel eine Klugheitsprobe, indem du einen erforderlichen Wert würfelst, kommt dir die Idee, dass an der farblich veränderten Stelle ein Bild gehangen haben muss.

Die Talente

Die Talente beschreiben schlicht und einfach das, was dein Charakter im Spiel kann. Du kannst Talente lernen. Die meisten Talente haben ebenfalls einen Startwert. Die Zahl bedeutet wie gut du dieses Talent kannst. Als Beispiel sei das Talent schleichen genannt. Um ein Talent zu bestehen musst du entsprechende Proben absolvieren. Die Proben ergeben sich in der Regel aus 3 Eigenschaften, auf die Würfeln musst. Schaffst du die Probe, so gelingt auch dein Talent und du kannst dich z.B. unbemerkt an den Wachen vorbeischleichen. Gelingt die Probe auf die Eigenschaften nicht, so wirst du von den Wachen entdeckt.

Die einzelnen Abenteuer

Der Meister erzählt das Abenteuer und ist immer der Entscheider. Er ist also gleichzeitig auch der Spielleiter und entscheidet in strittigen Fragen. Er erzählt allerdings auch das Abenteuer und beschreibt die Situation, in der sich die Helden befinden. Als Grundlage kann er sich die Geschichte entweder ausdenken oder greift auf bereits bestehende Abenteuer zurück. Diese Abenteuer wurden von anderen Menschen geschrieben und die Geschichte wurde mit Talent- und Eigenschaftsproben bereits durchdacht. Der Meister kann sich, wie bei einem roten Faden, an der Geschichte orientieren oder sie nacherzählen.

Eure Abenteuerpunkte

Bestehen die Helden ein Abenteuer, erhalten Sie danach Abenteuer- oder Erfahrungspunkte. Diese können eingesetzt werden, um Eigenschaften oder Talente zu steigern oder aber ganz neue Talente, in Absprache mit dem Meister, zu erlernen.

Fazit: Pen & Paper für einen enormen Spielspaß

Wir hoffen, dass dir unser Pen & Paper Guide gefallen hat und wir sogar ein wenig Interesse geweckt haben. Rollenspiele bieten also eine sehr interessante, herausfordernde und spannende Alternative für die Freizeitgestaltung. Lass deiner Kreativität freien Lauf und schreite in dein eigenes Abenteuer; egal ob als Meister oder Spiel. Wir wünschen viel Spaß!