Unser Blog

Wir quatschen über alles, was zu uns passt! :D

Wichtige Updates im Zusammenhang mit dem CoronaVirus

Ihr lieben, mittlerweile bleibt es nicht aus, dass auch wir ein paar Worte an euch richten, die im Zusammenhang mit dem CoronaVirus stehen.

Aktuell sieht es in Österreich so aus, dass wir zurecht dazu aufgerufen werden, möglichst in Selbstisolation zu bleiben. Wir beschränken vorerst den Versandzeitpunkt auf donnerstags, werden hier nur einmal eure Bestellungen wegbringen, sodass es unter Umständen zu Verzögerungen bei den Lieferungen kommen kann. Im Moment sind die Poststellen in ganz Österreich noch geöffnet.

Als Entschädigung dafür haben wir bis auf Weiteres die Versandkosten komplett gestrichen, das gilt für jede einzelne Bestellung.

Wir bitten um Verständnis, dass eine Zubuchung von einem Sonderversandservice (Priority, Paketversand, etc.) auch erst mit dem Versandtag greift, an dem wir die Pakete wegbringen! Weiterhin habt ihr natürlich die Möglichkeit, statt dem kostenfreien Standardversand einen anderen zu wählen. Informiert euch gerne hier über die verschiedenen Optionen, die euch zur Verfügung stehen.

In Short: Was ist nun also anders?

  • Alle Bestellungen sind bis auf Weiteres versandkostenfrei.
  • Es kann aktuell zu Lieferungsverzögerungen kommen, für die wir um euer Verständnis bitten.

Ansonsten ändert sich für euch nichts! Ihr könnt weiterhin alles bestellen, was auf Lager ist und wir sind euch für jeden Einkauf und damit auch jede Unterstützung dankbar.

Wir wünschen euch alles Gute.

Dies sind schwere Zeiten, in denen wir uns befinden – wir alle. Wir hoffen, dass es euch, euren Freunden und Familienmitgliedern gut geht. Passt auf euch auf, wascht euch die Hände und bleibt wirklich möglichst zu Hause. Das Internet bietet viel Entertainment (& in unserem Shop gibt es vielen coolen Kram, den ihr euch anschauen könnt (* ^ ω ^) und wir werden diese Krise überstehen.

Fühlt ihr euch einsam? Zögert nicht, Kontakt über Social Media & Messengerdienste mit euren Liebsten aufzunehmen oder wendet euch im Ernstfall an ein Krisentelefon.

Über folgende Telefonnummern könnt ihr euch zu jeder Tages- und Nachtzeit kostenlos Hilfe von Seelsorgern und ausgebildeten Fachkräften holen:

Österreich: 310 87 79 und 310 87 80
Deutschland: 0800 111 0 111, 0800 – 111 0 222 und 0800 – 111 0 333

Weitere Notrufnummern in Österreich und Deutschland.

Die Telefonseelsorge steht euch in beiden Ländern außerdem jederzeit auch per E-Mail / Chat zur Verfügung. Telefonseelsorge DE | AT

An dieser Stelle möchten wir uns außerdem bei allen bedanken, die aktuell sehr hart daran arbeiten, die Versorgung und Gesundheit ihrer Mitmenschen sicherzustellen. Ihr seid super!

Interessantes über Japan

Heute dreht sich alles ganz um Japan! Fangen wir mit ein paar witzigen Kurzfakten an. Wusstest du denn zum Beispiel schon, dass…

  • sich Japaner waschen, bevor sie sich baden?
  • sich Japaner in der Öffentlichkeit nie die Nase putzen?
  • Japaner leidenschaftlich gerne Currygerichte verputzen?
  • es in Japan in fast jeder Ecke irgendwelche Automaten gibt?
  • man in Japan ein Fahrrad um ca. 8.000 Yen kaufen kann?
  • in Japan die Blutgruppen wie Sternzeichen gehandhabt werden?
  • es in Japan folgedessen keine richtigen Sternzeichen gibt?
  • es in Japan Pepsi mit Gurkengeschmack gibt?
  • es in Japan Eis mit Fischgeschmack gibt?
  • man sich in Japan keinen Alkohol selbst nachschenken darf, weil man sonst als Säufer gilt?
  • typisch japanische Toiletten aus einer Schale im Boden bestehen?
  • Japan sehr umweltbewusst ist und die Wiesen, sowie Straßen sehr sauber sind?
  • es in Japan so genannte Kapselhotels gibt, in denen man Mal ganz schnell ausschlafen kann?
  • es in Japan angeblich viereckige Melonen zu kaufen geben soll?
  • es in Japan einen eigenen Feiertag für Pocky gibt? Der 11.11.
  • in Japan ein ganz einfacher Kuss um einiges mehr bedeutet, als hier bei uns? In Japan ist dies nämlich ein indirektes Versprechen, früher oder später einmal miteinander zu schlafen.
  • in Japan der Satz “ich liebe dich” einem Heiratsantrag gleichkommt?
  • dass deshalb auch das japanische Liebesgeständnis auf Deutsch übersetzt “ich mag dich” bedeutet?

Und nun geht es querbeet durch den kunterbunten Alltag von Japan!

Die Legende der Daruma

Daruma Daishi war der Legende zufolge ein buddhistischer Mönch, der im 5. Jahrhundert in Indien lebte. Er reiste von Indien nach China, um dort die Lehren seiner Religion zu verbreiten. Seine Philosophie verbreitete sich erst in China und viele Jahre später auch in Japan, wo sie heute als Zen-Buddhismus bekannt ist. Die Hauptaussage seiner Lehre ist, dass der Mensch nicht durch bestimmte Rituale oder Taten in seinem Leben Erfüllung findet. sondern die Kraft in sich selbst suchen muss.

Das kann nur erreicht werden, indem man sich von negativen Gedanken befreit und seinen Geist durch Meditation reinigt. Die Legende besagt auch, dass der Mönch neun Jahre lang meditierend vor einer Felswand saß und dadurch Erleuchtung fand. Während dieser ganzen Zeit schlief er nicht, aß nicht und trank nicht. Er blinzelte nicht einmal mit den Augen. Da der Mönch während seiner Meditation in eine Decke gehüllt war, wird das Daruma nur als kugelförmiger Rumpf ohne Arme und Beine dargestellt.

In Japan ist es Brauch, dass man zu Neujahr dem Daruma ein Auge schwarz anmalt und wenn am Ende des Jahres (oder auch früher) das Ziel erreicht wurde, wird das zweite Auge schwarz angemalt. Zum Schluss wird das Daruma dann in einem großen Leuchtfeuer – gemeinsam mit vielen anderen – verbrannt.

Hanami – das japanische Kirschblütenfest

Das Kirschblütenfest in Japan gehört zum schönsten, was man in diesem vielseitigen Land erleben kann. Der Begriff “Hanami” ist aus unseren Vorstellungen von Japan wegzudenken, verdirbt sich dahinter doch nicht nur eines der typischsten japanischen, sondern gewiss auch eines der schönsten Feste der Welt. “Hanami” bedeutet im Japanischen soviel wie “Blüten betrachten” und steht für die berühmte japanische Tradition, die Schönheit von in Blüte stehenden Bäumen in der Natur zu genießen.

Besonders im Mittelpunkt dieses Festes steht die japanische Kirschblüte – weshalb dieses Fest auch den Beinamen “Kirschblütenfest” hat. Zu dieser Jahreszeit (Ende Februar, Anfang März) blüht sie voll auf – sie ist in den Gärten Japans viel häufiger anzutreffen, als bei uns. Noch dazu trägt die japanische Kirschblüte keine Früchte, hat dafür aber besonders viele Blüten und wenn der Wind durch die Äste weht, sieht es meist aus als würde es Kirchblüten schneien. Natürlich blühen die Kirschblüten nur kurz auf.

Zu Hanami geht man mit der Familie, den Freunden oder den Kollegen zum Picknicken in den Park und genießet das Spektakel. Da diese Bäume – wie bereits erwähnt – nur kurz erblühen, gibt es nur an einem einzigen Wochenende die Gelegenheit dafür. Darum sind dann auch die Parks und Gärten wahrlich überfüllt und viele Leute müssen schon früh am Morgen los und einen Platz freihalten.

Das waren die Samurai

Im japanischen Shogunat – also der Zeit, in der statt des Kaisers ein militärischer Anführer faktisch die Macht im Staat hatte – verlegten sich einige Clans auf das Kriegshandwerk und bildeten Samurais aus.

Diese Schwertkämpfer waren die militärischen Diener der diversen lokalen Fürste und machten eine harte Lehrzeit durch, die mit dem dritten Lebensjahr begann und neben Schwertkampf, Bogenschießen und Kampfsport natürlich auch Lesen und Schreiben, sowie die Bekämpfung der eigenen Angst beinhaltete.

Samurai hatten auch einige Privilegien: Im Gegensatz zu Normalbürgern, denen das Tragen von Waffen verboten war, durften sie zwei rasiermesserscharfe Schwerter – das lange Katakana und das kurze Wakizashi – mitführen und sogar das gemeine Volk enthaupten, wenn sie sich beleidigt fühlten.

1871, nach dem Ende der Feudalära, wurden die Samurai zwar offiziell abgeschafft, doch ihre Nachfahren genießen noch heute hohes Ansehen und sind oft bedeutende Persönlichkeiten in der japanischen Politik und Wirtschaft.

Was war nochmal eine Geisha?

Geisha – ein Begriff, der uns in eine Zauberwelt reißt, die Träume in uns weckt. Träume von rauschenden Farben, fantastischem Make-up und beeindruckenden Frisuren.

Viele Menschen leben in dem Falschglauben, dass Geishas so etwas wie Prostituierte wären. Dem ist aber definitiv nicht so. Um sich von den Prostituierten abzugrenzen, behielten sie den Namen “Geisha”, der aus den chinesischen Zeichen für Kunstfertigkeit und Person steht und kleideten sich schlicht, um ihre Kunden allein künstlerisch und intellektuell zu unterhalten.

Die Zeit der Abschottung Japans von der restlichen Welt gilt als goldenes Zeitalter der Geisha. Im Gegensatz zu den Vierteln der Prostituierten waren die Geisha-Viertel vor allem von den Reichen und Einflussreichen gut besucht. Sie schätzten die Andersartigkeit der Geisha, die im Gegensatz zu einer normalen japanischen Frau gebildet war und keine Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen nehmen musste.

Die meisten Geisha-Anwärterinnen – auch Maiko genannt – wurden von ihren Eltern an ein Geisha-Haus verkauft, da sie ihre eigenen Kinder nicht ernähren konnten. Die lange Ausbildungszeit war mit harter Arbeit verbunden und und der Werdegang einer guten Geisha war auch für das Okiya (das Geisha-Haus) mit einem enormen Aufwand verbunden.

Eine normale Geisha, die keinen Spitzenstatus erlangte, konnte ihre Schulden Zeit ihres Lebens nicht an das Okiya zurück zahlen und war somit nie wirklich unabhängig.

Mit zunehmenden Einfluss aus dem Westen änderte sich auch das Bild der Geisha radikal. Neue, moderne Modestile verdrängten sie von der Bildfläche. Über Unterhaltungskünstler und Tänzerinnen zu Statussymbol der Reichen bis hin zu verfallenden Traditionen und Werten verkörpert die Geisha in jeder ihrer Entwicklungsphasen ein Stück Japan im Wandel der Zeit.

Religion in Japan

Japanische Religion ist zunächst eine Mischung verschiedener religiöser Einflüsse. Großen Anteil daran haben die verschiedenen buddhistischen Lehren und Institutionen. Als zweites wichtiges Element gilt der Glaube an einheimische Gottheiten, die kami genannt werden und mit denen spezielle Vorstellungen verbunden sind.

Neben den ‘einheimischen’ Göttern werden auch diverse mit dem Buddhismus nach Japan gekommene indische, chinesische und koreanische Gottheiten verehrt. Die Verehrung dieser findet in so genannten Shinto – Schreinen statt, weshalb dieses Element japanischer Religiosität auch als Shintoismus bezeichnet wird.

Daneben sind aber auch Totenseelen, ahnen und Geister ein wichtiger Teil des japanischen Glaubens.

Im Shinto wird nicht nur mit dem Tenno, sondern auch mit dem Brauchtum der volkstümlichen Religiösität eine Verbindung gezogen. Eine wichtige Rolle im Shintoismus spielt die Sonnengöttin Amaterasu, von der sich die Familiendynastie des japanischen Tenno herleitet.

Während der Shintoismus also vor Allem der Verehrung verschiedener Gottheiten hilft, ist der Buddhismus mehr auf die Eigeninitiative des Menschen, um sein Seelenheil zu erreichen, ausgerichtet. Der Ausbruch aus dem mühseligen Kreislauf der ständigen Wiedergeburt ist das Ziel, das nur durch eine vorbildliche Lebensführung und Beherrschung aller Leidenschaften erreicht werden kann. In der modernen japanischen Gesellschaft spielt dieser Glauben vor Allem im Toten- und Ahnenkult eine wichtige Rolle.

Noch ein paar Fakten zur japanischen Religion:

  • Die roten Tore vor einem Schrein heißen Torii, was wortwörtlich übersetzt bedeutet: Da, wo die Vögel sind. Wegen der Form dieses Tores lassen sich Vögel gerne darauf nieder.
  • Zu Silvester werden in den Tempeln die Glocken 108 Mal geschlagen, davon 107 Mal im alten Jahr und einmal im neuen Jahr. Diese ganzen Schläge symbolisieren nach dem Buddhismus die 108 Leiden, die vertrieben werden sollen.
  • Am 1. Januar besuchen die Japaner um Mitternacht eine Shinto – Schrein.
  • Oft wird für Verstorbene der eigenen Familie in der Wohnung ein Schrein aufgestellt – im Shintoismus werden nämlich oft auch Vorfahren als Kami verehrt und der Schrein soll das Andenken bewahren.
  • Feste werden in Japan meist shintoistisch begangen, während Beerdigungen stets in buddhistischer Form stattfinden.

Capsules – die genialsten Automaten der Welt

Es gibt sie für Süßigkeiten, Sushi, Spielzeug… Einfach für alles! Kein Land der Welt besitzt eine höhere Automatendichte, als Japan. 23 Japanern stehen umgerechnet je eine Maschine zur Verfügung. Rund die Hälfte der 5,5 Mio. Geräte sind Getränkeautomaten.

Inzwischen haben diese sogar ganz besondere Funktionen! Der Katastrophenschutzautomat gibt bei schweren Erdbeben Getränke kostenlos frei, während über sein Display statt Werbesprüchen Nachrichten aus dem Einsatzzentrum laufen. Neueste Erfindungen sind zum Beispiel die Automaten, die das Wechselgeld für karitative Zwecke einbehalten oder sprechende Automaten, die eine simple Konversation betreiben.

“Wie geht es Ihnen?” oder “Sie hatten einen anstrengenden Tag!” kommt da teilweise von diesen Automaten, sobald man Geld einwirft. An Orten, an denen sich viele Touristen aufhalten, plappern die Maschinen sogar in Englisch, Chinesisch oder auch Portugiesisch.

100-Yen-Shops: Der Shopping-Himmel auf Erden!

Jeder kennt sicher diese 99 – Cent – Shops oder 10 – Schilling bzw. 10 – Mark – Shops, wie sie früher in Österreich und Deutschland geheißen haben. Selbst wenn es ständig überall heißt, dass Japan ein nicht gerade günstiges Land ist, gibt es auch dort so genannte 100 – Yen – Shops.

Kurze Anmerkung: umgerechnet sind 100 Yen etwa 60 Cent bei uns.

Nun, solche Shops findet man in Japan an nahezu jeder Straßenecke – genau wie Süßigkeiten- oder Getränkeautomaten – aber dies ist eine andere Geschichte. In diesen 100 – Yen – Shops kann man Kleidung, Spielsachen, Mangas, kleine und große Geschenke, Kosmetik und sogar Lebensmittel finden.

In Shibuya befindet sich der größte Shop seiner Sorte – er zieht sich über 5 Stockwerke und verkauft wirklich alles, was das Herz begehrt. Für Studenten und Schüler z. B. dürften solche Shops der Himmel auf Erden sein. Kein Wunder, dass sie immer überfüllt sind.

Armband, Armreif oder Armspange – finde deinen Stil

Armband, Armreif oder Armspange – was passt eigentlich am besten zu dir? Eine Frage, mit der wir uns überraschend oft beschäftigen, wenn es darum geht, einen hübschen Schmuck für unser Handgelenk auszuwählen. Bevor wir uns aber im Detail damit auseinandersetzen, welcher Stil wozu passt, schauen wir uns zunächst die Unterschiede an.

 

Armband, Armreif oder Armspange – finde deinen StilArmband, Armreif oder Armspange – finde deinen StilArmband, Armreif oder Armspange – finde deinen Stil

Von links nach rechts: Armband, Armreif, Armspange
Klick auf das jeweilige Bild, um zum Produkt zu gelangen!

 

Armbänder sind flexibel und legen sich immer um das Handgelenk bzw. passen sich diesem an. Sie können aus Metallösen, Gummizugbändern, Stoffen, Leder und anderen flexiblen Materialien bestehen. Armreifen sind feste Ringe, in die man in der Regel mit dem Handgelenk hineinschlüpft. Es gibt aber auch Reifen, die eine Öffnung besitzen oder direkt an einer Seite geöffnet ist. Genau genommen handelt es sich bei letzteren schon um eine Armspange. Die werden nämlich an den Arm geklemmt und gar nicht am Handgelenk getragen. Aber auch Armreifen kann man sich den Unterarm entlang schieben und sie dort tragen. Armspangen trägt man meist am Oberarm.

Mit der Zeit haben sich auch die Kombinations- und Tragweisen verändert, die bei solchen Schmuckstücken zum Einsatz kommen. So tragen mittlerweile immer mehr Personen Spangen und Reifen am Handgelenk. Einfach, weil sie gerne ein Schmuckstück dort haben, aber nichts wollen, das sich die ganze Zeit an jedem Millimeter bewegt.

Wie geht es dir dabei, wenn du ein Armband anziehst, stört dich, dass es in Bewegung bleibt oder ist es gerade das, was du so gern hast?

Bei der Frage danach, welchen Stil man anwenden sollte, spielen rein die persönlichen Präferenzen eine Rolle. Alles andere verhält sich wie üblich; solange man keine Farben zwischen Schmuckstück und Kleidung kombiniert, die sich miteinander schlagen, ist alles in Ordnung.

Aufpassen musst du bei Armspangen, wenn du sie verbiegst

Denn diese Schmuckstücke bestehen in der Regel aus Metall und das bricht, wenn man es andauernd verbiegt. Auch Armreifen aus reinem Gold oder Silber sind anfällig dafür, Schaden zu nehmen, wenn man sie andauernd verbiegt.

Trick 17: Reibe dein Schmuckstück an der Stelle, die beim Verbiegen belastet wird. So verformt es sich leichter, ohne direkt zu Bruch zu gehen.

Sollte ich meinen Kids wirklich Kinderschmuck kaufen?

Kinderschmuck ist eine hervorragende Möglichkeit, um unseren Kleinsten die Gelegenheit zu geben, sich selbst zu inszenieren. Schon in frühem Alter fangen wir damit an, unser Äußeres stärker wahrzunehmen und beschäftigen uns auch – wenngleich meist unterbewusst – sehr früh damit, was uns gefällt und wie wir uns attraktiver gestalten könnten. Gerade für Kinder ist Schmuck daher etwas Besonderes. Heute möchten wir dir einen Ratgeber speziell zu diesem Thema an die Hand geben. Denn es gibt so einige Gedanken und Vorkehrungen, die zu treffen sind, sobald die Kleinsten etwas Schmuck erhalten.

Ab welchem Alter können Kinder Schmuck tragen?

Obwohl Babys oft schon Halsketten und Armbänder umgelegt bekommen, möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass das zu viele Gefahren mit sich bringen kann. Die Strangulationsgefahr ist zu groß, zu schnell kann durch das schwierige Drauflegen die Blutzufuhr abgetrennt werden und das Chaos bricht los.

Ohrringe sollten Kinder im Kleinkindalter sowieso noch nicht tragen, da dafür extra Ohrlöcher gestochen werden müssten. Eine Ausnahme stellen dabei Ohrklemmen dar, die ohne Probleme am Ohr angebracht werden können.

Ohrlöcher werden vom Körper als offene Wunden wahrgenommen. In jungen Jahren kann es daher schnell zu schwierigen Entzündungen kommen. Außerdem kommt es nicht selten vor, dass die Ohrlöcher von Kindern im Teenageralter nochmal gestochen werden müssen, da sie zuvor binnen kürzester Zeit zuwachsen.

Kinder können Gefahren noch nicht richtig einschätzen. Sie toben im Hof und auf der Wiese, laufen durch Geäst und klettern auf Bäume. Auch der Spielplatz bietet zahlreiche Verletzungsgefahren, mit Ohrringen und Halsketten wie auch Armbändern ist hier nicht zu spaßen.

Zwar gibt es heutzutage schon Materialien, die extra darauf ausgelegt sind, im Ernstfall zu reißen. Oder man greift auf Armbänder zurück, die über ein Gummizugband anstatt einem Kettchen verfügen. Aber die optimale Lösung wäre es, dem Kind den Schmuck abzunehmen, sobald es in die Spielphase übergeht und ihm beizubringen, die Halskette abzunehmen, wenn es in der Schule das Klettergerüst erklimmt.

Daneben besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Kette an die Größe des Kindes anzupassen. Eine Halskette sollte nicht die Maße eines Chokers annehmen, aber zumindest so eng anliegen, dass noch zwei Fingerbreit zwischen Kette und Hals Platz haben – und zwar an den Fingern eines Erwachsenen gemessen.

Hautverträgliche Materialien sind wichtig

Der meiste Schmuck, den du in unserem Shop finden kannst, ist ohnehin nickelfrei. Bleifrei sind außerdem alle Stücke. Daneben wäre es natürlich vorteilhaft, auf Kunststoffschmuck zurückzugreifen, insbesondere wenn es um Ringe geht.

 

Sollte ich meinen Kids wirklich Kinderschmuck kaufen?Sollte ich meinen Kids wirklich Kinderschmuck kaufen?

Kleiner Kinderring – 4,50 € – hier zu finden

 

Du solltest dir allerdings darüber bewusst sein, dass selbst hochwertige Materialien ohne Nickel schnell abgetragen wirken können. Da es sich dabei oft um sehr feine Oberflächen handelt, weisen sie schnell Abschleifer und Kratzer ab, sobald das Kind häufig damit auf dem Boden krabbelt oder über rauen Tischflächen spielt. Allerdings klingt es wilder, als es am Ende wirklich ist. Im Grunde ist es eine ganz normale Abnutzung, die auch Erwachsene zustande bringen.

Was du deinem Kind beibringen solltest

Zum Schluss noch ein paar schnelle Tipps, was den Alltag mit Kind und Schmuck betrifft:

  • Ein Reminder: Bring deinem Kind bei, dass es eine lange Halskette abnimmt, bevor es draußen spielt und zu toben beginnt.
  • Vor dem Turnunterricht sollte generell jeder Schmuck abgelegt werden, auch Ohrringe.
  • Bring deinem Kind bei, dass es seinen Ring abnimmt, bevor es sich die Hände wäscht.
  • Außerdem sollte es insbesondere Halsketten vor dem Schlafen ablegen, um sich nicht am Ende zu verheddern und in Gefahr zu bringen. Auch restlicher Schmuck sollte außerhalb des Bettes bleiben, wenn es zum Schlafen geht, damit nichts beschädigt wird.

Coole Geschenkideen für Nerds – Geburtstag, Valentinstag, Weihnachten & mehr

Wir könnten’s uns jetzt ganz einfach machen und dir empfehlen, dich einfach in unserem Shop umzusehen. Du wirst schon irgendwie fündig werden, denn wer, wenn nicht wird, bietet jede Menge genialen Kram an, der Nerds zum Quietschen bringen wird und ihnen ein Funkeln in die Augen treibt? Ne, aber darum geht’s in diesem Artikel nun nicht. Wir wollen dir stattdessen einen Ratgeber mit an die Hand geben, wie auch garantiert jeder Anlass ein Grinsen für beide Seiten übrig hat – für dich, weil das Geschenk ein voller Erfolg ist und für den oder die Beschenkte/n, weil die Freude so groß ist.

Das 1×1 des Schenkens – das musst du wissen

Es geht eigentlich gar nicht darum, dass das Geschenk eine Stange Geld gekostet hat oder man weiß Gott wie viel Zeit darin investiert hat. Eigentlich sehnt sich jeder von uns doch nur danach, gehört und gesehen zu werden. Sprich, dein Geschenk stellt im Optimalfall unter Beweis, dass du aufmerksam am Leben des Beschenkten teilnimmst und du seine oder ihre Vorlieben kennst – und respektierst!

Ein Buchliebhaber bekommt einen Gutschein anstatt eines Buches, weil die Gefahr einfach zu groß wäre, dass das gekaufte Exemplar schon längst Teil der Sammlung ist. Ein Fan von Anime & Manga bekommt ein kleines Pixel-Art Kunstwerk aus der liebsten Serie und ein Comicliebhaber ein Lexikon zur liebsten Serie.

Aber wie weißt du, ob das Geschenk wirklich gut ist?

Nicht jeder, der gerne Computerspiele zockt, liest auch gern. Also ist ein Buch über Minecraft, WoW und Co. vielleicht doch nicht so eine gute Idee, nicht wahr? Das Knackwort lautet Beobachtung!

Brainstorme einfach ein bisschen. Du kennst den Beschenkten schließlich besser, als wir. Welche Utensilien hat er oder sie in seinem täglichen Leben ständig in Gebrauch, welche Serien & Co. bevorzugt er? Und zack, schon wäre eine Idee für den Videospiel-Nerd, der viel Kaffee trinkt eine Tasse seines aktuell liebsten Games.

Und genau das Prinzip kannst du wahlweise ummünzen, so wie du es eben brauchst.

Die findest du cool? Dann schau mal hier!

Wann etwas kaufen, wann etwas basteln?

Der größte ausschlaggebende Faktor hierfür ist natürlich das dir zur Verfügung stehende Budget. Kannst du es dir leisten, demjenigen etwas zu kaufen? Es gibt hierfür drei Ausgangssituationen:

  • Ja und du kaufst auch das geplante Geschenk.
  • Nein, weil dir gar kein Budget zur Verfügung steht. Vielleicht hast du dann anhand der dir gegebenen Materialien zu Hause die Chance, etwas zu basteln, das passen könnte.
  • Ja, aber das vorhandene Budget reicht nicht für das geplante Geschenk. Beispiel: Tasse. Dann kannst du vielleicht eine weiße Tasse kaufen und selbst eine Fanart drauf zeichnen.
Wenn du weißt, dass der oder die Beschenke lieber persönliche Dinge bekommt, solltest du generell darüber nachdenken, das Geschenk zu basteln!

Ein paar coole Geschenkideen für Nerds

  • Ein Moodboard mit den liebsten Serien, Comics, Filmen und Videospielen des Beschenkten.
  • Eine kleine Stoffpuppe (gehäkelt/genäht) vom liebsten Charakter.
  • Ein Pixel-Porträt eines geliebten Charakters, gefertigt aus Bügelperlen.
  • Ein Gutschein für einen gemeinsamen Kinobesuch. Oder für eine Spieleplattform. Oder oder oder…
  • Ein Fresspaket für’s Binge-Watching.
  • Eintrittskarten für eine Convention oder ein Konzert.
  • Ein Indizien Board über eine komplexe Theorie eines bestimmten Fandoms.
  • Ein Brettspiel, das ihr dann gemeinsam spielt.
  • Eine Bucket-List mit Dingen, die ihr unbedingt noch zusammen erleben müsst.
  • Selbstgebastelte Türschilder, die eine Quest und ein Ziel aufhängen – z.B. für die Klotür.
  • Ein aus Stecksteinen zusammengebautes Schlüsselschild.
  • Selbstgenähte Kissen, die aussehen wie Tetrissteine.
  • Eine selbstgehäkelte Decke (was für eine Arbeit!).
  • Ein selbst gestaltetes Zauberkunst- oder Zaubertränkebuch.
  • Ein Steckbrief über den liebsten Schauspieler (Tipp: Schau dazu eine Menge Interviews von ihm/ihr!).
  • Eine selbstgebastelte Girlande mit Memes oder den Ausschnitten lustiger Gesichter/Köpfe eines Schauspielers oder Charakters.
So wechselt man eine Uhrenbatterie

So tauscht man die Batterie einer Armbanduhr

Die Uhren, die du bei uns kaufen kannst, sind bereits mit einer Batterie ausgestattet und somit funktionsfähig, sobald sie nach deiner Bestellung bei dir ankommen. Aber auch diese kommt irgendwann mit ihrer Energie zu einem Ende und dann musst du eine neue besorgen. Wie du den Gehäuseboden deiner Uhr öffnen kannst, erklären wir dir heute.

Schritt 1: Das Glas schützen

Nimm ein weiches Tuch (z.B. ein Küchentuch oder ein Handtuch) und drehe die Uhr um, sodass sie mit dem Glas nach unten liegt. Durch die weiche Unterlage stellst du sicher, dass das Glas nicht zerkratzt wird, während du das Gehäuse öffnest.

Schritt 2: Erkenne, welches Gehäuse du vor dir hast

In der Regel gibt es zwei verschiedene Methoden, um eine Uhr zu öffnen:

  1. Für einen Schraubboden braucht man einen speziellen Gehäuseöffner. Diesen Boden erkennst du daran, dass sich mehrere Einkerbungen auf der Abdeckung befinden.
  2. Einen Druckboden hingegen kannst du mit einem dünnen Küchenmesser oder einem sehr dünnen Werkzeug öffnen. Hierbei handelt es sich um einen komplett glatten Boden. Pass bei der Verwendung deines gewählten Werkzeugs aber auf deine Finger auf, um dich nicht zu schneiden!

Schritt 3: Batterie herausnehmen und prüfen

Sobald das Gehäuse geöffnet ist, kannst du die Batterie herausnehmen. Nun kannst du dich auch vergewissern, welche dass du überhaupt kaufen musst, um sie zu tauschen.

Lässt sie sich nicht mit den Fingern herauslösen, kannst du einen Zahnstocher oder auch eine feine Nadel dazu verwenden. Allerdings sind Gegenstände aus Plastik nicht zu empfehlen. In seltenen Fällen kann es zu Kurzschlüssen kommen.

Schritt 4: Batterie tauschen

Ist die Batterie ausgetauscht, prüfst du noch vor dem Verschließen, ob die Uhr auch wieder wie gewohnt funktioniert.

Schritt 5: Boden schließen

Der Schraubboden wird der Deckel wieder festgeschraubt, der Druckboden wird auf die Abdeckung hinaufgedrückt. Leg auch hier ein weiches Tuch unter die Uhr, um das Glas nicht zu zerkratzen.

Welche Kettenlänge ist die richtige für mich?

Welche Kettenlänge ist die richtige für mich?

Die Halsketten in unserem Sortiment haben in der Regel eine Länge von 45, 60 und 70 Zentimetern. Vereinzelt gibt es auch Ketten mit einer Länge von 50 Zentimetern. Während die kürzeren meist mit einem Verlängerungskettchen ausgestattet sind, damit du problemlos etwas mehr Spielraum zur Verfügung hast, ist natürlich die anfängliche Entscheidung die schwierigste. Heute geben wir dir daher ein paar Tipps dazu, wie du herausfindest, welche Kettenlänge die richtige für dich ist.

Miss die Halsketten ab, die du bereits besitzt

Bestimmt hast du schon die eine oder andere Halskette zu Hause, mit deren Länge du überaus zufrieden bist und die du wirklich gerne trägst.

Dafür musst du die Kette öffnen und ihre gesamte Länge mit einem möglichst langen Lineal oder am besten einem Schneiderband abmessen. Dementsprechend musst du bei der Länge, die eine Kette um deinen Hals misst, auch deren Länge halbieren und noch etwas abrechnen, da jener Teil verlorengeht, den du an deinem Nacken liegen hast. Ein Anhänger mit 60 Zentimeter langer Kette hängt also um die 25 Zentimeter tief von deinem Nacken hinab.

Hat die Kette, die du kaufen möchtest, eine andere Länge, als du gerne hättest, kannst du dir den Anhänger anschauen. Könnte man die Kette abfädeln, kannst du ganz problemlos deine dranmachen. Oder du kaufst dir eine einzelne Kette, denn die bieten wir auch in unterschiedlichen Längen an.

Miss kurze Ketten anhand deiner Kragenweite

Sofern du keinen Choker tragen möchtest, sollte die Kette nicht zu eng um deinen Hals liegen, damit du dich nicht unwohl fühlst. Dafür nimmst du ein Schneidermaßband und misst einmal um deinen Hals. Hierbei handelt es sich um die Mindestlänge, die du brauchst. Nun rechnest du aber noch zwischen 5 bis 10 Zentimeter drauf und schon hast du die optimale Länge für eine kurze Halskette. Gibt es diese Länge nicht, solltest du die nächstgrößere nehmen. Ist also eine Kette nicht mit 45 Zentimetern vorhanden, schau, ob es eine 50-Zentimeter-Kette davon gibt.

Ansonsten gilt auch hier: Schau dir den Anhänger an, ob du ihn abfädeln kannst.

Du dich nach deiner Körpergröße richten

Manche Personen richten sich bei der Wahl ihrer Kettenlänge sogar nach dem, wie groß sie sind. Das rührt daher, dass klein gewachsene Personen mit einer langen Kette ihre Proportionen falsch betonen könnten. Damit wirken sie etwas erschlagen, während kurze Ketten an großgewachsenen Personen schnell übersehen werden. Aber wenn man Schmuck tragen möchte, um damit etwas zu betonen, sollte natürlich das Gegenteil eintreffen.

Generell gilt dabei:

  • Frauen, die kleiner als 1,62 m sind, sollten eine Kette zwischen 40 bis 50 Zentimetern Länge tragen.
  • Frauen, die zwischen 1,62 und 1,70 m groß sind, können sämtliche Kettenlängen tragen.
  • Frauen, die 1,70 m oder größer sind, sollten mehr auf längere Ketten ausweichen.
  • Männer, die bis zu 1,65 m groß sind, sollten kurze Halsketten tragen.
  • Männer, die größer als 1,65 m groß sind, können alle Kettenlängen tragen.
  • Männer, die größer als 1,80 m sind, sollten zwischen 45 bis 60 Zentimeter Kettenlänge auszuwählen.

Diese Durchschnittsangaben gründen darauf, welche Längen der Körpergröße am besten schmeicheln.

Beachte auch den Kragen deiner Kleidung

Wir haben vor einiger Zeit schonmal darüber geschrieben, welche Ketten am besten zu welchem Kragen/Ausschnitt passen. Auch darauf solltest du natürlich achten. Den Artikel dazu findest du hier.

Pen-&-Paper

Pen & Paper – ein Guide für Anfänger

Wer kennt es nicht; Dungeons und Dragons. Oder Das Schwarze Auge. Eine Spielsystemik, die bereits seit 50 Jahren andauert. Daher wird es nun Zeit für einen Pen & Paper Guide! Den größten Aufschwung hatte diese Art des Spielsystems in den 80er und 90er Jahren und es gewinnt mittlerweile aber immer mehr an Bedeutung.

Was ist Pen & Paper überhaupt?

Pen & Paper ist in einer Zeit entstanden, in der der Computer noch keine gesellschaftliche Nutzung hatte und lediglich von Firmen genutzt wurde. Heutzutage kannst du es am ehesten mit World of Warcraft vergleichen, nur eben ohne PC und das die Gestaltung der Welt und alle dort auftretenden Interaktion in deiner Fantasie geschehen. Und genau das macht den Reiz aus. Du gestaltest deine Welt in deinem eigenen Kopf, ohne dass sie in irgendeiner Form auf einem Bildschirm visualisiert oder durch andere vorgegeben wird.

Wie der Name Pen & Paper schon sagt, wird das Spiel mit Stift und Papier gespielt. Auf die weiteren Utensilien gehen wir später allerdings nochmal ein. Jeder Spieler spielt in der Fantasiewelt einen eigenen Charakter und zusammen beschreitet ihr Abenteuer, Aufgaben oder nehmt einfach am gesellschaftlichen Leben teil.

Der Unterschied Pen & Paper und LARP

In gewisser Weise sind sowohl Pen & Paper als LARP Rollenspiele. Der Unterschied besteht bei LARP jedoch darin, dass du dich verkleidest und dich mit anderen triffst und dann dich selbst in einem eigens gestalteten Charakter spielst.

Beim Pen & Paper spielst du einen eigens erstellten Charakter, der lediglich auf Paper besteht. Mit deinen Gedanken spielst du in einer Fantasiewelt. Du musst dich weder verkleiden noch triffst du große Menschenmassen. Du triffst dich und spielst lediglich mit deiner Gruppe und bist in einer Art geschlossenen Gesellschaft.

Pen & Paper Guide – die ersten Schritte

Zunächst müsst ihr euch eine Kategorie aussuchen, in der eure Fantasiewelt stattfinden soll. Die am meisten verbreitetste und auch bekannteste Kategorie sind die Fantasy-Rollenspiele. Du kannst aber auch Rollenspiele aus den Kategorien „Modern“, „Horror & Mystery“ und „Science-Fiction“ auswählen. Je nach Kategorie werden also unterschiedliche Welten bespielt, mit unterschiedlichen Charakteren und unterschiedlichen Pen & Paper-Systemen. Über Jahrzehnte war das Pen & Paper-Spiel „Dungeons and Dragons“ auf dem amerikanischen Markt vertreten und wurde auch auf dem deutschen Markt bekannt. Vielleicht kennst du die TV-Serie „The Big Bang Theory“? In der ein oder anderen Folge spielen die Nerds rund um Sheldon Cooper dieses Rollenspiel. Vor relativ genau 10 Jahren wurde dieses Spiel allerdings von Pathfinder als amerikanischer Marktführer abgelöst. Beide Rollenspiele sind in Deutschland erhältlich. In Deutschland ist der Marktführer „DSA – Das schwarte Auge.“ Dieses Pen & Paper ist mit Abstand das meistgespielte Rollenspiel in Deutschland.

Die konkrete Spielweise

Zunächst bildet ihr also eine Gruppe, die aktiv zusammenspielen möchte. Nachdem ihr euch für eine Kategorie entschieden habt, gibt es eine weitere Sache zu klären. Es gibt einen Meister, der quasi der Geschichtenerzähler und Spielleiter ist. Die restlichen Spieler entscheiden sich für einen Charakter, den sie in den Abenteuern spielen wollen.

Um das nochmal klarzustellen: die Spieler haben jeder einen Charakter im Spiel und nehmen aktiv daran teil. Sie sind ein Charakter in der Fantasiewelt, der z.B. Abenteuer bestreiten muss. Der Meister hat keinen eigenen Charakter, sondern führt die Spieler durch die Abenteuer. Er spielt Gegner, Informanten und alle anderen teilnehmenden und handelnden Personen, die nicht von einem Spieler gespielt werden. Der Meister beschreibt die Szenerie und liefert den Spielern Reize, damit alle Teilnehmer sich „ihre“ Welt vorstellen können. Das kann ganz banal durch die Beschreibung der Umgebung sein mit einigen markanten Gegenständen. Ein konkretes Beispiel wäre eine Wand, die reichlich geschmückt mit Bildern und anderer Dekoration ist. Bei genauerer Betrachtung fällt den Spielern aber auf, dass eine bestimmte Stelle anders gefärbt ist.

Die verschiedenen Arten von Charakteren

Doch welche Möglichkeit hast du als Spieler überhaupt einen Charakter zu gestalten? Lasst euch eines gesagt sein: Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Es ist natürlich abhängig davon, was für ein Genre ihr spielt. Ein Ritter würde beispielsweise nicht in ein modernes Pen & Paper Spiel passen, welches eine Welt ähnlich unserer heutigen Zeit hat. Hier solltet ihr zumindest grob auf Realismus achten. Aber ansonsten könnt ihr spielen, was und wen ihr wollt. Ihr spielt eine Mittelalterwelt und möchtet gerne Legolas von „Herr der Ringe“ verkörpern? Überhaupt kein Problem. Erstellt euch nach Vorlage so einen Charakter und benennt ihn, wie ihr wollt. Soll euer Elf lieber noch ein paar Zauberfertigkeiten haben und dafür etwas weniger Kämpfen. Auch kein Problem. Dann berücksichtigt das einfach bei der Erstellung eures Helden.

Das Regelwerk

Generell könnt ihr eure Regeln so gestalten wie ihr wollt. Eure Gruppe muss sich nur einig werden. Nichts desto trotz gibt es für jedes Pen & Paper-Spiel auch entsprechende Regelwerke dazu. Die meisten sind natürlich nicht kostenlos, aber sie können euch dabei helfen, euren Helden und das Abenteuer auszugestalten. Denn hinter jeder Regel saßen Menschen, die sich damit befasst haben. Das macht durchaus Sinn, denn wie viele verschiedene Arten und Finten fallen euch spontan ein, wenn ihr an eine Kampfsituation von zwei Rittern denkt? Erdenklich viele, nicht wahr? Und genau hier könnt ihr die Regeln zur Hilfe nehmen. In den Regelwerken steht genau geschrieben, welche Voraussetzungen es gibt, was diese „Fertigkeit“ kostet und welche Auswirkung sie hat. Wenn ihr also keine Zeit damit verschwenden wollt, euch eigene Regeln auszudenken, nehmt einfach die fertigen.

Auch bei der Ausgestaltung eures Charakters helfen die Regeln ganz klar. Sie zeigen dir Grenzen auf, in denen du dich frei bewegen kannst. Es macht schließlich keinen Sinn, wenn dein Zauberer stärker als Herkules ist, oder? Auch sonstige, zu beachtende Besonderheiten werden dir so in den Regeln erklärt.

Selbstverständlich ist hier auch eine generelle, einweisende Erklärung zu deinem Pen & Paper-Spiel enthalten.

Lass dich nicht verwirren. Auch Pen & Paper-Spiele entwickeln sich weiter und somit auch ihre Regeln. Es kann also durchaus vorkommen, dass es verschiedene Regelsysteme zu den einzelnen Rollenspielen gibt.

Die benötigten Utensilien

Was braucht ihr alles, damit ihr Pen & Paper-Spiele spielen könnt? Zunächst braucht ihr einen Stift, damit ihr euch entsprechende Notizen machen und euren Charakterbogen ausfüllen könnt. Dann braucht ihr selbstverständlich euer Paper, den Charakterbogen. Zu guter Letzt basiert jedes Pen & Paper-Spiel auf Zufall. Der Zufall wird mit Würfeln bestimmt.  Jeder von euch kennt einen sechs-seitigen Würfel, auch W6 genannt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Würfeln mit verschiedenen Seiten; W3, W10, W20, W100. Die geläufigste ist hier der W20 und sollte in keiner Grundausstattung fehlen.

Darüber hinaus gibt es noch Utensilien, die nicht zwingend notwendig sind, aber es ist schön, wenn man darauf zurückgreifen kann. Diese Utensilien erleichtern die Arbeit oder erhöhen den Spielspaß. Als Beispiel seien hier die verschiedenen Regelhefte und Zusatzhefte für weitere Informationen gemeint oder ein Meisterbogen, indem die wichtigsten Informationen aus allen Regelwerken für den Meister in komprimierter Form zur Verfügung stehen.

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Der Charakterbogen

Der Charakterbogen ist das Herzstück deines Charakters. Hier stehen alle Informationen zu deinem Charakter gesammelt. Das können grundlegende Informationen wie Haarfarbe und Größe sein oder aber auch spielentscheidende Faktoren wie Eigenschaften und Talente. Das Prinzip von Eigenschaften und Talenten ist überall gleich. Sie werden in manchen Rollenspielen lediglich anders genannt.

Die Eigenschaften

Eigenschaften sind die Charaktermerkmale deines Helden. Dies können Klugheit, Mut, Körperkraft oder ähnliches sein. Eine schlechte Eigenschaft wäre dann z.B. Raumangst. Die Eigenschaften bekommen einen festen Startwert und können immer wieder gesteigert oder gesenkt werden. Das alles geschieht in Absprache mit dem Meister. Erinnerst du dich noch an die oben beschriebene Wand? Bestehst du zum Beispiel eine Klugheitsprobe, indem du einen erforderlichen Wert würfelst, kommt dir die Idee, dass an der farblich veränderten Stelle ein Bild gehangen haben muss.

Die Talente

Die Talente beschreiben schlicht und einfach das, was dein Charakter im Spiel kann. Du kannst Talente lernen. Die meisten Talente haben ebenfalls einen Startwert. Die Zahl bedeutet wie gut du dieses Talent kannst. Als Beispiel sei das Talent schleichen genannt. Um ein Talent zu bestehen musst du entsprechende Proben absolvieren. Die Proben ergeben sich in der Regel aus 3 Eigenschaften, auf die Würfeln musst. Schaffst du die Probe, so gelingt auch dein Talent und du kannst dich z.B. unbemerkt an den Wachen vorbeischleichen. Gelingt die Probe auf die Eigenschaften nicht, so wirst du von den Wachen entdeckt.

Die einzelnen Abenteuer

Der Meister erzählt das Abenteuer und ist immer der Entscheider. Er ist also gleichzeitig auch der Spielleiter und entscheidet in strittigen Fragen. Er erzählt allerdings auch das Abenteuer und beschreibt die Situation, in der sich die Helden befinden. Als Grundlage kann er sich die Geschichte entweder ausdenken oder greift auf bereits bestehende Abenteuer zurück. Diese Abenteuer wurden von anderen Menschen geschrieben und die Geschichte wurde mit Talent- und Eigenschaftsproben bereits durchdacht. Der Meister kann sich, wie bei einem roten Faden, an der Geschichte orientieren oder sie nacherzählen.

Eure Abenteuerpunkte

Bestehen die Helden ein Abenteuer, erhalten Sie danach Abenteuer- oder Erfahrungspunkte. Diese können eingesetzt werden, um Eigenschaften oder Talente zu steigern oder aber ganz neue Talente, in Absprache mit dem Meister, zu erlernen.

Fazit: Pen & Paper für einen enormen Spielspaß

Wir hoffen, dass dir unser Pen & Paper Guide gefallen hat und wir sogar ein wenig Interesse geweckt haben. Rollenspiele bieten also eine sehr interessante, herausfordernde und spannende Alternative für die Freizeitgestaltung. Lass deiner Kreativität freien Lauf und schreite in dein eigenes Abenteuer; egal ob als Meister oder Spiel. Wir wünschen viel Spaß!

(Creepypasta) Mein Danbo und sein Eigenleben

Über eine Internetseite habe ich einen super schönen Danbo gefunden. Für die, die nicht wissen, was ein Danbo ist: Die Figur entstammt einem Manga namens „Yotsuba&!“. Dort ist die Figur ein Kostüm, welches aus Pappkartons gefertigt ist.

Ich hatte mich schon gewundert, warum den jemand loswerden will. Sogar noch für einen ziemlich kleinen Preis. Der Zustand soll laut der Website ein bisschen verbeult sein, doch das störte mich nicht. Eher war ich froh, dass ich einen weiteren Danbo zu meiner Sammlung hinzufügen könnte. Ihr müsst wissen, dass ich eine leidenschaftliche Mangasammlerin bin. Ich habe nahezu 500 Mangas und dazugehöriges Merchandise in meiner kleinen Wohnung in Berlin stehen. Auf jedes einzelne Teil bin ich unglaublich stolz und ich hege meine Sammlung jeden Tag. „Yotsuba&!“ ist einer meiner Lieblingsmangas und ich habe schon fünf Danbos bei mir stehen. Dieser Danbo, den ich gefunden habe, ist allerdings etwas Besonderes. Das hat man mir versichert. Er hat leuchtende Augen und ist etwas größer als die üblichen Danbos.

Voller Vorfreude bin ich also aufgestanden, denn heute sollte das Paket mit meinem Danbo ankommen. Ich reiße die Tür auf und entnehme dem überraschten Postboten das Paket. Das Paket war ein wenig angeschlagen und hatte ein paar Stockflecken. Doch ich störe mich nicht daran, denn es ist schließlich die Post, von welcher das Paket kam. Die schert sich ja nicht sonderlich um ihre Pakete. Schließlich öffne ich das Paket vorsichtig und ein in Luftpolsterfolie gewickelter Danbo kommt zum Vorschein. Er hatte einen kleinen Fleck an der Stelle, wo eigentlich das Herz ist, aber das stört mich nicht sonderlich. Sein Kopf war ein bisschen angeschlagen, doch auch das nehme ich hin. Schließlich ist der Danbo fast 45cm groß und ich hatte nur zwanzig Euro für den hübschen Kerl bezahlt.

Ich stelle ihn in mein Regal, neben die anderen Danbos, in der Hoffnung, er würde sich dort wohlfühlen. Ein paar Minuten betrachte ich ihn, danach gehe ich dann wieder ins Wohnzimmer und widme mich weiter meiner Arbeit. Ich schreibe für ein kleines Onlinemagazin und wollte einen kleinen Post über meinen neuen Danbo schreiben.

Plötzlich höre ich ein kleines Mauzen aus dem Schlafzimmer. Da ich zwei Katzen habe, die sich gern mal streiten, habe ich mir nichts daraus gemacht. Als ich ein paar Stunden später ins Bett gehen will, sehe ich eine meiner Katzen, Yoshi, auf dem Boden sitzen, wie sie den neuen Danbo anstarrt. Dieser starrt augenscheinlich zurück, da er ein paar Zentimeter verrückt wurde. Ich nähere mich Yoshi langsam und nehme ihn auf den Arm. Er klettert direkt auf meine Schulter, was er eigentlich nur macht, wenn er Angst hat. Ich denke mir nichts dabei, denn er hat öfters mal Angst vor meiner Mieze, Yuki. Yoshi reibt sein Köpfchen an mir und ich streichle ihn sanft. Dann nehme ich den Danbo und setze ihn wieder richtig hin. Dann lege ich mich ins Bett und schlafe innerhalb von ein paar Sekunden ein.

Als ich am nächsten Morgen aufstehe, sehe ich als erstes meine Katzen vor mir sitzen und laut miauen. Mist! Ich hatte vergessen, ihnen gestern Abend die Näpfe vollzumachen. Ich erledige das schnell und dusche danach. Frisch geduscht gehe ich zurück ins Schlafzimmer und schaue in das Regal, wo mein Danbo steht. Irgendwie wird mein Blick immer wieder davon angezogen. Nach ein paar Minuten des Anstarrens ziehe ich mich schließlich an und setze mich wieder ins Wohnzimmer. Nach einigen Minuten höre ich es wieder miauen. Doch auch dieses Mal schaue ich nicht nach, was  im Schlafzimmer passiert. Ein großer Fehler, wie sich bald herausstellt. Gegen Mittag verlasse die Wohnung, um etwas einzukaufen. Als ich wiederkomme, schaue ich ins Schlafzimmer und sehe Yoshi vor dem Danbo sitzen. Bei genauer Betrachtung von Yoshi sehe ich, dass er am Köpfchen ein paar Blutstropfen hat. Ich nehme mir ein Taschentuch und wische sie ab. Zwar schaue ich nach der Wunde, doch ich kann keine entdecken. Ich ziehe die Augenbrauen zusammen, doch beschließe, nicht länger darüber nachzudenken. Den restlichen Tag ist alles gut und ich schreibe an meinem Manga weiter.

Stunden später gehe ich müde ins Bett und finde den Danbo am Boden sitzend. Scheinbar hebt er seinen Kopf und schaut mich an. Ich neige den Kopf zur Seite und er scheint wieder normal zu sitzen. Ich bin wohl etwas zu lange am PC gewesen. Nachdem ich den Danbo wieder ins Regal gestellt habe, gehe ich zum Bett und lege mich hinein. Ich schalte das Licht aus und schlafe schnell ein. Doch in der Nacht werde ich von einem grauenhaft hohen Laut geweckt. Meine Yuki liegt auf dem Bett und blutet heftig an ihrem weißen Kopf. Noch halb in Trance stehe ich auf und ziehe mich an. Die verängstigte Yuki lege ich vorsichtig in eine Transportbox und fahre direkt zu unserem Tierarzt. Ich kenne ihn schon seit meiner Kindheit und er wird mir sicher helfen können. Beim Tierarzt angekommen, macht er mir sofort die Tür auf und behandelt meine geliebte Katze. Er teilt mir mit, dass sie wohl einen stumpfen Gegenstand auf den Kopf bekommen hat. Anscheinend ein dickeres Buch. Ich denke nach. Woher soll denn das Buch kommen? Ich habe nur ein dickes Buch und da steht eigentlich der neue Danbo davor. Das kommt mir schon ein bisschen komisch vor. Nachdem der Tierarzt festgestellt hat, dass nichts weiter fehlt, danke ich ihm und mache mich wieder auf den Weg nach Hause.

Die nächsten Tage verlasse ich die Wohnung nur ein paar Mal. Ich bin immer so schnell wie möglich nach Hause gekommen, da ich mir immer noch Sorgen um meine geliebte Yuki gemacht habe. Dabei habe ich ganz vergessen, nach dem Danbo zu schauen, der scheinbar immer wieder verschwindet. Als ich wieder an dem Regal stehe, wo eigentlich der Danbo sein müsste, sehe ich gar nichts. Auch die anderen Danbos sind verschwunden. Das kommt mir sehr komisch vor und so mache ich mich in meiner kleinen Wohnung auf die Suche nach den vier verschwundenen Danbos. Nach ein paar Stunden des Suchens finde ich in der Küche einen kleinen Papparm. Wie merkwürdig. Ich lege den Arm auf die Anrichte und achte nicht mehr darauf. Als ich mich wieder aufsetze ist der Papparm verschwunden. Ich schalte in jedem Zimmer das Licht an und beschließe, die Nacht wachzubleiben und ein bisschen zu lesen. Es ist aber auch zu dumm, dass ich keine Freunde habe, bei denen ich übernachten kann. Die meisten wohnen zu weit weg und sind nicht erreichbar. Nachdem ich an die zehn Mangas durchgelesen habe, gewinnt die Müdigkeit nun doch den Kampf. Etwas später, ich bin gerade am wegdösen, merke ich, wie sich meine Katzen auf mir breitmachen und sich eng aneinander kuscheln. Yuki faucht ein wenig und wird dann plötzlich ganz ruhig. Doch da bin ich schon eingeschlafen.

Als ich später am nächsten Tag aufwache, sind beide Katzen verschwunden. Ich schaue überall nach, doch ich kann sie nicht finden. Als ich schließlich in Tränen versinke, merke ich, wie ein kleiner pelziger Kopf mich anstupst. Es ist Yuki. Ich frage mich, wo Yoshi wohl ist. Denn normalerweise hängen sie zusammen herum. Am Fenster vernehme ich ein kleines Kratzen, wie von kleinen Pfoten. Es ist Yoshi! Ich stehe auf und öffne das Fenster vorsichtig. Er springt zu mir herein und mauzt kläglich. Ich gebe ihm und Yuki ein paar Leckerchen und nehme sie dann mit zu mir ins Bett. Den restlichen Tag bleiben wir dort liegen und kuscheln uns aneinander.

Offensichtlich bin ich eingeschlafen, denn als ich wieder aufwache, blicke ich in eine scheinbar endlose Dunkelheit. Vorsichtig stehe ich auf und tappe durch die Dunkelheit zum Lichtschalter. Doch egal, wie oft ich darauf drücke. Er geht nicht an. Eigentlich habe ich in der Dunkelheit keine Angst, aber jetzt wurde mir doch etwas mulmig zu Mute. Ich schaue nach unten und sehe zwei weiße Schatten unter das Bett flüchten. Das sind wohl die beiden Katzen, die die Bedrohung wohl auch spüren. Nach langem Überlegen mache ich mich auf den Weg in die Küche. Dabei stolpere ich fast über meine am Boden liegenden Mangas. Aber wieso liegen sie am Boden? Ich beschließe, lieber nicht darüber nachzudenken und setze meinen Weg in die kleine Küche fort. Dort öffne ich die mittlerer Schublade der Küchenzeile und drehe mich langsam um. Dort, im Spülbecken, steht eine schwarze Gestalt. Etwa einen Meter hoch, mit leuchtenden Augen. Geistesgegenwärtig nehme ich mein Handy aus der Hosentasche und leuchte dem Ding entgegen.

Es ist der Danbo! Und er hat sich die Teile von den anderen drei Danbos irgendwie angebaut. Das Handy geht aus und ich stehe wieder in der Dunkelheit. Das Ding, ich weigere mich, es weiterhin Danbo zu nennen, tritt aus der Spülmaschine und bewegt sich auf mich zu. Erstarrt bleibe ich einfach stehen und bin nicht fähig, mich zu bewegen. Plötzlich geht das Licht wieder an und ich stehe in der hell erleuchtenden Küche und sehe mich Auge in Auge diesem Ding gegenüber. Ohne Nachzudenken, steche ich mit dem Messer einfach zu. Das Ding fällt zu Boden und bleibt liegen. In der Hoffnung, es erledigt zu haben, drehe ich mich um und atme tief durch. Plötzlich fühle ich, wie sich etwas auf meinem Rücken bewegt. Das Ding ist noch nicht vernichtet. Nun kann ich mir schlecht mit dem Messer im Rücken herumstochern. Also nehme ich all meinen Mut zusammen und versuche, das Ding mit den Händen zu erreichen. Unglaublich, aber wahr, ich bekomme es zu fassen und werfe es vor mir auf die Anrichte. Mit der einen Hand halte ich es fest und suche währenddessen mit der anderen Hand nach einem Feuerzeug. Als ich es schließlich finde, nehme ich das Ding hoch und gehe mit ihm ins Bad. Das ist gar nicht so einfach, denn ich bin relativ klein und das Ding ist einen Meter hoch. Immer fester wird der Griff des Dinges um meinen Hals und ich bin froh, dass ich das Ding nun im Bad in die Wanne werfen kann. Ich nehme das Feuerzeug und lasse dieses Ding brennen. Als es flüchten will, sprühe ich etwas Deo darauf und es entsteht ein großer Feuerball.

Den Rest dieses Dinges vergrabe ich noch in dieser Nacht im Wald und hoffe, dass es niemand jemals findet. Später finde ich heraus, dass der Vorbesitzer dieses Dinges gestorben war und niemand wusste, wieso. Ich nehme mir vor, dass ich in Zukunft besser danach frage.

Kaputten Schmuck reparieren – was geht noch und was nicht?

Du hast sowas vielleicht schonmal erleben müssen: Zur nächsten Lolita Teaparty willst du deine Lieblingskette ausführen und plötzlich musst du feststellen, dass deren Kette gerissen ist. Wie ärgerlich! Aber nicht nur Halsketten, sondern auch Ringe, Armbänder und viele weitere Schmuckstücke können beschädigt werden. Meist ist es die Abnutzung, ein anderes Mal ist man einfach tollpatschig und bleibt an einer Tischkante oder anderem hängen. Sei es drum, in diesem Artikel wollen wir dir aufzeigen, worauf es dabei ankommt, wenn du deine Schmuckstücke reparieren möchtest!

Kaputte Halsketten reparieren

In der Regel braucht es nur zwei Zangen, mit denen du Kettenglieder öffnen und wieder schließen kannst. Davor verbindest du natürlich zwei gesunde Kettenglieder, die nicht durchgebrochen sind. Das können für den Ausnahmefall natürlich auch Zangen aus dem Werkzeugkoffer sein, allerdings sind die ziemlich unhandlich, da sie so groß sind. Falls du keine eigenen Schmuckzangen zu Hause hast (was nicht allzu üblich ist, wenn du nicht selbst bastelst), sind sie aber wie gesagt eine gute Alternative.

Manchmal ist es allerdings auch der Karabiner, der den Geist aufgegeben hat. Zumeist ist es die kleine Federung im Hebel, der eigentlich die Aufgabe hätte, den Karabiner zu öffnen und ihn dann auch geschlossen zu halten. Wenn du Glück hast, schrammt er nur und lässt sich manuell auf- und zuschieben. Hast du aber Pech, bricht der kleine Hebel weg und der Karabiner ist damit unbrauchbar. Hier kannst du zwar in Bastelläden neue kaufen, aber die sind hier zumeist viel zu überteuert. Besser wäre es, wenn du einfach den Karabiner einer anderen Kette nimmst, die du nicht so oft trägst.

Du kannst aber auch eine unserer günstigen Solo-Halsketten kaufen und die dann statt der bisherigen Kette verwenden!

Kaputte Armbänder reparieren

Geht es um Armbänder, haben wir schon mit viel mehr potenziellen Schadensquellen zu rechnen. Wenn es nicht gerade Kettenglieder sind, die auseinandergerissen sind und die du dann wie eine Halskette reparieren kannst, gibt es verschiedene andere mögliche Fälle:

  • Das Armband ist an jedem Ende mit einer gezahnten Klemme versehen, die Kunstleder und -schnüre zusammenhält. Ist eines davon rausgerissen, lässt sich die Klemme nicht zweimal verwenden. Hier bleibt dir nichts anderes übrig, als die Klemme vollständig zu ersetzen. Am besten aber gleich an beiden Enden, damit sie sich nicht farblich schlagen!
  • Fällt ein Anhänger vom Armband immer wieder ab? Es kann sein, dass die Jump Rings, mit denen dieser am Armband befestigt ist, nicht genug verschlossen ist. Durch einen minimalen Spalt rutscht er durch das Kettenglied des Armbands und schon geht er verloren. Hier kannst du mit zwei Zangen nachhelfen.
  • Ist ein Stäbchen gebrochen und die damit durchfädelte Perle deshalb abgerutscht? Du kannst diese entweder auslassen oder dir in einem Bastelladen solche Stäbchen organisieren. Aber auch hier gilt leider, dass sie im herkömmlichen Einzelhandel meist stark überteuert sind. Fragst du dich gerade, welches Stäbchen damit gemeint ist? Schau mal beim pinken Perlenarmband vorbei! Da siehst du, dass die einzelnen Perlen auf Stäbchen mit Ösen aufgefädelt sind.
  • Gummizugarmbänder können reißen. Das ist sehr unangenehm und lässt sich nur dadurch reparieren, dass du das Armband komplett neu auffädelst; sofern du die Perlen noch alle einsammeln konntest. Wichtig ist für solche Fälle, dass der verwendete Nylon- bzw. Gummizugfaden nicht zu sehr überspannt wird. Dann sinkt auch das Risiko, dass es bei weiterer Strapazierung plötzlich durchreißt.

Kaputte Anhänger reparieren

Kaputte Anhänger lassen sich meist leider nicht reparieren. Entweder bricht ein Stück ab oder die Öse, an der sie befestigt sind, hat in ihrer Verwendungszeit einfach schon zu viel mitgemacht. Das ist sehr schade, aber lässt sich leider nicht ändern. Vielleicht findest du aber in unserem Sortiment etwas, das dich über diesen Verlust hinwegtröstet!

Sind es die Jump Rings, die aufgerissen sind und sich dabei zu sehr verformt haben, kann es übrigens sein, dass der Anhänger dafür einfach zu leicht ist. Hier empfehlt sich, entweder auf einen kleinen Doppelring oder einen stärkeren Jump Ring zu setzen, falls du die Möglichkeit hast, so etwas zu kaufen.

Kaputte Ringe reparieren

Werden Ringe kaputt, brechen sie entweder auseinander oder verlieren den Cabochon. Mithilfe von starkem Bastel- oder Sekundenkleber kannst du hier noch viel reparieren.

Kaputte Ohrringe reparieren

Auch bei Ohrringen haben wir es meist mit den Jump Rings zu tun, die sich verformen und öffnen. Das passiert immer dann, wenn der Schmuck zu oft in den Haaren hängen bleibt und die verwendeten Jump Rings nicht stabil genug sind, sodass sie sich bei der kleinsten Berührung zu verformen beginnen. Ein Übel, dem wir bei unserem Ohrschmuck insofern vorbeugen, dass wir sehr stabile Jump Rings verwenden.

Vielleicht ist es aber auch die Ohrfeder, die abgebrochen ist? Die lässt sich leicht auswechseln. Ist es der Cabochon, der sich klammheimlich aus dem Staub machen wollte, kannst du ihn wieder ankleben.

Wovon Anime-Vermarktung eigentlich abhängt

Seit ihrem Boom Anfang der 2000er Jahre sind Animes und Mangas eine feste Größe bei uns auf dem Markt.
Regelmäßig erscheinen neue, tolle Serien, aber nicht immer werden Fanwünsche erfüllt und so ziehen Fans im Ausland oft den Kürzeren.

Selbst eine populäre Serie wie One Piece brauchte ganze fünf Jahre, um mit dem „Reunion-Arc“ zurück nach Deutschland zu kommen. Die ersten Episoden laufen seit Mitte Juli 2017 – obwohl sie bereits 2012 in Japan ausgestrahlt wurden.

Immerhin: One Piece Fans brauchen sich keine Sorgen machen – ihr Anime wird sicher noch lange weiterlaufen. Andere, weniger populäre Serien tun sich allerdings schwer.

Nicht selten schafft es nur eine Staffel auf die Bildschirme. Ein Großteil gelangt nie auf den internationalen Markt, geschweige denn, dass sie überhaupt eine Fortsetzung bekommen (Claymore, anyone? ;_;).

Wovon hängt es eigentlich ab, ob ein Anime eine Fortsetzung bekommt oder nicht?

Sehen wir uns die Gründe für Anime-Vermarktung einmal genauer an:

Anime im Schnelldurchlauf:  Wie wird ein Anime produziert?
Hinter der kreativen Produktion einer Anime-Staffel steckt ein Team aus dutzenden Vertretern verschiedenster Branchen:

  • Manga- oder Buch-Verlage (als Vorlagen-Geber)
  • Sponsoren (für eventuelle Produktplatzierungen)
  • Merchandising-Verantwortliche (für alles, was an Fanartikeln anfallen könnte)
  • Musiklabels (für den Soundtrack)
  • Spiele-Entwickler (für mögliche Game-Umsetzungen)

Dieser Zusammenschluss nennt sich „Animationskomitee“.

Der große Vorteil an diesem Komitee: Die gigantischen Produktionskosten werden auf mehrere Köpfe aufgeteilt.

Um beim Beispiel One Piece zu bleiben: Eine einzige Episode kostet umgerechnet etwa 80.000 € – nach oben gibt es keine Grenze.

Der Nachteil: Je mehr Leute an der Entstehung beteiligt sind, desto mehr Stimmen haben auch ein Mitspracherecht.

Die eigentlichen Produktionsstudios sitzen nur selten mit im Komitee und haben keine Entscheidungsgewalt über mögliche Serialisierungen, bzw. Fortsetzungen.

Warum dennoch so viele Studios bankrott gehen

Ihr habt bereits erfahren, dass ein Anime eine Menge Geld kostet.

Außerdem ist so eine Staffel nicht in wenigen Wochen abgedreht.

Damit eine einzige Animefolge produziert werden kann, vergehen Monate.
Trotzdem kommen von Jahr zu Jahr mehr Animes auf den Markt.

Viele werden nach einer Season jedoch wieder abgesetzt. Dadurch fahren die Studios Verluste ein, weil sie die Produktionskosten nicht wieder einholen konnten.

Der aktuellste Fall ist Studio ARTLAND (produziert u.a. die Animes „Mushishi“ und „Demon King Daimao“), das erst im Juli diesen Jahres Pleite ging und Insolvenz anmelden musste.

Durch die Kostenaufteilung auf das Animationskomitee lässt sich dieser Schaden eine Zeit lang kompensieren. Mehrere Flops hintereinander führen aber leider doch zur Schließung eines Produktionsstudios.

Außerdem ist die Fluktuation unter den Mitarbeitern der Animationsstudios enorm.

Sie werden nicht nur schlecht bezahlt, sondern regelrecht ausgebeutet.
Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass die Arbeitsmoral in Japan generell anders ist als hierzulande. Japanische Angestellte arbeiten länger (Überstunden) und haben wesentlich weniger Urlaubstage zur Verfügung.

Kaum ein Mitarbeiter bleibt länger als zwei, drei Jahre in der Anime-Branche.

Dies bringt uns zu einem weiteren Problem in der Anime-Vermarktung:

Wenn sich zwei streiten, freut sich… niemand

Kommt es zu einem Zerwürfnis zwischen Animationsstudio und Mitarbeitern, kann dies das Ende einer Animeproduktion bedeuten.

Im Fall des Anime-Klassikers Sailor Moon zerstritten sich Studio und Kreativteam so dermaßen, dass die Lizenz für Auslands-Vermarktungen geblockt wurde.
Die Folge: Der Anime durfte weder in Japan, noch im Ausland – trotz deutscher Dub – rund zehn Jahre lange nicht mehr ausgestrahlt werden.

Auch Musikrechte können die weitere Veröffentlichung einer Anime-Serie beenden. Bestimmte Titel sind für andere Länder gesperrt und können erst nach Ablauf einer mehrjährigen Frist verwendet werden.
Deshalb bekamen Animes hierzulande lange Zeit eigene, deutsch gesungene Openings und nicht die japanischen Originaltitel.

Der kommerzielle Erfolg

Ganz entscheidend bei der Frage, ob ein Anime eine weitere Staffel erhält, ist der lokale und internationale Erfolg.
Der Manga-Überraschungshit „Attack on Titan“ bekam einen Anime – der den Erfolg noch toppte. Mittlerweile läuft er sogar im deutschsprachigen Free-TV.

Wird ein Anime in Japan vom Publikum angenommen, zieht das Animationskomitee eher eine Fortsetzung in Betracht, als wenn er floppt. Logisch.

Longrunner-Animes werden jedoch oft zu Lasten der Qualität ausgeschlachtet, um noch mehr Geld damit zu machen.

Das Dragonball-Franchise ist ein gutes Beispiel: Mangaka Akira Toriyama war an DB GT nicht beteiligt und eigentlich schon im Ruhestand. In einem Interview erklärte er, dass er für die Folgeserie „Dragonball Super“ wieder an Bord sei, weil er nicht mit ansehen konnte, was die Produzenten in GT aus seinem Werk gemacht hatten. Shots fired.

Damit kommen wir zu einem weiteren Punkt:

Der Einfluss der Mangakas und Verlage

Ein Großteil der Animes basiert auf einer Manga- oder Novel-Vorlage.

Viele werden nur produziert, um die Verkäufe von Manga/Novel zu pushen.

Bekommt ein Manga eine Anime-Umsetzung, steigt das Interesse der Käufer: Gefällt ihnen die Serie, kaufen sie den Manga. Wird die Serie nicht fortgesetzt, wollen sie den Manga erst recht haben, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Und das funktioniert, wie die Beliebtheits-Umfragen der großen Mangamagazine (z.B. Weekly Shounen JUMP) immer wieder zeigen.

Große Verlage geben oft ein Budget vor, mit dem dann ein Anime produziert wird.

Die Produktionsstudios verdienen daran allerdings nichts. Ist das Budget ausgeschöpft, haben sie quasi Pech gehabt.

Auch Kinofilme werden aus diesem Topf bezahlt.

Hin und wieder kommt es auch zu inhaltlichen oder optischen Fehlern. Z.B. hatte One Piece-Mangaka Eiichiro Oda für Nico Robin braune Augen und schwarzes Haar vorgesehen. Da noch keine Farbentwürfe von ihr vorlagen, entschieden die Anime-Macher eigenmächtig, ihr blaue Augen und blauschwarzes Haar zu geben.

Im schlimmsten Fall können ein unzufriedener Mangaka und sein Verlag wegen solchen Fehlern die Fortsetzung eines Animes stoppen.

Sponsoring und Product Placement

Ein Großteil der Kosten einer Anime-Produktion wird durch Sponsorengelder getragen. Diese Sponsoren sitzen, wie schon erwähnt, im Animationskomitee und haben Mitspracherecht, bzw. gar die Entscheidungskraft.

„Wer zahlt, schafft an“ – so funktioniert die Zusammenarbeit mit Sponsoren. Sie bestimmen letzten Endes, was gezeigt wird oder nicht.
Auch Product Placement, also das „zufällige“ Platzieren einer Marke, ist auch in Animes ein großes Thema.
Vielleicht ist euch schon mal aufgefallen, dass die Charaktere eine bestimmte Biersorte trinken und Ramen eines bekannten Herstellers verspeisen; ein Chara eine bestimmte Automarke fährt oder ein bekannter Song im Hintergrund läuft.
Um möglichst viele (zukünftige) Geldgeber anzusprechen, setzen viele Animes auf allgemein beliebte Themen wie Schulalltag und RomCom, Action oder Ecchi.

Manche Animes werden sogar nur produziert, um für Sponsoren attraktiv zu sein. Wie es um die Qualität der Serie bestellt ist, sei dahingestellt.

Anime-Movies und OVAs als Goodie für den Fan?

Ganz ehrlich, ich dachte bisher immer, dass ein Kinofilm oder eine OVA produziert werden, weil ein Anime erfolgreich ist.

Das ist nicht falsch, tatsächlich stecken aber wieder rein kommerzielle Gründe dahinter.

Movies werden oft nur produziert,

  • um die Gewässer zu testen, sprich, zu schauen, ob sich eine richtige Anime-Umsetzung überhaupt lohnen würde
  • weil sich ein Anime eben NICHT mehr lohnt (… man munkelt, dass auch die 4. Staffel von Sailor Moon Crystal deswegen als Movie kommt und nicht mehr als Serie) oder
  • damit die schwächer werdenden Manga-Verkäufe wieder angekurbelt

Bringt das nichts, ist das der Todesstoß für den Anime.
Was kostet die Welt… äh, die Lizenz?

Wer von euch hat sich auch schon darüber beschwert, dass Anime-DVDs oder –Blurays zu teuer sind?

In Japan kosten Animes sogar noch wesentlich mehr als in Europa.

Aber wie bei allen Produkten bestimmen Angebot und Nachfrage den Markt und den Preis. Wenn also niemand mehr kauft, gibt es für die Publisher keinen Grund, weitere Episoden zu verlegen, bzw. überhaupt in neue Staffeln zu investieren.

Mit Glück wird noch ein Film produziert und dann ist Schluss.

Ihr merkt schon: Egal, wie man es dreht und wendet, ob ein Anime fortgesetzt und/oder im Ausland lizenziert wird, liegt in erster Linie am Geld.

Selbst, wenn die 1. Staffel extrem erfolgreich ist, muss keine 2. kommen – außer es wurde vorab vertraglich vereinbart.

Wenn all das aber keine Rolle spielen würde: Welcher Anime sollte eurer Meinung nach unbedingt eine Fortsetzung bekommen?

10 gruselige Pokémon-Mythen, die vielleicht wahr sind

Achtung, heute wird es passend zum herannahenden Halloween ganz schön gruselig, also: Buh! Pokémon. Das sind Kindheitserinnerungen. Zahlreiche Gameboy-Spiele, niedliche Pikachus, flauschige Evolis und vor allem: Abenteuer. So manches Abenteuer führt jedoch in dunkle Höhlen oder mystischen Ruinen und tatsächlich gibt es in der Welt von Kanto, Johto, Alola & Co. so einige gruselige Mythen.

*lavandia musik einspiel*

Apropos. Hast du schon vom „Lavandia Syndrom“ gehört? Sich zehn Stunden bei Youtube das Lavandia-Theme in Dauerschleife reinzuziehen, ist eine Sache. Aber wusstest du, dass die erste Gameboy-Version ein anderes Lied hatte, welches aus einem tragischen Grund gewechselt wurde? Angeblich stieg die Selbstmord-Rate unter Kindern – der Pokémon-Zielgruppe – enorm an. Ob das wirklich an der Musik lag, ist nicht nachgewiesen. Dennoch wurde sie geändert und so kennen wir heute das klassische Lavandia-Theme. Es gibt noch weitere seltsame, gefährliche und unheimliche Storys rund um die Welt von Pokémon. Schnapp‘ sie dir alle – wobei, nach diesen zehn Punkten überlegst du es dir vielleicht.

Wo Licht ist, muss auch Dunkel sein – Gengar und Pixi

Diese beiden Geist- und Normal-Pokémon haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Aber was ist, wenn es eine Verbindung zwischen ihnen gibt, die tiefer geht? Denn: Möglicherweise sind Gengar die Geister toter Pixis. Wenn man genauer hinschaut, lassen sich durchaus Ähnlichkeiten erkennen: die Körperform, die spitzen Ohren, der Schwanz. Und noch ein Indiz spricht für diese Theorie: Ursprünglich sollte nicht Pikachu, sondern Pixis Vorentwicklung Piepi das Maskottchen des Pokémon-Franchise werden. Dazu brauchte es eine ausführliche (Hintergrund-)Geschichte – vielleicht war ja genau diese geplant? Und wo wir schon bei Gengar sind…

Ich möchte doch nur Freunde!

Gengar mag gruselig wirken, ist aber in erster Linie ein kleiner Troll – es liebt Schabernack und anderen Streiche zu spielen. Eigentlich. Liest man nämlich ein bisschen durch die Pokédex-Einträge in den verschiedenen Gamboy Spielen, fällt besonders bei Sonne und Mond etwas auf: Dieses Pokémon sucht Anhang. Allerdings nicht auf die angenehme Weise. Hier sein Pokédex-Eintrag aus der Mond Edition: “Gengar raubt den Menschen das Leben, um einen Begleiter an seiner Seite zu haben, der wie es selbst einmal ein Mensch war.” In Pokémon Y wird berichtet, dass die Temperatur auf 5° abkühlt, wenn ein Gengar in deiner Nähe ist… Hmm… Kalt hier!

Schlecker!

Auch Gengars Vorentwicklung, Alpollo, ist nicht so witzig, wie es scheint. Eine der ersten Attacken, die es lernt, ist das statusverändernde Schlecker. Der Gegner wird dabei paralysiert, kann mit der entsprechenden Medizin (“Para-Heiler”) jedoch wieder geheilt werden. Und wenn es keine Heilung gibt? Laut Pokémon Feuerrot besteht die Zunge eines Alpollo aus Gas. Schleckt es dich damit ab, beginnst du, unkontrolliert zu zittern – so lange, bis du stirbst. Interessant ist, dass in der Animeserie auch Misty genüsslich von einem Alpollo abgeschleckt wurde – und es überlebt hat. Diese Theorie kann man wohl ad acta legen. Gruselig ist das Ganze trotzdem, findest du nicht?

Mewtus Entstehung – und was Ditto damit zu tun haben könnte

Definitiv nachgewiesen sind die unheimlichen Umstände um Mewtus Entstehung. Wie du bestimmt weißt, ist Mewtu ein Genexperiment, das aus Mews Zellen hervorgegangen ist. Aber wie das in der Forschung so ist, braucht es viele, viele Versuche, bis ein Erfolg gelingt. Was also, wenn aus den Fehlschlägen ein weiteres Pokémon hervor gebracht wurde; dessen Entstehung jedoch geheim gehalten wurde? Es geht um den Gestaltwandler Ditto. Dieses Pokémon scheint nirgends richtig dazuzugehören, allein schon durch sein Aussehen und seine Fähigkeiten. Ditto und Mew sind ähnlich groß und beide pink – wenn auch in anderen Schattierungen. Ein Beweis? Offiziell bestätigt ist diese Theorie nicht. Dennoch wäre es eine spannende Vorstellung, dass Ditto ebenfalls aus Mew geklont wurde und eigentlich Mewtu damit erschaffen werden sollte.

Können Pokémon sterben?

Wenn wir unserem Rivalen in den ersten Spiele-Generation glauben dürfen, ja. Erinnerst du dich an den Kampf gegen ihn im Friedhofs-Turm von Lavandia? Dort fragt er ganz direkt, ob du wüsstest, wie es sich anfühlt, ein totes Pokémon zu besitzen. Eine beliebte Fan-Theorie besagt, das Blau (oder wie dein Rivale heißt) tatsächlich eines seiner Team-Pokémon verloren hat – sein Rattikarl. Gegen dieses musst du beim Treffen davor in Orania City noch kämpfen. Als Rattfratz hat er es von Anfang an dabei. Im Kampf in Lavandia ist es jedoch verschwunden und taucht auch später nie mehr auf. Hat dein Rivale wirklich sein Rattikarl verloren? Ein weiterer Punkt spricht dafür, dass Pokémon sterben und nicht mehr zurückkommen können: Der Friedhofs-Turm. Spricht man mit den trauernden Personen dort drin, erzählen die meisten von ihren verstorbenen Begleitern…

Ich halte dich in Ehren

Diese Geschichte hast du wahrscheinlich schon gehört; sie ist bestätigt und äußerst beliebt in der Fangemeinde: Es geht um das kleine Bodenpokémon Tragosso, das den Schädel seiner Mutter trägt. Im Turm von Lavandia geht ein Geist um, bei dem es sich um Tragossos verstorbene Mutter, Knogga, handelt. Wir erfahren, dass Tragosso so sehr über seinen Verlust trauert, dass es die Knochen seiner Mutter immer bei sich trägt. Es geht aber noch weiter: Erinnerst du dich an das Pokémon Kangama, welches ein Baby in seinem Beutel herumträgt? Es heißt, wenn die Mutter stirbt, setzt das Baby den Schädel seiner Mutter auf – und wird zu Tragosso! Da Baby-Kangama nie weiter erwähnt wird, wäre dies durchaus denkbar, oder? Egal, wie man diese Geschichte dreht und wendet, eines ändert sich doch nicht: Das arme Tragosso bleibt ohne Mutter. I’m not crying, you’re crying!

Träumst du, Ash?

Was wäre, wenn alles, was Anime-Protagonist Ash erlebt, nur ein Traum ist? Ein Komatraum, genauergesagt. Eigentlich liegt Ash von Anfang an im Koma und niemand weiß, wann er aufwacht. Auch diese Theorie basiert auf einigen spannenden Hintergründen:

  • Ash wird gleich zu Anfang des Animes (Episode 1, Folge 1 „Pika Pikachu“) von einem Donnerblitz  getroffen und nicht selten fallen Opfer einer solchen Attacke ins Koma oder tragen Hirnschäden davon.
  • Die Animationsqualität der Folgen ist anfangs ziemlich hoch – und nimmt dann rapide ab. Ein Indiz für Ash’s Komaträume?
  • Ash altert nicht, genauergesagt altert niemand in der Serie.
  • Zu Beginn hat er das legendäre Pokémon Ho-Oh gesehen, das als Glücksbringer gilt und Menschen einen Wunsch erfüllt. Hat er sich ewiges Leben gewünscht? Oder hat er auch das nur geträumt, um ein mögliches Koma unbewusst zu verdrängen?
  • Im Verlauf wird Ash zu einer Berühmtheit; erlangt Orden und wird sogar Meister der Orange League – warum scheint ihn niemand zu kennen?

So plausibel das klingt, seien wir ehrlich: Wie mies wäre es, wenn Ash am Ende aufwachen und feststellen würde, dass er alles – seine Pokémon, seine Freunde und Begegnungen, seine Erfolge – nur geträumt hat?!

Hypno: Ihr Kinderlein kommet

… ob das Psi-Pokémon dieses Lied wohl heimlich singt? Denn laut seinem offiziellen Pokédex-Eintrag in Feuerrot, hat Hypno sogar einmal ein Kind hypnotisiert und entführt. Andere Einträge besagen, dass Menschen, deren Träume ihm besonders gut schmecken, ebenfalls hypnotisiert und mitgenommen werden, damit es sich weiter an ihren Träumen laben kann. Wohin diese Menschen verschwinden und ob und in welchem Zustand sie jemals wieder aufgetaucht sind… wer weiß? Ob wahr oder nicht – gruselig ist Hypno allemal: Mit seinem Pendel kann es Lebewesen seinem Willen unterwerfen. Wenn es hungrig ist, schläferst es Menschen ein, um ihre Träume zu fressen. Je bunter und lebendiger jemand träumt, desto besser schmeckt es ihm. Das Gefährliche: Dazu braucht es nicht einmal sein Pendel zu benutzen – Augenkontakt reicht.

Vom Mensch zum Pokémon

Die Legende besagt, dass ein Junge mit Psi-Fähigkeiten am Morgen seines 11. Geburtstag aufwachte – und sich in ein Kadabra verwandelt hat. Diese gruselige Pokémon-Theorie lässt sich weiterspinnen: Kadabra ist die zweite Entwicklung des Pokémon Abra. Was, wenn Abra zu einem menschlichen Kind wird und wieder die Form eines Pokémon annimmt? Übernimmt Abra ein Kind? Verwandelt es sich in eines, um sich überhaupt weiterentwickeln zu können? Was passiert mit diesem Kind und seiner Seele? … Ich will gar nicht weiter drüber nachdenken. Kein Wunder, dass Pokémon eigentlich “Pocket MONSTERS” heißt…

After the War

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass in Pokemon nur sehr junge und besonders alte Menschen auftreten? Gehen wir weiter in die Tiefe, fällt auch die schlechte Infrastruktur auf. Klar, es gibt große, florierende Städte – aber dazwischen befindet sich meist nur Wald oder unbefestigte Wanderwege. Tankstellen, Unterkünfte oder gar richtige Straßen? Fehlanzeige. Ash und seine Freunde bestreiten ihre Reise fast ausschließlich zu Fuß. Hat vor nicht allzu langer Zeit ein Krieg in der Welt von Pokémon stattgefunden? Sind deshalb alle Menschen mittleren Alters „verschwunden“, weil sie möglicherweise eingezogen oder bei den Kämpfen ums Leben kamen? Bestätigen könnte diese Idee der First Generation Arenaleiter Major Bob. Fordert man ihn heraus, schwärmt er von seinen Elektro-Pokémon, die ihm auch schon während der „Pokémon-Kriege“ gute Dienste geleistet haben. Zudem ist bestätigt, dass in der Kalos-Region, die zu X & Y gehört, vor 3.000 Jahren ein heftiger Krieg herrschte. Wer weiß, vielleicht gibt es dazu in zukünftigen Spielen eine Auflösung.All diese Geschichten passen so gar nicht zu dem Bild, das man von Pokémon hat, nicht wahr?

Welche dieser Pokémon Mythen findest du am Unheimlichsten? Was klang glaubhaft, was mehr wie eine Lügengeschichte von Team Rocket? Hast du selbst noch weitere Gruselgeschichten auf Lager?